Neue Wege in Lehre, Forschung und Hochschulorganisation
Einige Hochschulen im Ausland zeigen, was alles möglich ist. Drei Beispiele:
29. März 2010
Highlighting Diversity: University of East London
An der Universität von East London (UEL) sind Studierende aus 120 Nationen und mit unterschiedlicher kultureller, sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft eingeschrieben. Viele Studiengänge werden als Teilzeit- oder Fernstudium angeboten, so dass auch diejenigen studieren können, die sich ein Vollzeitstudium nicht leisten können. Laut Guardian Ranking von 2007 ist die UEL die Nummer 1 im Vereinten Königreich, wenn es um Diversity geht. Diese Vielfalt ist sichtbar: Von den rund 23.000 Studierenden sind allein 4.546 „Asian“, 4.772 „Black“ und 1.482 „Mixed Race“. Die UEL ist auch als Arbeitgeberin „positive about inclusivity“, ihre Maßnahmen zur Schaffung eines diskriminierungsfreien Umfeldes für Menschen mit Behinderung und LGTBs (LesbiansGaysTrans*Bisexuals) wurden bereits ausgezeichnet.
Grünes in der Wüste: University of Arizona
Die staatliche Hochschule des Wüstenstaates hat sich dem sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen verpflichtet und versteht sich als „living, learning labatory for sustainability“. Zur praktischen Umsetzung ihres Leitbildes in allen Bereichen hat die Universität von Arizona (UA) einen Nachhaltigkeits-Ausschuss eingesetzt. Die UA bietet derzeit an 27 Instituten über 160 Kurse an, die ökologische und soziale Nachhaltigkeit zum Thema haben. In 19 Sustainability Centers steht die Erforschung Erneuerbarer Energien und alternativer Lebensstile im Mittelpunkt.
Problembasiertes Lernen: Universiteit Maastricht
Ihr Renommee verdankt die Universität Maastricht einerseits ihrer School of Business and Economics, andererseits dem didaktischen Konzept des Problembasierten Lernens (PBL): Die Studierenden werden im Tutorium mit der Lösung eines anwendungsorientierten Problems beauftragt und müssen dies eigenverantwortlich bearbeiten,- unter Zuhilfenahmen von wissenschaftlicher Literatur und anderen Mitteln. Die meiste Zeit arbeiten sie außerhalb des Seminarraums. PBL hat sich in der praxisbezogenen Lehre bewährt. Nur etwa zehn Stunden pro Woche sitzen sie in Lehrveranstaltungen, dann allerdings mit strenger Anwesenheitspflicht. Gerade deutsche Studierenden müssen sich daran gewöhnen: Ein bloßes Absitzen ist nicht möglich, da auch die Mitarbeit bewertet wird.
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