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Als die heute-show im November 2009 auf Sendung ging, entstand etwas originär Neues in der deutschen Fernsehlandschaft. Entlang dieses Phänomens seziert der Medienwissenschaftler Benedikt Porzelt die Politik des Humors.

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Viel Kritik musste die Berliner Kulturpolitik für Suche und Ernennung von Chris Dercon als Intendant der Volksbühne einstecken. Offen bleibt allerdings die Frage: Was für einen Kulturpolitiker wünschen sich denn die Kritiker? Unser Kommentator hat da eine Idee...

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Zwei Studien haben die Einstellungen in der Bevölkerung untersucht: Während Deutschland einen guten Ruf als Reiseziel und verlässlicher Verbündeter genießt, dominieren hierzulande die Kritik an Israel und eine historische Schlussstrichmentalität.

Kultur und Netz

Bierkrug
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Die Befürworter/innen einer Vorratsdatenspeicherung führen seit Jahren immer dieselben Argumente ins Feld. Grund genug, die gängigsten Begründungsansätze einmal zusammenfassend unter die Lupe zu nehmen. Ein Gastbeitrag.

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Die Große Koalition hat angekündigt, die Vorratsdatenspeicherung einzuführen. Union und SPD setzen damit ihren bürgerrechtsfeindlichen Kurs fort - und stellen alle Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht.

Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche. Der Autor André Wilkens fordert in seinem Buch nun eine Rückbesinnung auf das Analoge. Als Gegenstrategie, als Gegenwehr. Dieser Audiomitschnitt dokumentiert - digital - die Diskussion zum Thema.

Publikationen

In der englischsprachigen Ausgabe der Perspectives werfen afrikanische Intellektuelle, Schriftsteller und Analytikerinnen ein Schlaglicht auf die afrikanisch-europäischen Beziehungen - mit Analysen, Bildern, Erfahrungen, Provokation und Humor.

Andreas Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur in der 80er Jahren. Der Essay als ungekürztes E-Book.

cover brennen ohne kohle

Schriften zu Bildung und Kultur 12: Liegt die vielbeschworene Krise der Stadttheater vielleicht in ihren ökonomischen Verhältnissen begründet? Wie werden die schwächsten Glieder der Institutionen, die Kleindarsteller und das Vorderhauspersonal, behandelt? Könnte es sein, dass der beste Verteidiger einer freien Szene ein funktionierendes Stadttheatersystem ist? Unsere Autorinnen und Autoren schauen genauer hinter den Vorhang der Theaterszene.

Kulturelle Produktionen lassen sich neben ihren ästhetischen Dimensionen als Wissensproduktionen und Wissensplattformen begreifen. Kunst und Kultur bewegen sich nicht im luftleeren Raum, sondern transportieren Symbole, Ideen, sinnliche Erfahrungen und Bilder, die kontextualisiert werden müssen. 
Alle Publikationen aus dem Bereich Kultur & Politik

Wie ist das mit dem Urheberrecht?

Reihe

Der Literarische Abend ist unsere Lesereihe in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Stadtgarten Köln.
Seit September 2011 präsentieren wir alle zwei Monate Autor/innen, die aus ihren Büchern lesen und vom Leben und Schreiben erzählen.

Deutsch-Israelische Literaturtage

Seit 2005 laden das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung Autorinnen und Autoren zu den deutsch-israelischen Literaturtagen abwechselnd nach Berlin und Tel Aviv ein. Unter dem Titel «beziehungsweise(n)» sprechen sie bei den vierten Literaturtagen in Berlin über Bindungen unterschiedlichster Art: Welche Beziehungsweisen und Familienbilder finden sie in den Literaturen vor? Was sagt der Mikrokosmos Familie über beide Gesellschaften aus? Auf welche Bindungen kommt es in Zeiten wie diesen an? 

Weitere Artikel aus dem Ressort

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Unsere Autorin ist Tochter zweier Holocaust-Überlebender und wanderte 1979 nach Israel ein. Seitdem versucht sie, Deutschen den Alltag in Israel nahezubringen. Für ihre Tochter ist sie eine realitätsfremde Pazifistin. Ein Erfahrungsbericht über die Chancen des Dialogs.

Der Berliner Disput zwischen Jutta Allmendinger und Heinz Bude: Antworten auf die Frage, wie politisch die Angst ist und ob es Auswege gibt – für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die Mitschnitte als Audio und Video.

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Im englischsprachigen Interview erklären Jim Chuchu und Njoki Ngumi, Macher/innen von "The Stories of Our Lives", ihre Motivation und Herangehensweise, queere Erfahrungen aus Kenia zu zeigen.

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Dazugehören – was bedeutet das heute? Für die Veranstaltung „One Way Ticket – Willkommen in Europa?“ fragt die Publizistin Mely Kiyak, wie Geflüchtete ohne Papiere jemals ankommen können.

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Dazugehören – was bedeutet das heute? Für die Veranstaltung „One Way Ticket – Willkommen in Europa?“ sucht die Schriftstellerin Olga Grjasnowa nach den Möglichkeiten des Ankommens in Deutschland.

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Vom 5. bis zum 12. Februar findet anlässlich der Berlinale die erste Woche der Filmkritik statt. Wir sprachen mit der Filmkritikerin Dunja Bialas über die Abgrenzung zur Berlinale, die Herausforderungen aktivistischer Filmkritik und darüber, was einen guten Film ausmacht.

Jerusalem Talks Heinrich-Böll-Stiftung
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Wahn und Wirklichkeit: In der dritten Ausgabe der Jerusalem Talks diskutierten Expert/innen aus Israel und Deutschland über die Beziehung zwischen Religion und Staat. Ein Bericht.

Euromünze
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Der Kampf um die Zukunft des Kontinents hat längst begonnen – ein Essay von Bernd Rheinberg.

Still aus dem Film Top Girl von Tatjana Turanskyj
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Von der Selbstermächtigung zur Selbstoptimierung: Regisseurin Tatjana Turanskyj seziert in ihren Filmen weibliche Realität. Der zweite Teil ihrer Trilogie über Frauen und Arbeit ist alles andere als ein klassischer Mutmacherinnenfilm.

Kultur & Politik

Wir fördern Kunst und Kultur als Ausdrucksform gesellschaftlicher Selbstverständigung. Und wir untersuchen die Zusammenhänge von Kunst und Aktivismus in sozialen und politischen Bewegungen, national wie international. Dafür beteiligen wir uns an Ausstellungen und Theaterprojekten, konzipieren und veranstalten Filmfestivals, Workshop-Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu kulturpolitischen Themen.

Unser Böll-Haus in Langenbroich stärkt darüber hinaus mit seinen Stipendien ausländische Künstlerinnen und Künstler.

Veranstaltungen

2. Mai.3. Mai.
Internationale Workshopkonferenz
Berlin
6. Mai.
Das Werk des Kulturwissenschaftlers, Soziologen und Übersetzers Boris Dubin
Berlin
11. Mai.
Über Bildmacht in Zeiten der Hyperöffentlichkeit
Berlin
21. Mai.
Eine kleine Geschichte des Rauschs in der Popkultur
Mannheim
29. Mai.
Kunst & ihre öffentlichen Räume in Amman, Berlin, Casablanca
Berlin
24. Jun.
Was die Stadt aus ihrer Beteiligungskultur macht
Berlin