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Ich bin so wütend, ich habe sogar ein Schild dabei
von

Mit dem Schriftstellerclub gegen die Buchpreisbindung, mit Campact gegen TTIP, mit den Überwachungskritkern gegen die NSA: Eine möglichst aufgeregte Meinung gehört mittlerweile zu jedem guten Staatsbürger. Dabei führt sie bei Fragen der Macht nur ins Leere. Eine Kolumne von Jochen Schimmang.

Alphabet Soup
von

Die Bestialität von ISIS versetzt die Welt in Schockstarre. Während der Westen keine Strategie hat, wie er mit der neuen Bedrohung umgehen soll, laufen die Satiriker zu Hochform auf - und Bashar al-Assad versucht, sich in Syrien als kleineres Übel zu inszenieren.

Kapitol in Washington D.C.
von

Bei den MidTerm-Wahlen im November könnten die Republikaner die Mehrheit im Senat erringen. Statt um Sitze zu kämpfen, üben sich beide Seiten jedoch in Politikverweigerung. Ein Kommentar.

Kultur und Netz

von

Ein Potsdamer Student hat sich in die Rolle der Überwachenden hineinversetzt und eine fiktive Überwachungssoftware designt. Der Perspektivwechsel bringt neue Aspekte in die Debatte um Privatsphäre und Grundrechte.

Datenwolke

Algorithmen bestimmen zunehmend unseren Alltag, aber wir wissen immer weniger darüber, wie sie funktionieren. In seinem englischen Vortrag skizziert Kave Salamatian technische und philosophische Grundlagen von Algorithmen und fragt, wie diese ethischen Kriterien genügen können.

von

Mehr als acht Jahre nach Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes hat sich noch keine Kultur der Transparenz etabliert. Bürger/innen und Journalisten wehren sich dagegen - vor Gericht und mit gut gemachten Online-Tools.

Publikationen

cover brennen ohne kohle

Schriften zu Bildung und Kultur 12: Liegt die vielbeschworene Krise der Stadttheater vielleicht in ihren ökonomischen Verhältnissen begründet? Wie werden die schwächsten Glieder der Institutionen, die Kleindarsteller und das Vorderhauspersonal, behandelt? Könnte es sein, dass der beste Verteidiger einer freien Szene ein funktionierendes Stadttheatersystem ist? Unsere Autorinnen und Autoren schauen genauer hinter den Vorhang der Theaterszene.

Kulturelle Produktionen lassen sich neben ihren ästhetischen Dimensionen als Wissensproduktionen und Wissensplattformen begreifen. Kunst und Kultur bewegen sich nicht im luftleeren Raum, sondern transportieren Symbole, Ideen, sinnliche Erfahrungen und Bilder, die kontextualisiert werden müssen. 
cover aesthetik und nachhaltigkeit

Schriften zu Bildung und Kultur 10: Wir leben in einer Zeit des umfassenden gesellschaftlichen Übergangs, in einer Zeit des "nicht mehr und noch nicht". An dieser Diagnose setzt die Notwendigkeit an, das Ästhetische in die Nachhaltigkeitsdebatte einzuführen. Sie basiert auf der Behauptung, dass künstlerische Strategien für die radikal offenen Kontexte, für den Umgang mit Leere am besten geeignet sind.

cover bewusstseinswandel

Schriften zur Ökologie 20: Die globale Krise, die unsere verschwenderische Lebensweise verursacht, ist nicht nur eine Krise der technischen und ökonomischen „Hardware“ der Zivilisation. Es ist auch eine Krise der „Software“: unseres Denkens. Sacha Kagans Essay beschreibt die Potenziale der Kunst auf dem Weg zu einer Kultur der Nachhaltigkeit.

Alle Publikationen aus dem Bereich Kultur & Politik

Wie ist das mit dem Urheberrecht?

Reihe

Der Literarische Abend ist unsere Lesereihe in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Stadtgarten Köln.
Seit September 2011 präsentieren wir alle zwei Monate Autor/innen, die aus ihren Büchern lesen und vom Leben und Schreiben erzählen.

