Dossier: Gaza - Perspektiven nach dem Krieg

Dossier: Gaza - Perspektiven nach dem Krieg

Grid imageZerstörungen im nördlichen Gaza-Streifen im August 2014. Foto: United Nations Photo Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Der Gaza-Krieg in diesem Sommer führte der Welt erneut mit Macht das Dilemma des Nahost-Konflikts vor Augen. Dieses Dossier trägt den vielfältigen Perspektiven aus Israel und Palästina Rechnung. Auf den folgenden Seiten bietet es Artikel der Büroleitungen der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv und Ramallah sowie verschiedene Beiträge von Partnerorganisationen und Freundinnen und Freunden der Stiftung.

Beiträge

Zerstörtes Haus in Khuzaa
von

Im September fielen noch die Bomben. Wenige Wochen später trafen sich Israelis und Palästinenser/innen nahe der Grenze zu Gaza und sprachen über den Krieg. Vielleicht der erste Schritt zum Frieden.

Gaza Destruction 2014
von

Das Ausmaß der Zerstörung in Gaza ist noch nicht genau zu beziffern. Sollten die Gelder der Geberkonerenz von Kairo jedoch für dieselbe Art von Wiederaufbau verwendet werden, wie nach den letzten beiden Kriegen, wird das Leiden in Gaza unvermindert weitergehen.

Zerstörter Straßenzug in Shujaiyya, Gaza
von

René Wildangel, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, hat nach dem jüngsten Krieg den Gazastreifen besucht. Erschreckend ist nicht nur das Ausmaß der Schäden an Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch die tiefe Traumatisierung der Menschen.

Überflutetes Stadtvirtel in Gaza
von

Das Trinkwasser in Gaza ist knapp, die Stromversorgung ständig unterbrochen. Für den Wiederaufbau der Infrastruktur fehlen die notwendigen Baustoffe. Gleichzeitig warnt der UN-Klimarat vor einem besonders hohen Temperaturanstieg in der Region.

von

50 Tage währte der Krieg zwischen Israel und Hamas. Der längste Krieg den Gaza bis dato gesehen hat. Die Schuld für die Not in Gaza ist auf beiden Seiten zu suchen. Ein Kommentar von Kerstin Müller.

zerstörte Straßen in Gaza
von

Was wird aus dem Gazastreifen? Die US-Wissenschaftlerin Sara Roy bezweifelt, dass es für Gaza und seine Bewohner nach der letzten israelischen Offensive eine Zukunft gibt.

Hafen Tel Aviv, Israel
von

Es ist noch zu früh, um die Folgen des jüngsten Krieges zwischen Israel und der Hamas ganz zu verstehen. Doch eines ist jetzt schon klar: Zumindest kurzfristig hat er den radikalen Kräften genützt - auf beiden Seiten.

Torbogen
von

Israel braucht Mechanismen, die die Sicherheit des Landes garantieren und dafür sorgen, dass sich Gaza nicht für einen weiteren Krieg bewaffnet.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Rednerpult
von

Seit Monaten diskutiert Deutschland über mehr außenpolitische Verantwortung. Aber beim jüngsten Krieg in Gaza hat sich die deutsche Politik doch wieder weitestgehend auf die Rolle der entsetzten Zuschauerin verlegt.

Einführung

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet im Nahen Osten und Nordafrika mit Büros in Beirut, Ramallah, Tel Aviv und Tunis und ist mit  Partnerprojekten in Libanon, Syrien, Irak, Palästina, Jordanien, Israel, Ägypten und Tunesien präsent. Von Berlin aus erfolgt die Arbeit zum Iran. 

Veranstaltungen

Jul 14
Die Bedeutung von Menschenrechtsverletzungen für die Genfer Friedensverhandlungen
Berlin
Sep 25
Eine Fotoausstellung über den Krieg in Syrien auf der Berliner Mauer
Berlin

Kontakt

Kontakt zum Referatsteam und zu den Auslandsbüros in der Region.

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Nachrichten und Analyse

Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

Dossier

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Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

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