Feminismus & Gender

Wissenschaftlerin

Verstärkte Anstrengungen für weltweite Geschlechtergerechtigkeit fordern die Entwicklungsorganisation Oxfam und die Heinrich-Böll-Stiftung von den Regierungen der G20-Länder in ihrem heute veröffentlichten Bericht „The G20 and Gender Equality".

Hilde Radusch in einem Boot im Jahre 1941
von

Sie ist eine der herausragendstens Persönlichkeiten der Lesben- und Schwulenbewegung Deutschlands: Hilde Radusch, antifaschistische Widerstandskämpferin und Streiterin für die Akzeptanz lesbischer Frauen.

Publikationen

care crisis

Wie lassen sich das Politikziel und die verfassungsmäßige Pflicht zur Verbesserung der Geschlechtergleichstellung mit dem Wachstum eines höchst prekären, geschlechtergetrennten, durch die Überrepräsentation von rassifizierten Frauen gekennzeichneten Arbeitssektors in Einklang bringen? Emilia Roig geht in ihrem Paper der Frage nach, wie scheinbar neutrale Gesetze spezifisch auf Frauen und/oder rassifizierte Minderheiten wirken.

frauen brauchtum und der zugang zur justiz perspectives africa 2013

Ausgabe 3/13: Trotz formeller Gleichstellung und Gerechtigkeit für Frauen verhindert die anhaltende geschlechterspezifische Bevorzugung der Justizbehörden, dass die hart erkämpften Erfolge für die Mehrheit der afrikanischen Frauen auch in die Tat umgesetzt werden. Diese englischsprachige Ausgabe von "Perspectives" bietet einen Einblick in länderspezifische Herausforderungen in Bezug auf den Zugang von Frauen zum Rechtswesen.

cover transnational justice

Schriften des Gunda-Werner-Instituts 10: Friedensprozesse können nur dann nachhaltig gelingen, wenn geschlechterspezifische Gewaltformen erkannt und aufgearbeitet werden. Diese Perspektive wird jedoch nur äußerst selten eingenommen, was etablierte Ungerechtigkeiten, Hierarchien und Gewaltmuster stabilisiert.

cover genderranking

Schriften zur Demokratie 35: Nur knapp 14 Prozent aller Oberbürgermeister/innen in deutschen Großstädten sind weiblich. Das ist eines der Ergebnisse des dritten Genderrankings deutscher Großstädte, das die FernUni Hagen für die Heinrich-Böll-Stiftung erstellt hat.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

Frauen beim Seminar "World Cup 2014 – Welche Rolle spielen Frauen?" in Salvador (Bahia)
von

Elisangela Sena ist eine von vielen Frauen, die als Familienoberhaupt in Favelas und in den Peripherien brasilianischer Städte leben und von den Zwangsräumungen für die Bauten der Fußball-WM betroffen sind. Im Interview erzählt sie, wie sie ihr Haus verloren hat.

Basigul Sharifi wurde durch ihre Gedichte über Liebe und alltägliche Tragödien bekannt. Sie weiß, was es bedeutet, ein Flüchtling zu sein. Sie ist empfindsam, still aber auch sehr zielstrebig. Mit uns sprach die Dichterin über die Bedeutung von Poesie und unterschiedliche Formen des Leids.

An diesem Ort war einst die Siedlung Campinho
von

Antonieta Rodriguês wohnte einst in Campinho, einer Favela im Norden Rio de Janeiros. Die Siedlung musste für den Bau der Schnellstraße Transcarioca geräumt werden. Im Interview erzählt sie, wie brutal sich die Zwangsräumung abgespielt hat.

Frauen protestieren am 20. April 2012 auf dem Tahrir-Platz

Gewalt gegen Frauen ist in Ägypten an der Tagesordnung. Im Interview erklärt eine Vertreterin der feministischen Organization Nazra, wie sich die Gewalt auf das Leben der Frauen auswirkt und warum der Staat weiter daran arbeitet, sie aus Politik und Öffentlichkeit auszuschließen.

Frauen in Niger

Am 14. April wurden im Nordosten Nigerias mehr als 200 Mädchen bei einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram aus dem Schlafsaal ihrer Schule entführt. Seitdem ist dort für die Menschen nichts mehr wie früher.