Ausstellung
"Die Grenze – Fotodokumente von damals und heute"
Ausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls von Jürgen Ritter
Am 9. November jährt sich zum 20. Mal der Fall der Mauer. Die Erinnerungen an die Spaltung Berlins, Deutschlands und ganz Europas durch den Eisernen Vorhang dürfen nicht verloren gehen, sondern müssen für die Nachwelt erhalten bleiben.Vom 21.04-19.05. präsentierte die Heinrich-Böll-Stiftung eine Ausstellung von Jürgen Ritter mit einzigartigem Fotomaterial von der ehemaligen innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer. Von der Ostsee bis zum Fichtelgebirge wird dokumentiert, wie die Grenze Familien, Landschaften, Dörfer und Straßen zerschnitt.
Jürgen Ritter, Jahrgang 1949, hat seit 1980 – zunächst von Westdeutschland aus - die innerdeutsche Grenze fotografiert und nach zwanzig Jahren die Veränderungen aus fast derselben Perspektive nochmals fotografisch festgehalten. Diese einzigartigen Dokumente stellen den besonderen Reiz dieser Ausstellung dar.
Die Ausstellung zeigte eine Auswahl von 100 Bildern aus seiner Fotodokumentation von 40.000 Motiven zur innerdeutschen Grenze. Für dieses einmalige Bildarchiv deutscher Geschichte erhielt er den „einheitspreis 2007“. Mehr zu den Arbeiten von Jürgen Ritter finden Sie unter www.grenzbilder.de.
Vom 9.-13. November 2009 wird die Fotoausstellung auf Einladung von Michael Cramer, MdEP, im Europäischen Parlament in Brüssel präsentiert.









