Nicht nur das Böll-Haus in Langenbroich stärkt mit seinen Stipendien für ausländische Künstler dieses Ansinnen. Viele andere Projekte zielen auf den langfristigen Abgleich verschiedener Denk- und Handlungsmuster, um daraus Schlüsse für globale Transformationsprozesse zu ziehen. Dabei kann die Heinrich-Böll-Stiftung vor allem von der landeskundlichen Kompetenz und dem hohen Vernetzungsgrad ihrer Auslandsbüros profitieren.
- Unter dem Motto „Tel Aviv – Berlin. Leben und Schreiben in den Städten“ fanden vom 27.- 31. Oktober die deutsch-israelischen Literaturtage in Tel Aviv statt. Jeweils vier Autor_innen aus Deutschland und Israel erkundeten gemeinsam mit dem Literaturpublikum die Topographie der jungen Metropole am Mittelmeer, die gerade ihren 100. Geburtstag feiert. mehr»
Symposium: "Es gibt eine gewisse idealistische Freiheit, die toleriert wird" – - Wie reagiert die Kunst auf vermeintliche Zäsuren? Welche gesellschaftliche Rolle kann sie angesichts ihrer Marktlogik noch spielen? Und ist die „Avangarde als Lebenskonzept tatsächlich überholt? Das eintägige Symposium zum Ende der Ausstellung "nochnichtmehr" stellte die in der Ausstellung aufgeworfenen Fragen zur Diskussion. mehr»
Bosnien-Herzegowina: Back to Europe – - Vor rund 300 geladenen Gästen stellte Sven Alkalaj, Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Perspektiven der europäischen Integration seines Landes vor. Im Anschluss eröffnete er die Ausstellung „Back to Europe“. Hier finden Sie Bilder der Ausstellung. mehr»
60 Jahre Israel – Vom Kibbuz zur multikulturellen Gesellschaft – Eine Filmreihe mit Dokumentationen, Spiel- und Kurzfilmen aus Israel, aus Anlass des 60. Jahrestages der israelischen Unabhängigkeit. mehr»
Filmmakers Against Racism – - Die Berlinale zeigte diese Woche vier Filme des südafrikanischen Projektes "Filmmakers Against Racism", das von der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert wird. Produzent Don Edkins, dessen "Taxi to the Dark Side" 2008 einen Oscar erhielt, spricht im Interview über die Initiative und Fremdenfeindlichkeit in Südafrika. mehr»
Zum ersten Mal in Berlin: – Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet den israelischen Filmemacher Uri Bar-On ("52/50") per Handkamera auf seiner Entdeckungsreise durch Berlin. mehr»
Mehr davon: die zweiten deutsch-israelischen Literaturtage in Berlin – - Weniger die Vergangenheit als vielmehr die Bestandsaufnahme und der spekulative Blick in die Zukunft waren Schwerpunkte der diesjährigen kulturellen Begegnung. mehr»
Heinrich Böll und Lew Kopelew – - Lew Kopelew war für Heinrich Böll der engste Freund in der Sowjetunion. Elsbeth Zylla, Germanistin und Referentin in der Heinrich-Böll-Stiftung, erarbeitet die Herausgabe des Briefwechsels, der 2011 veröffentlicht werden soll. mehr»
Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich – Seit 1989 waren mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in das ehemalige Wohnhaus der Familie Böll in der Eifel eingeladen. mehr»
