Demokratie buchstabiert

D E M O K R A T I E

Mit der Aktion Demokratie buchstabiert will die Heinrich-Böll-Stiftung über demokratische Kulturen in Ostdeutschland diskutieren.
Dazu haben wir zu den zehn Buchstaben des Wortes „Demokratie“ zehn Stichworte gefunden, an denen wir uns reiben wollen und zu denen wir uns Ihre Meinung wünschen.

Demokratie buchstabiert - in zehn Bildern!

 
 
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. / anschlaege.de

Aktuell

Europa

Europäische Demokratie

29. März 2010 - Zu einer europäischen Demokratie gehört aber vor allem, dass die Bürger und Bürgerinnen zusammenkommen. Von Prof. Dr. Wolfgang Berg mehr»

Engagement

Zeit und Mühe

- 29. März 2010 - Engagement meint Eintreten für eine Gemeinschaft, meint Zeit und Mühen aufbringen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Von Claudia Dalbert mehr»

TOLERANZ

Toleranz und Intoleranz

- 22. Dezember 2009 - Die Grenze zwischen Tolerierbarem und nicht Nicht-Tolerierbarem ist  nicht immer klar zu erkennen, aber es gibt sie, weil es Merkmale gibt, die von den Bürgerinnen und Bürgern für wichtig gehalten werden.  Von Erhard Stölting mehr»

Rechtsstaat

Rechtsstaatlichkeit als Verpflichtung

- 18. Dezember 2009 - Die Verankerung des Rechtsstaates im Osten Deutschlands muss nicht gefeiert werden. Angemessen wäre es allerdings, auf aktuelle Tendenzen der Auszehrung des Rechtsstaates durch  Rasterfahndung, Telefonüberwachung oder Online-Durchsuchung hinzuweisen und ihnen entgegen zu treten. mehr»

Aufklärung

"Aufklärung tut Not"

- 9. November 2009 - Als Bezeichnung für eine geistes- und kulturgeschichtlich prägende Epoche der europäischen Geschichte verweist Aufklärung auch auf das Ende des Absolutismus und das Entstehen moderner Demokratien. Diese Umwälzung fand zunächst in den Köpfen der Menschen statt, bevor sie konkrete Formen annehmen konnte. Von Joachim Gessinger mehr»

D E M O K R A T I E

Debatte

- Aufmerksam lesen, zuhören, interpretieren, Argumente hinterfragen, Wahrheit und Klarheit einfordern, das war das Leben vieler Ostdeutscher vor dem Fall der Mauer. Jetzt hört man oft: „Es wird zu viel geredet.“ Ist das das Ende der Diskussionskultur? Ist die Debatte durch den Talk zur Show verkommen? mehr»

Engagement

- Ein demokratisches Gemeinwesen lebt nicht vorrangig in seinen formalen Institutionen, sondern durch seine Bürgerinnen und Bürger. Im öffentlichen Diskurs wird die ostdeutsche Zivilgesellschaft meist als weniger entwickelt beschrieben. Aber stimmt das? Oder organisiert sie sich nur anders und entlang anderer Themen und Probleme? mehr»

Meinungsfreiheit

- Obwohl Ostdeutschland oft als skeptisch gegenüber der parlamentarischen Demokratie beschrieben wird, finden bestimmte Prinzipien der Demokratie im Osten sogar höhere Zustimmung: Meinungsfreiheit zum Beispiel ist ein hoch angesehenes Gut. mehr»

Opposition

- Vor 1989 war alles Opposition: Haarschnitt, Jeans, Wehrdienst ohne Waffe, Jugend ohne Weihe. Danach aber wurden die Revolutionäre vor allem eines: müde. Sie hatten die Diktatur gestürzt und eine Demokratie erreicht – muss da dann noch Opposition sein? Welche Wertschätzung erhält die Opposition in der jungen Demokratie? Wie nimmt sie ihre Rolle an? Wie macht sie sich selbst wertvoll? mehr»

Koalition

- Bündnisse auf Zeit sind in einer Demokratie unumgänglich. Minderheiten können so ihre Interessen geltend machen, Regierungen stabil arbeiten. Trotzdem scheint die Koalition im Kanon des demokratischen Handwerkszeugs ein schlechtes Ansehen zu genießen. Vielleicht gab es ja mit dem Ende der DDR nach den vielen verlogenen Kompromissen die Hoffnung, nun weniger Vereinbarungen eingehen zu müssen? mehr»

Rechtsstaat

- Vor 20 Jahren war der Rechtsstaat im Osten ein weitgehend unbekanntes Wesen, wenngleich erwünscht und erhofft. Trotzdem scheint heute der Rechtsstaat für viele Ostdeutsche oft eine Enttäuschung zu sein: Wo Gerechtigkeit drauf steht, ist nicht immer welche drin. Haben wir zu viel erwartet? Oder ist unser Blick auf den Rechtsstaat im Alltag nur verstellt? mehr»

Aufklärung

- Der Mut, sich seines Verstandes zu bedienen und frei von Mode und Zeitgeist die Vorgaben von Autoritäten kritisch zu hinterfragen, macht die Menschen zu aufgeklärten Bürgerinnen und Bürgern. Aber was muss getan werden, damit mündige Menschen jederzeit eine eigene, unabhängige Meinung haben? mehr»

Toleranz

- Demokratie braucht Toleranz, in vielerlei Hinsicht: sexuell und kulturell, politisch und religiös, ethnisch und sozial. Toleranz kann in staatlichen Institutionen verankert werden. Zur Eigenschaft einer Gesellschaft wird sie aber erst dadurch, dass Bürgerinnen und Bürger sich selbst dafür verantwortlich fühlen und sich darin üben. Heute schon tolerant gewesen? mehr»

Internet

- Demokratie lebt durch Menschen. Aber sie muss sich eigene Formen und Institutionen suchen. Das Internet ist dabei ein besonders dynamischer und umstrittener Ort. Ist das elektronische Netz ein Ort der Meinungsbildung und der Willensbekundung? Wen schließt es ein oder aus? Macht das Internet schlauer? Ist das Internet Plattform politischer Aktionen oder reine Manipulation? mehr»
E - Europa

Europa

- Im Alltag ist Europa längst ein Raum des Genusses und der Freiheit, ein Ort des Austauschs, gemeinsamen Lernens und Wirtschaftens. In der politischen Sphäre scheint es ein anderes Europa zu geben: undurchschaubar und unbeeinflussbar. Wer oder was produziert dieses Bild? mehr»
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» Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender auf boell.de

Bundesweite Projekte und Initiativen
http://www.mauerfall09.de Video: Was ist für dich Demokratie? 19./20. März 2009 Internationale Konferenz: 1989 - Europa im Aufbruch Super 700 – die siebenköpfige Band aus Berlin will sich nicht in Schubladen stecken lassen. Frontfrau Ibadet Ramadani spricht über Identität, Europa und ihre Musik. Dazu gibt es Musikausschnitte von Super 700.