Kulturaustausch
Einführung
Kultur ist keine Insel
Würden Kulturschaffende immer nur die Bedingungen ihres eigenen Handelns reflektieren, blieben sie unvermeidlich provinziell. Der Dialog mit Kollegen aus dem Ausland ist wichtig, um eingeübte Sichtweisen immer wieder zu spiegeln und gegebenenfalls zu verunsichern. Nur aus der elementaren Erfahrung der Differenz entstehen Impulse, Korrekturen, Neuschöpfungen. Doch dieser interkulturelle Austausch benötigt geeignete Foren und vor allem: Zeit.Nicht nur das Böll-Haus in Langenbroich stärkt mit seinen Stipendien für ausländische Künstler dieses Ansinnen. Viele andere Projekte zielen auf den langfristigen Abgleich verschiedener Denk- und Handlungsmuster, um daraus Schlüsse für globale Transformationsprozesse zu ziehen. Dabei kann die Heinrich-Böll-Stiftung vor allem von der landeskundlichen Kompetenz und dem hohen Vernetzungsgrad ihrer Auslandsbüros profitieren.
