Ausstellung
Eingebrannte Bilder. Eine Ausstellung mit Werken von Ernst Volland.
31. Juli bis 23. September 2009Im Haus der Kirche, Stuttgart
Die Ausstellung „Eingebrannte Bilder" von Ernst Volland präsentiert Verfremdungen der zu Ikonen gewordenen Abbildungen historischer Ereignisse seit 1949.
Die ins kollektive Gedächtnis eingegangenen Aufnahmen werden durch ihre Unschärfen erneut in ihrer Funktion für die Erinnerung befragt und so der Gefahr der Erstarrung und des Bedeutungsverlustes entrissen.
„Was leistet seine Bearbeitung, d.h. die Manipulation der bekannten Fotos zur Unschärfe? Sie löst die definierenden Konturen auf und öffnet einen Raum, in den die Einbildungskraft eindringen kann. Sie gibt den erstarrten Bildern eine eigene Kraft zurück, das Auge und die Imagination anzuziehen. Es wäre unangemessen, in diesen unscharfen Bildern nach dem verborgenen scharfen Bild zu suchen.
Es ist das unscharfe Bild selbst, bemerkt Wittgenstein einmal, dass wir „brauchen". Und wozu brauchen wir es? Um an ihnen wieder das Hinsehen zu lernen, den fragenden und entdeckenden Blick wiederzufinden." (Bernd Hüppauf)
Die Ausstellung „Eingebrannte Bilder" von Ernst Volland wurde vom 29.5.2009 bis zum 2.7.2009 im Foyer der Heinrich-Böll-Stiftung präsentiert.
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