Die „Bank des Wissens", eine Skulptur von Lea Vivot vor der Nationalbibliothek in Ottawa. Foto: Vlasta Juricek.
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Einführung
Auf dem Weg zur Wissens- und Kulturgesellschaft
Der Wandel der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft lässt Bildung, Wissen und Kreativität zu Schlüsselressourcen werden. Bildung wird zur Grundbedingung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Auch die Künste und technologische Visionen sind von essenzieller Bedeutung: Sie spüren Phantasieräume an der Grenze zwischen Natur und Kultur auf. Daher ist die Heinrich-Böll-Stiftung stets um den grenzüberschreitenden Diskurs von Kunst, Wissenschaft und Politik bemüht. » mehr
Portrait: Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Berliner Hochschuldebatte 22

 Im Vorfeld der Berliner Hochschuldebatte „Neue Leitbilder für die Hochschule“ am 27. Oktober 2009 fordert Prof. Dr. Uwe Schneidewind eine neue Debatte über die Ausrichtung unserer Hochschulen. Vor allem im Leitbild Nachhaltigkeit sieht er große Chancen für die deutsche Wissenschaft. mehr»

Berliner Hochschuldebatte 22

Veranstaltungsbericht: Neue Leitbilder für die Hochschule29. Oktober 2009 - Die 22. Berliner Hochschuldebatte, veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung, diagnostiziert einen eklatanten Mangel an Leitbildern für die Hochschulen und diskutiert, welche Potenziale im Leitbild der Nachhaltigkeit für die deutsche Wissenschaft stecken. Von Stephan Ertner mehr»

AUDIO

Diskussionsmitschnitt: Die Illusion der Exzellenz? Hochschulen unter Erwartungsdruck11. Dezember 2009 - Die Erwartungen und Anforderungen an unsere Hochschulen sind vielfältig und teilweise widersprüchlich. Hochschulen sollen Studierende auf eine Karriere in der Wissenschaft vorbereiten, aber auch für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Das diskutierte die Veranstaltung „Die Illusion der Exzellenz? Hochschulen unter Erwartungsdruck“, zu der Heinrich-Böll-Stiftung und das rbb Inforadio am 7. Dezember eingeladen hatten. Hören Sie den Mitschnitt der Veranstaltung hier. mehr»

Schriftenreihe Bildung & Kultur

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf7. Dezember 2009 - Jeder fünfte Schüler verlässt in Deutschland die Schule mit erheblichen Bildungsdefiziten, hat später Probleme im Arbeitsleben und kann an Politik und Kultur nur eingeschränkt teilhaben. Das ist eine Bildungsarmut, die nicht nur ein Makel für die Betroffenen ist, sondern auch ein Problem für Staat und Gesellschaft. Die Schulkommission plädiert für eine nicht diskriminierende Leistungsorientierung. mehr»

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VIDEO UND AUDIO

20. Januar 2010 - Am 20. Januar veranstalteten wir, unterstützt von iRights.info, eine Podiumsdiskussion zum Themenkomplex Medien und Internet, inklusive dem umstrittenen Thema "Leistungsschutzrecht für Verlage". Die Veranstaltung liegt nun als Audio- und Videomitschnitt vor. mehr»

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Portrait: Jeanette Hofmann

Zukunft der digitalen Bibliothek25. November 2009 - Google Books und damit der Übergang vom physischen Druckwerk zum stofflosen Datensatz wirft neben technischen auch viele politische und rechtliche Probleme auf. Ein Überblick über die Vision einer universalen Bibliothek, verwaiste Bücher, das Google Book Settlement und Kritik am Projekt des Suchmaschinenanbieters. Von Jeanette Hofmann mehr»

Konferenzvideos

Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens15. Oktober 2009 - Google will mit seinem Buchprogramm Millionen von Büchern zugänglich machen. Wissen für alle oder Quasi-Monopol? Dieser Frage ging die Veranstaltung "Enteignung oder Infotopia? " am 2. Oktober in Berlin nach. mehr»

Interview

"In der Open-Source-Demokratie wartet man keine Einladung ab"6. Oktober 2009 - Bloß zuschauen war gestern. Könnte diese Beteiligungslust auch der Politik zugute kommen? Ja, wenn man die Philosophie der Netzkulturen ernst nimmt und schrittweise in das institutionelle System integriert, sagt der in Australien arbeitende Medienforscher Axel Bruns. Ein Interview von Jan Engelmann mehr»

Google Books und die Zukunft des Wissens 18. September 2009 - Google will mit seinem Buchprogramm Millionen von Büchern zugänglich machen. Wissen für alle oder Quasi-Monopol? Dieser Frage ging die Veranstaltung "Enteignung oder Infotopia? " am 2. Oktober in Berlin nach. Die häufigsten Fragen zu Google Books stellte Valie Djordjevic zusammen. mehr»

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PUBLIKATION

22. Februar 2010 - Nicht erst seit der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an Elinor Ostrom erleben die Gemeingüter eine Renaissance. Die gemeinschaftliche Verwaltung von Ressourcen macht Hoffnung auf ein besseres Wirtschaften. Der Gemeingüter-Report stellt die "Allmende" in leicht verständlicher Form vor. Von Simon Columbus mehr»

