Rückblick
Protestaktion zur Verringerung der Umweltbelastung durch den Papierverbrauch an der Uni
Studierende schmeißen mit Forderungen um sich
Smartmob der Grünen Hochschulgruppe Heidelberg und der Lokalinitiative Dreieck Rhein-Neckar-Pfalz der Stipendiat/innen der Heinrich-Böll-Stiftung
Heidelberg, 8. und 15. Juni 2010
Da staunten die Passanten nicht schlecht, die am heutigen Dienstag gegen 13 Uhr durch die Hauptstraße in Heidelberg gingen und auch an der Ecke Marstallstraße vorbei kamen. Etwa 20 Studierende der Universität Heidelberg hatten sich dort versammelt und bewarfen sich gegenseitig und die Passant/innen mit zusammengeknülltem Papier. Mit dieser Aktion sollte auf den überbordenden Papierverbrauch an einer Universität aufmerksam gemacht werden.
Das verwendete Papier stammte dabei aus dem Universitätsrechenzentrum und wäre dort weggeworfen worden. Wer der skandierten Aufforderung „Entknüllen, entknüllen!“ nach kam, konnte auf dem Papier die Forderungen der Studierenden lesen. Neben dem Einsatz von Papier aus Altpapier, das mit dem Blauen Engel zertifiziert ist, forderten die Protestierenden, dass eine doppelseitige Kopie günstiger sein solle als zwei einseitige, um diese einfache Maßnahme zur Verringerung des Papierverbrauchs zu unterstützen.
Allen Interessierten erklärten zwei mit Zeigestock ausgestattete Aktivisten die Hintergründe der Aktion, die im Rahmen der diesjährigen Campustour der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand.
Nach einigen Minuten wurde der Smartmob mit einer gemeinsamen Aufräumaktion beendet.



