Zwei Zuckerhüte, Foto: Martin Bartholmy
Zwei Lübecker Hütchen in New York.
Foto: Martin Bartholmy.
Einführung
Kultur ist keine Insel
Würden Kulturschaffende immer nur die Bedingungen ihres eigenen Handelns reflektieren, blieben sie unvermeidlich provinziell. Der Dialog mit Kollegen aus dem Ausland ist wichtig, um eingeübte Sichtweisen immer wieder zu spiegeln und gegebenenfalls zu verunsichern. Nur aus der elementaren Erfahrung der Differenz entstehen Impulse, Korrekturen, Neuschöpfungen. Doch dieser interkulturelle Austausch benötigt geeignete Foren und vor allem: Zeit.

Nicht nur das Böll-Haus in Langenbroich stärkt mit seinen Stipendien für ausländische Künstler dieses Ansinnen. Viele andere Projekte zielen auf den langfristigen Abgleich verschiedener Denk- und Handlungsmuster, um daraus Schlüsse für globale Transformationsprozesse zu ziehen. Dabei kann die Heinrich-Böll-Stiftung vor allem von der landeskundlichen Kompetenz und dem hohen Vernetzungsgrad ihrer Auslandsbüros profitieren.
Das Podium auf dem Symposium
23. Oktober 2009 - Wie reagiert die Kunst auf vermeintliche Zäsuren? Welche gesellschaftliche Rolle kann sie angesichts ihrer Marktlogik noch spielen? Und ist die „Avangarde als Lebenskonzept tatsächlich überholt? Das eintägige Symposium zum Ende der Ausstellung "nochnichtmehr" stellte die in der Ausstellung aufgeworfenen Fragen zur Diskussion. Von Karin Lenski mehr»
Bosnien-Herzegowina: Back to Europe29. Juni 2009 - Vor rund 300 geladenen Gästen stellte Sven Alkalaj, Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Perspektiven der europäischen Integration seines Landes vor. Im Anschluss eröffnete er die Ausstellung „Back to Europe“. Hier finden Sie Bilder der Ausstellung. mehr»
Israelische Filmtage 2008
60 Jahre Israel – Vom Kibbuz zur multikulturellen Gesellschaft – Eine Filmreihe mit Dokumentationen, Spiel- und Kurzfilmen aus Israel, aus Anlass des 60. Jahrestages der israelischen Unabhängigkeit. mehr»
Interview
Filmmakers Against Racism 11. Februar 2009 - Die Berlinale zeigte diese Woche vier Filme des südafrikanischen Projektes "Filmmakers Against Racism", das von der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert wird. Produzent Don Edkins, dessen "Taxi to the Dark Side" 2008 einen Oscar erhielt, spricht im Interview über die Initiative und Fremdenfeindlichkeit in Südafrika. Von Johannes Kode mehr»
Video
Zum ersten Mal in Berlin: – Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet den israelischen Filmemacher Uri Bar-On ("52/50") per Handkamera auf seiner Entdeckungsreise durch Berlin. mehr»
Dokumentation
Mehr davon: die zweiten deutsch-israelischen Literaturtage in Berlin16. April 2008 - Weniger die Vergangenheit als vielmehr die Bestandsaufnahme und der spekulative Blick in die Zukunft waren Schwerpunkte der diesjährigen kulturellen Begegnung. Von Jan Engelmann und Karin Lenksi mehr»
vier Menschen auf dem Podium
Wie türkische Frauen ticken1. Juli 2010 -  Eines kommt beim Thema Migration und Integration in Deutschland immer und ernsthaft zu kurz: der Humor. Anlass genug, sich den kulturellen Klischees und Migrationsfallen einen Abend lang mit der türkisch-deutschen Filmkomödie „Evet, ich will“ zu nähern - durch Lachen statt wie sonst hier zu Lande mit Sorgenmiene und Problembewusstsein. Von Corina Weber mehr»
Foto der Diskussionsteilnehmer. V. l. n. r.: Gunter Gebauer, Christoph Biermann, Jan Engelmann.
Der Zufall spielt immer mit16. Juni 2010 - Fußball ist ein globales Spiel und beim Reden darüber tauchen immer wieder kulturelle Tiefenschichten und überraschende Querverbindungen auf. So auch bei der Veranstaltung „Mittelmaß und Wahn – Zur Ästhetik des modernen Fußballs“, die kurz vor WM-Beginn in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand. Von Timon Mürer mehr»
Heinrich Böll und Lew Kopelew3. Januar 2008 - Lew Kopelew war für Heinrich Böll der engste Freund in der Sowjetunion. Elsbeth Zylla, Germanistin und Referentin in der Heinrich-Böll-Stiftung, erarbeitet die Herausgabe des Briefwechsels, der 2011 veröffentlicht werden soll. mehr»
Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich – Seit 1989 waren nahezu 150 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in das ehemalige Wohnhaus der Familie Böll in der Eifel eingeladen. mehr»
Veranstaltungsreihe
Wissen, was wirkt! Die Campustour 2010 der Heinrich-Böll-Stiftung