Der Teufel steckt im Detail26. Januar 2010 - Die deutschen Presseverlage fühlen sich vom Internet bedroht und fordern deshalb ein gesetzlich abgesichertes „Leistungsschutzrecht“. Was damit gemeint ist und was die Verlage eigentlich erreichen wollen, scheint jedoch offen. Dieser Eindruck wurde auch während der Podiumsdiskussion "Gottes Werk und Googles Beitrag" bestätigt, zu der die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info am 20. Januar in ihre Berliner Zentrale geladen hatte. mehr»

Mut zur Lücke9. Oktober 2009 - Das Unternehmen Google leistet, was die öffentliche Hand gerne täte: Wissen für möglichst viele Menschen bereitzustellen. Eine Tagung erörterte die vielen Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dem ambitionierten Vorhaben verbunden sind. Von Markus Berger mehr»

Audio

Lawrence Lessig und die „Copyright Wars"15. Mai 2009 - Bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung sprach Prof. Lawrence Lessig über „Copyright Wars.Vergnügen und Unbehagen an der digitalen Kultur.“ Hier finden Sie Vortrag und Diskussion als Audio-Mitschnitte. mehr»

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21. Februar 2010 - Als Erzähler, Lyriker und Übersetzer gehörte er zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur. Gleichzeitig blieb nur Wenigen bekannt, dass seine große Liebe immer dem Kino galt. Von Claus Löser mehr»

Interview

Friedensfilmpreis-Gewinner Mohamed Al-Daradji: "Am Ende sind wir doch alle Menschen"23. Februar 2010 - Auf der Berlinale 2010 hat Mohamed Al-Daradji mit "Son of Babylon" den Friedensfilmpreis gewonnen. Renko Recke sprach mit dem Regisseur über die Suche nach Laienschauspielern im Nordirak, die Schwierigkeiten mit ausländischen Filmteams im Irak zu drehen und Sprache als Schlüssel zur Menschlichkeit. mehr»

Friedensfilmpreis 2010 für "Son of Babylon"21. Februar 2010 - Der 25. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2010 geht an "Son Of Babylon" von Mohamed Al-Daradji. Ein Film über Schuld, Wahrheit, Reue und Vergebung und über die Stärke der Großmütter, die die ganze Welt in ihren Händen halten: Eine lange Reise. mehr»

Der Friedensfilmpreis auf der Berlinale – Der Friedensfilmpreis wird 2010 zum 25. Mal im Rahmen der Berlinale verliehen. Er ist mit 5000 Euro dotiert. Der Preis geht an einen Film, der die ästhetischen Mittel des Films in besonderer Weise in den Dienst des friedlichen Miteinanders und des sozialen Engagements stellt. mehr»

Ausstellung und Symposium: "nochnichtmehr - Handeln im unmarkierten Raum" – Bis 10. Oktober versammelten Künstlerinnen und Künstler wie Nevin Aladag, Lucia Dellefant, Ralf Homann, Martin Kaltwasser, Andreas Mayer-Brennenstuhl, Yoko Ono, Elodie Pong, Oliver Ressler, Johannes Stüttgen, Albrecht Wild, Georg Winter und Hans Winkler ihre unterschiedlichen Positionen. Kunst, die nicht nur in einem geschlossenen Showroom funktioniert, sondern nach außen verweist. mehr»

© Michael Rudolph, Andreas Töpfer
Veranstaltungsreihe

Spielstand – Ein offener Ort für den produktiven Austausch – Wie wäre das? Die Möglichkeit, vorläufigen Denkbewegungen zu folgen, manchmal auch Irrwege zu beschreiten? Wie wäre es, wenn Experten spielen, Laien berichten oder Kopfarbeiter tanzen? Wie wäre es, wenn wir uns Zeit fürs Spielen nehmen würden - Zeit für Spielstand! mehr»

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12. November 2009 - Unter dem Motto „Tel Aviv – Berlin. Leben und Schreiben in den Städten“ fanden vom 27.- 31. Oktober die deutsch-israelischen Literaturtage in Tel Aviv statt. Jeweils vier Autor_innen aus Deutschland und Israel erkundeten gemeinsam mit dem Literaturpublikum die Topographie der jungen Metropole am Mittelmeer, die gerade ihren 100. Geburtstag feiert. Von Adina Stern mehr»

Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich – Seit 1989 waren mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in das ehemalige Wohnhaus der Familie Böll in der Eifel eingeladen. mehr»

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Dossier

8. April 2008 - Das Gesetz über Patientenverfügungen bleibt umstritten: Es gibt zwei konträre Auffassungen von der Autonomie des Menschen: der zu respektierende Wille zur Selbstbestimmung - und auf der anderen Seite der staatliche Schutz des menschlichen Lebens. mehr»

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Veranstaltungsreihe
Wissen, was wirkt! Die Campustour 2009 der Heinrich-Böll-Stiftung