Die Politik tut gut daran, das ästhetische Feld nicht aus den Augen zu verlieren. In den Texten eines Literaten, der Installation eines Künstlers oder der Inszenierungspraxis eines Regisseurs artikulieren sich oftmals Problemstellungen, noch bevor sie die Bühne des Parlamentarischen erreichen. Die Künste prozessieren in ihrer Formenvielfalt das vor, was einmal relevant werden könnte. Ebenso legen jugendliche Subkulturen, die visuellen Botschaften der Werbung oder die Narrativen des Sports politische Lesarten nahe. Ihre seismographische, zeitdiagnostische Funktion macht diese kulturellen Arenen als Analyseobjekte äußerst wertvoll. Die thematische Schnittstelle „Ästhetik & Politik“ zielt auf die wechselseitige Suche nach möglichen Verbindungspunkten, den ständigen Abgleich von unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen. Gibt es so etwas wie „cultural politics“ als gemeinsames Drittes? Es wäre schön, daran zu glauben.
16. April 2013 -
„Politik trifft Theater“ findet in diesem Jahr zum 2. Mal statt. Es handelt sich um eine Initiative der Heinrich-Böll-Stiftung und des Theatertreffens Berlin mit dem Ziel, den Dialog und Austausch von Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern mit Kulturschaffenden zu fördern.
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- 15. April 2013 -
Nerd sein ist in. Das vermitteln zumindest die Medien der Populärkultur und einige Modeerscheinungen, wie die allgegenwärtige Nerd-Brille. Doch was ist dran am Nerd-Bild? Und wieviel Autist steckt eigentlich im Nerd? Unsere Interviewparterin Nicole Karafyllis ist Professorin für Philosophie und forscht unter anderem zum Phänomen Autismus.
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- 21. März 2013 -
Die Leute waren skeptisch. Ein Mann mit Gitarre, der vom Reggae inspirierte Musik spielte, das passte vielen nicht in den Kram, in einem Land das sehr konservativ und musikfeindlich geprägt ist. Doch irgendwann sprang der Funke über.
John F. Nebelmehr»
- 21. Februar 2013 -
Kulturelle Produktionen lassen sich neben ihren ästhetischen Dimensionen als Wissensproduktionen und Wissensplattformen begreifen. Kunst und Kultur bewegen sich nicht im luftleeren Raum, sondern transportieren Symbole, Ideen, sinnliche Erfahrungen und Bilder, die kontextualisiert werden müssen.
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- 6. Februar 2013 -
Manche nennen in den „Meister der Lakonie und der Kargheit“: Gerbrand Bakker, der 1962 im niederländischen Wieringerwaad geborene Schriftsteller, der seit 2006 mit Titeln wie „Oben ist es still“ und „Im Juni“ ein breites Publikum begeistert und dafür bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, war mit seinem neuesten Roman, „Der Umweg“ Gast beim ersten „Literarischen Abend“ des Jahres 2013.
Veronika Petersmehr»
- 17. Januar 2013 - Tonmitschnitte der letzten Sitzungen des Zentralkomitees dokumentieren die verzweifelten Rettungsversuche, erbitterten Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989. Das Theater 89 bringt diese nun auf die Bühne. Anschließend diskutieren der Mitherausgeber der Protokolle, Gerd-Rüdiger Stephan, das ehemalige ZK-Mitglied Helmut Müller und Jens Hüttmann von der Bundesstiftung Aufarbeitung über die Ereignisse. mehr»
- 17. Januar 2013 -
"Ihr Denken veränderte die Welt" - mit diesem Untertitel kommt der neuste Film von Margarete von Trotta dieser Tage in Deutschland in die Kinos. Die Hauptrolle in dem biographisch angelegten Werk spielt Barbara Sukowa. Eine Rezension von Marianne Zepp, Programmdirektorin unseres Israel-Büros.
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- 14. Dezember 2012 -
Die Inszenierung von „Odysseus.Krieg.Entzug“ eröffnete am 12. Dezember 2012 das Jahresprojekt "Krieg im Kopf". Das interdisziplinäre Stück schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst: es verbindet die Rolle Odysseus als ersten Kriegsdienstverweigerer der klassischen Weltliteratur mit aktuellen Geschehnissen und Traumaforschung. mehr»
- 20. November 2012 -
Im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde am 16. November der Viral Video Award für die besten Webvideos des Jahres vergeben. Hier sind die Gewinner.
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- 17. Oktober 2012 -
Berlin: Hauptstadt der Gegensätze. Eine Nacht lang streiften die Autor/innen eines Workshops mit Schriftsteller Feridun Zaimoglu durch die Straßen, Clubs und Shopping-Malls der Stadt. Die gewonnenen Eindrücke wurden in Rekordzeit verdichtet, mit Musik versetzt und live auf der Bühne performt.
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