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Gottes Werk und Googles Beitrag - Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie
Im Gegenteil: Aktuelle Nachrichten sind heute in der Regel kostenlos über das Internet oder mobile Applikationen zu beziehen. Von den damit verbundenen Werbeerlösen profitiert vor allem ein Unternehmen wie Google, das mit 85 Prozent den Markt der Suchmaschinen dominiert. Nun möchten auch deutsche Zeitungsverlage an dessen Erlösquellen beteiligt werden. Die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern müsse auch im digitalen Raum ihren Preis haben, fordert die Zeitungsbranche. Ein eigenes "Leistungsschutzrecht", fest im schwarz-gelben Koalitionsvertrag verankert, soll ihnen dafür eine gesetzliche Grundlage geben. Wie begründen sich die Ansprüche der Verlage? Welchen Wert messen wir professionellem Journalismus heute zu?
Auf dem Podium:
- Dr. Till Jaeger (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Berlin)
- Christoph Keese (Head of Public Affairs, Axel Springer AG, Berlin)
- Dr. Eva-Maria Schnurr (Freie Journalistin, Hamburg)
- Malte Spitz (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen, Berlin)
Moderation: Matthias Spielkamp (Freier Journalist, Projektleiter iRights.info, Berlin)
Mitschnitte:
- Audiomitschnitt (MP3, 70 MB) 2 h 10 min, CC-BY-SA
- Video: Einleitung 9 min 24 sec
- Video: Hauptteil 1 h 55 min
Wir bedanken uns bei Carta.info für den Videomitschnitt und das Streaming der Veranstaltung.
Mitschnitt der Podiumsdiskussion "Gottes Werk und Googles Beitrag"
20. Januar 10
Reaktionen (4)
1_ Konrad23. Januar 2010, 22:55 Uhr
2_ Lars Schönfeld
25. Januar 2010, 07:47 Uhr
3_ Daniel Schultz
2. Juli 2010, 10:41 Uhr
4_ "Gottes Werk"
27. März 2011, 17:29 Uhr


