Iran-Report

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Grid image Foto: Amir Farshad Ebrahimi Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Mit der Wahl Hassan Rohanis zum iranischen Präsidenten und dessen Amtsantritt am 3. August 2013 wurde in der iranischen Politik ein bedeutender Wandel eingeleitet. Besonders augenfällig ist dies im Kurswechsel der Atompolitik. Die Öffnung der iranischen Politik nach außen und die Ankündigung innenpolitischer Reformen werden im Land von den konservativen Kräften heftig bekämpft. Der Widerstand lässt Rohani und seiner Regierung wenig Spielraum.

Der Iran-Report wertet Nachrichten verschiedener Quellen aus. Auch um die von den Mächtigen in Iran verfügten Behinderungen und Einschränkungen der journalistischen Arbeit auszugleichen. Der Iran-Report produziert keine Schlagzeilen, sondern er erhellt die Meldungen, das Nichtgesagte dahinter.
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Aktuelle Ausgaben

Ende April wurde über die Besetzung der letzten verbleibenden Sitze im iranischen Parlament per Stichwahl entschieden. Auch in dieser Wahlrunde konnte die Liste der Gemäßigten die meisten Sitze erringen. Außerdem im neuen Report: die wahrscheinliche politische Rückkehr des ehemaligen Präsidenten Ahmadinedschad.

Zum iranischen Neujahr hat Revolutionsführer Ali Chamenei vor der Öffnung des Landes gewarnt und die Feindschaft gegenüber den USA beschworen. Er stellt damit die Positionen von Hassan Rohanis Regierung infrage. Bahman Nirumand ordnet die Rede ein. Weitere Themen sind der Streit über das iranische Raketenprogramm und der russische Teilabzug aus Syrien.

Ende Februar fanden die Parlaments- und Expertenratswahlen im Iran statt. Die ersten Ergebnisse deuten auf eine Stärkung des moderaten Lagers hin, das die Regierung von Präsident Rohani unterstützt. Bahman Nirumand ordnet die Ergebnisse im neuen Iran-Report ein und erläutert mögliche Folgen.

Vor wenigen Tagen wurden die Sanktionen gegen Iran aufgehoben. Damit wird eine neue Ära im Verhältnis zwischen Iran und dem Westen eingeläutet. Bahman Nirumand berichtet im neuesten Iran-Report unter anderem von den unmittelbaren Reaktionen der internationalen Politik und Wirtschaft auf dieses historische Ereignis.

Iran-Report 01/16

Der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien spitzt sich zu, Iran strebt Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation an, 137 Filmemacher protestieren gegen Karimis Verurteilung, mehr als 40.000 Autos von Frauen konfisziert. Diese und viele weitere Nachrichten enthält die Januarausgabe des Iran-Reports.

Hintergrund

Bahman Nirumand bei der Vorstellung seiner Autobiografie am 20. September 2011

Bahman Nirumand ist der Mann hinter dem monatlich erscheinenden Iran-Report der Heinrich-Böll-Stiftung. Eine Kurzbiografie des iranisch-deutschen Buchautoren, Journalisten und Übersetzer.

Iranische Zeitungen auf einem Stand in Teheran

Bahman Nirumand, Autor des Iran-Reports, gibt Einblick in seine Arbeitsweise und erläutert Schwierigkeiten im Umgang mit Nachrichten aus dem Iran. Seit fast drei Jahrzehnten arbeitet er bereits als Journalist in Berlin, gedanklich hält er sich aber mehrere Stunden täglich im Iran auf.

Vergangene Ausgaben

Die iranische Staatsführung ist über den Anstieg der Scheidungsrate besorgt, der Instant-Messenger Telegram kooperiert nach Angaben Irans in Sachen Zensur, die kanadische Botschaft im Iran soll wiedereröffnet werden. Diese und viele weitere Nachrichten enthält die Dezemberausgabe des Iran-Reports.

Cover

Bahman Nirumand berichtet über die Hinrichtung zweier Minderjähriger, Steinmeiers Besuch in Teheran und eine Foto-Ausstellung zum Iran in Berlin. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der Novemberausgabe des Iran-Reports.

In der Oktober-Ausgabe des Iran-Reports berichtet Bahman Nirumand über Spekulationen rund um die anstehenden Wahlen, die Ernennung des Obersten Internetrats und über die Rolle Irans im Syrien-Konflikt.

Iran-Report 09/2015

Bahman Nirumand beleuchtet unter anderem die inner-iranischen Auseinandersetzungen rund um das Atomabkommen und analysiert die wirtschaftlichen und außenpolitischen Folgen des Abkommens. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der September-Ausgabe des Iran-Reports.

Bahman Nirumand berichtet über die ersten Reaktionen auf das Atomabkommen und die Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der August-Ausgabe des Iran-Reports.

Iran-Report Cover

In der aktuellen Ausgabe analysiert Bahman Nirumand die letzten Verhandlungstage des Atomabkommens und berichtet von der Rückkehr Ahmadinedschads auf die politische Bühne. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der Juli-Ausgabe des Iran-Reports.

Cover Iran-Report 6/2015

Bahman Nirumand legt einen Schwerpunkt auf die Konflikte in Jemen, Syrien und Irak und erläutert die Hintergründe und Motivationen der iranischen Außenpolitik in der Region. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der Juni-Ausgabe des Iran-Reports.

Archiv Iran-Report 2008 - 2015

Einführung

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet im Nahen Osten und Nordafrika mit Büros in Beirut, Ramallah, Tel Aviv und Tunis und ist mit  Partnerprojekten in Libanon, Syrien, Irak, Palästina, Jordanien, Israel, Ägypten und Tunesien präsent. Von Berlin aus erfolgt die Arbeit zum Iran. 

Veranstaltungen

26. Mai.
Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa
Berlin

Kontakt

Kontakt zum Referatsteam und zu den Auslandsbüros in der Region.

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Nachrichten und Analyse

Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

Dossier

Grid image Zum Dossier

Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

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