Deutsch-Israelische Literaturtage

Seit 2005 laden das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung Autorinnen und Autoren zu den deutsch-israelischen Literaturtagen abwechselnd nach Berlin und Tel Aviv ein. Unter dem Titel «beziehungsweise(n)» sprechen sie bei den vierten Literaturtagen in Berlin über Bindungen unterschiedlichster Art: Welche Beziehungsweisen und Familienbilder finden sie in den Literaturen vor? Was sagt der Mikrokosmos Familie über beide Gesellschaften aus? Auf welche Bindungen kommt es in Zeiten wie diesen an? 

Weitere Artikel aus dem Ressort

David Solomon
von

Für seine Auftritte braucht er nur ein paar dicke Edding-Stifte und einige Meter Leinwand. Trotzdem ist David Solomon mit seinen Vorträgen längst zum Popstar geworden.

Mekonnen Mesghena von der Heinrich-Böll-Stiftung begrüßt die Gäste im Italienisches Kulturinstitut Berlin zur Veranstaltung "Andiamo! Europa in Bewegung"
von

Deutschland gilt in der EU als attraktives Einwanderungsland. Aber was bedeutet Abwanderung für die Herkunftsländer und welche Perspektiven haben europäische Einwanderinnen und Einwanderer in der Bundesrepublik?

Basigul Sharifi wurde durch ihre Gedichte über Liebe und alltägliche Tragödien bekannt. Sie weiß, was es bedeutet, ein Flüchtling zu sein. Sie ist empfindsam, still aber auch sehr zielstrebig. Mit uns sprach die Dichterin über die Bedeutung von Poesie und unterschiedliche Formen des Leids.

Ernest Kuczyński
von

Ernest Kuczyński ist Literaturwissenschaftler aus Polen und Herausgeber der neuen Anthologie über Jürgen Fuchs. Im Interview berichtet er über die verschiedenen Facetten des Jenaer Autors, Publizisten, Oppositionellen, Lyrikers, Sozialarbeiters und Psychologen Jürgen Fuchs.

Die zweite Auflage der Konferenz Theater und Netz fand am 3. und 4. Mai 2014 in Berlin statt. Veranstaltet gemeinsam mit dem Theateronlineportal nachtkritik.de bildete sie die Brücke zwischen dem Theaterreffen und der re:publica, indem sie den (Theater)Künstler im Digitalen Zeitalter thematisch in den Mittelpunkt rückte.

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Musik, TV und die Konkurrenz der Nationen – nirgendwo sonst versammeln sich die Europäerinnen und Europäer so gleichberechtigt und so entspannt zum Mit- und Gegeneinander wie beim ESC. Es geht um viel Pop und auch um Politik.

Protestierende in Kabul
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Die Jugend in Afghanistan fordert den Wandel. Mithilfe der Sozialen Medien, Kunst, neu gegründeten Initiativen und Organisationen mobilisieren junge Afghaninnen und Afghanen gegen Krieg und Korruption.

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Der Film "We Come as Friends" wurde mit dem Friedensfilmpreis 2014 ausgezeichnet. Als politischer Friedensfilm ist es nicht möglich, ihn zu feiern, ohne an die Kriege zu erinnern, die in unserer Nachbarschaft stattfinden. Hierzu das Grußwort von Ralf Fücks.

Ruth Marianne Wünderich-Brosien und Elias Gottstein
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Marianne und Elias sind beide Mitglieder der 29. Friedensfilmpreisjury. Sie ist eine der Gründerinnen und Gründer, er war damals noch gar nicht geboren. Im Interview sprechen sie über ihre gemeinsame Aufgabe mit weiteren Juror/innen den Friedensfilm 2014 auszuwählen.

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Thema der internationalen Fachtagung waren die Chancen und Grenzen des Mediums Film zur Geschichtsvermittlung. Dazu trafen sich junge Historiker/innen, Menschenrechtler/innen und Fernsehredakteur/innen und debattierten über geschichtspolitische Haltungen im Film und die Bedeutung der Bilder.

Kultur & Politik

Wir fördern Kunst und Kultur als Ausdrucksform gesellschaftlicher Selbstverständigung. Und wir untersuchen die Zusammenhänge von Kunst und Aktivismus in sozialen und politischen Bewegungen, national wie international. Dafür beteiligen wir uns an Ausstellungen und Theaterprojekten, konzipieren und veranstalten Filmfestivals, Workshop-Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu kulturpolitischen Themen.

Unser Böll-Haus in Langenbroich stärkt darüber hinaus mit seinen Stipendien ausländische Künstlerinnen und Künstler.

Veranstaltungen

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