Zwei Zuckerhüte, Foto: Martin Bartholmy
Zwei Lübecker Hütchen in New York.
Foto: Martin Bartholmy.
Einführung
Kultur ist keine Insel
Würden Kulturschaffende immer nur die Bedingungen ihres eigenen Handelns reflektieren, blieben sie unvermeidlich provinziell. Der Dialog mit Kollegen aus dem Ausland ist wichtig, um eingeübte Sichtweisen immer wieder zu spiegeln und gegebenenfalls zu verunsichern. Nur aus der elementaren Erfahrung der Differenz entstehen Impulse, Korrekturen, Neuschöpfungen. Doch dieser interkulturelle Austausch benötigt geeignete Foren und vor allem: Zeit.

Nicht nur das Böll-Haus in Langenbroich stärkt mit seinen Stipendien für ausländische Künstler dieses Ansinnen. Viele andere Projekte zielen auf den langfristigen Abgleich verschiedener Denk- und Handlungsmuster, um daraus Schlüsse für globale Transformationsprozesse zu ziehen. Dabei kann die Heinrich-Böll-Stiftung vor allem von der landeskundlichen Kompetenz und dem hohen Vernetzungsgrad ihrer Auslandsbüros profitieren.

12. November 2009 - Unter dem Motto „Tel Aviv – Berlin. Leben und Schreiben in den Städten“ fanden vom 27.- 31. Oktober die deutsch-israelischen Literaturtage in Tel Aviv statt. Jeweils vier Autor_innen aus Deutschland und Israel erkundeten gemeinsam mit dem Literaturpublikum die Topographie der jungen Metropole am Mittelmeer, die gerade ihren 100. Geburtstag feiert. Von Adina Stern mehr»

Das Podium auf dem Symposium

Symposium: "Es gibt eine gewisse idealistische Freiheit, die toleriert wird"23. Oktober 2009 - Wie reagiert die Kunst auf vermeintliche Zäsuren? Welche gesellschaftliche Rolle kann sie angesichts ihrer Marktlogik noch spielen? Und ist die „Avangarde als Lebenskonzept tatsächlich überholt? Das eintägige Symposium zum Ende der Ausstellung "nochnichtmehr" stellte die in der Ausstellung aufgeworfenen Fragen zur Diskussion. Von Karin Lenski mehr»

Bosnien-Herzegowina: Back to Europe29. Juni 2009 - Vor rund 300 geladenen Gästen stellte Sven Alkalaj, Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Perspektiven der europäischen Integration seines Landes vor. Im Anschluss eröffnete er die Ausstellung „Back to Europe“. Hier finden Sie Bilder der Ausstellung. mehr»

Israelische Filmtage 2008

60 Jahre Israel – Vom Kibbuz zur multikulturellen Gesellschaft – Eine Filmreihe mit Dokumentationen, Spiel- und Kurzfilmen aus Israel, aus Anlass des 60. Jahrestages der israelischen Unabhängigkeit. mehr»

Interview

Filmmakers Against Racism 11. Februar 2009 - Die Berlinale zeigte diese Woche vier Filme des südafrikanischen Projektes "Filmmakers Against Racism", das von der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert wird. Produzent Don Edkins, dessen "Taxi to the Dark Side" 2008 einen Oscar erhielt, spricht im Interview über die Initiative und Fremdenfeindlichkeit in Südafrika. Von Johannes Kode mehr»

Video

Zum ersten Mal in Berlin: – Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet den israelischen Filmemacher Uri Bar-On ("52/50") per Handkamera auf seiner Entdeckungsreise durch Berlin. mehr»

Dokumentation

Mehr davon: die zweiten deutsch-israelischen Literaturtage in Berlin16. April 2008 - Weniger die Vergangenheit als vielmehr die Bestandsaufnahme und der spekulative Blick in die Zukunft waren Schwerpunkte der diesjährigen kulturellen Begegnung. Von Jan Engelmann und Karin Lenksi mehr»

Heinrich Böll und Lew Kopelew3. Januar 2008 - Lew Kopelew war für Heinrich Böll der engste Freund in der Sowjetunion. Elsbeth Zylla, Germanistin und Referentin in der Heinrich-Böll-Stiftung, erarbeitet die Herausgabe des Briefwechsels, der 2011 veröffentlicht werden soll. mehr»

Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich – Seit 1989 waren mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in das ehemalige Wohnhaus der Familie Böll in der Eifel eingeladen. mehr»

mehr zu Kulturaustausch»

Veranstaltungsreihe
Wissen, was wirkt! Die Campustour 2009 der Heinrich-Böll-Stiftung