Der Wert öffentlicher Güter

Der Wert öffentlicher Güter

Bericht der „Kommission Öffentliche Güter“ der Heinrich-Böll-Stiftung
Cover "Der Wert öffentlicher Güter"
von
Petra Böhnke, Jens Kersten, Tanja Klenk, Claudia Neu, Berthold Vogel
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: Januar 2015
Seitenanzahl: 60
Lizenz: CC-BY-NC-ND
ISBN: 978-3-86928-137-7

Das Gemeinwesen braucht öffentliche Güter: die Wasserversorgung genauso wie den Kindergarten. Doch die öffentlichen Einrichtungen sind unterfinanziert. Deshalb lebt der Staat schon länger von seiner Substanz. Auf Dauer untergräbt diese Entwicklung die Grundlagen unseres Alltagslebens: Die Lebensqualität sinkt, und letztlich wird auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Innovationskraft des Landes in Mitleidenschaft gezogen.

Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine Kommission eingerichtet, die sich mit dem Wert öffentlicher Güter und den Formen ihrer Gewährleistung auseinandergesetzt hat. Ihr Bericht ist ein emphatisches Plädoyer für die Stärkung öffentlicher Güter – und mithin unseres Gemeinwesens. 


 

Inhaltsverzeichnis: 

Vorwort

1. Einleitung

2. Der Wert öffentlicher Güter

3. Der Bedarf an öffentlichen Gütern

  • 3.1 Der demografische Wandel
  • 3.2 Die Verknappung der finanziellen Ressourcen
  • 3.3 Die Verschärfung der sozialen Ungleichheit
  • 3.4 Die Inanspruchnahme familiärer Leistungen

4. Die zukünftige Gestaltung öffentlicher Güter

  • 4.1 Die rechtlichen Grundlagen öffentlicher Güter
  • 4.2 Die Bewirtschaftungsformen öffentlicher Güter
  • Zwischenfazit: Die Kommunen sollen über die Bewirtschaftung entscheiden
  • 4.3 Die Qualitätssicherung öffentlicher Güter
  • 4.4 Die demokratische Gestaltung öffentlicher Güter

5. Die Akteure öffentlicher Güter

  • 5.1 Die – ungleiche – Teilhabe an öffentlichen Gütern
  • 5.2 Die Arbeit an öffentlichen Gütern
  • 5.3 "Institutionenverstand" und Professionalität

6. Zehn Leitlinien für eine neue Politik der öffentlichen Güter

Anhang

Literatur

Die Autorinnen und Autoren

Kommentare

Daseinsvorsorge darf man auch als öffentliche Güter und Dienstleistungen beschreiben. Entscheidend ist, dass diese nicht dem freien Markt zugewiesen werden, sondern ausschließlich vom öffentlichen und gemeinnützigen respektive gemeinwohlorietierten Sektor erstellt werden.

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