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Veranstaltungen

 
2013

5. Juli 2013
Elektronische Publikationen in Bibliotheken
Sammlung, Erschließung, technische Umgebung, Nutzung
Tagung

In Politik und Wissenschaft haben elektronische Publikationen den gedruckten Veröffentlichungen rein quantitativ betrachtet längst den Rang abgelaufen. Sie werden von Bibliotheken grundsätzlich wie alle anderen Publikationen gesammelt, bibliothekarisch erschlossen und zugänglich gemacht. Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Probleme.

Die Tagung ist in vier Themenabschnitte gegliedert, in denen es jeweils Inputs und genügend Raum für einen anschließenden Austausch geben wird. Es sollen Lösungen vorgestellt werden, die für den Themenbereich bisher gefunden worden sind, und Probleme, deren praktische Lösung noch ansteht.
Ein Weg, den Zugang zu Publikationen zu ermöglichen, sind disziplinäre Repositorien. So kooperiert das Deut-sche Institut für Menschenrechte mit dem Social Science Open Access Repository (SSOAR) des GESIS - Leib-nitz Institut für Sozialwissenschaften, während das Deutsche Institut für Urbanistik da-bei ist, ein eigenes Repositorium für "kommunale Volltexte" aufzubauen.
Ferner fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit vielen Jahren Projekte aus dem Bereich der elektronischen Publikationen. Auf der Tagung stellt das Deutsche Literaturarchiv Marbach ein aktuelles DFG-gefördertes Projekt vor, das sich mit "Netzliteratur" und Webarchivierung beschäftigt. Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung ist im Rahmen des DFG-Sondersammelgebietes "Parteien und Gewerkschaften aus Europa und Nordamerika" für entsprechende elektronische Veröffentlichungen zuständig.
Lösungen für den Umgang mit Publikationsformen wie E-Journals und E-Books müssen in vielen Bibliotheken gefunden werden. Inputs aus diesem Bereich kommen im dritten Panel von der Fachbiblio-thek Umwelt des Umweltbundesamtes und dem Archiv Grünes Gedächtnis.
Den Abschluss der Tagung bildet ein Vortrag zu den juristischen Rahmenbedingun-gen für den Umgang mit elektronischen Publikationen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die mit digitalen Ressourcen zu tun haben oder in Zukunft zu tun haben werden.

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Programm

09:30 Uhr   Beginn/Begrüßung

10:00 Uhr  Zugang zu Publikationen über disziplinäre Repositorien
Moderation: Eva Sander
• Die Kooperation des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit dem Social Science Open Access Repository (SSOAR) des GESIS-Leibniz Institut für Sozialwissenschaften
Anne Sieberns (Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin)
Präsentation (Powerpoint)   
• Aufbau eines thematischen Repositories für kommunale Volltexte aus Wissenschaft und Praxis
Susanne Plagemann (Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin)
Präsentation (Powerpoint)

11:30 Uhr  Aktuelle DFG-Projekte
Moderation: Christoph Becker-Schaum
• Sammlung im nationalen Auftrag : die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung - politisch-historisches Informationszentrum
Gabriele Rose (Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn)
Präsentation (Powerpoint)
• Jede Spiegelung ein Unikat - die Plattform "Literatur im Netz"
Jochen Walter (Deutsches Literaturarchiv, Marbach)
Präsentation (Powerpoint)

13:45 Uhr  e-Journals und e-Books
Moderation: Christoph Becker-Schaum
• Elektronische Zeitschriften im Archiv Grünes Gedächtnis: Workflow, Lösungen und Probleme
Eva Sander (Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
Präsentation (Powerpoint)
• e-Books/ e-Journals: Die Fachbibliothek Umwelt auf dem Weg zur Hybridbibliothek
Mathias Bornschein (Umweltbundesamt, Fachbibliothek Umwelt, Dessau)
Präsentation (Powerpoint)

15:30 Uhr  Urheberrecht
Moderation: Christoph Becker-Schaum
• Elektronische Publikationen in Bibliotheken: Wunsch - Wirklichkeit - juristische Rahmenbedingungen
Rolf Rasche  (ImageWare, Bonn)

16:30 Uhr  Abschlussdiskussion

 

 

20.-21. Juni 2013
7. Workshop der Archive von unten
Erfahrungsaustausch zu Webarchivierung, Digitalisierung und elektronischen Findmitteln, zu Zeitzeug/inn/eninterviews und archivpädagogischen Programmen.
Fachtagung des Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Mit: Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum Berlin (FFBIZ); Archiv³; Infonauten Berlin; Schwules Museum/Archiv Berlin

Programm

Donnerstag, 20. Juni 2013

12.00-13.00 Uhr        Eintreffen

13.00-13.30 Uhr        Begrüßung und Kurzvorstellung

13.30-15.30 Uhr       
1. AG Persönlichkeitsrecht bei elektronischen Findmitteln
Was ist bei Online-Katalogen zu beachten? Dürfen Findmittel von gesperrten Beständen veröffentlicht werden? Welche rechtlichen Probleme tauchen bei personenbezogenen Daten in Nachlässen auf? Können  Korrespondenzpartnerinnen von Nachlassgeberinnen genannt werden? Wie sieht es mit den Persönlichkeitsrechten bei Fotografien aus?
Input: Dagmar Nöldge (FFBIZ Berlin) und Reinhart Schwarz (Hamburger Institut für Sozialforschung)
Moderation: Dagmar Nöldge

2. AG Zeitzeuginnen-/Zeitzeugeninterviews im Archiv
Interviews gehören in vielen Archiven zu den Beständen, entweder als eigenständige oder ergänzende Quellen. Darüberhinaus führen Archive auch selbst Interviews durch. Welche Strategien zur Bewahrung erinnerter Geschichte verfolgen die Archive? Welche Standards zur Archivierung und Bereitstellung gibt es?
Input: Bettina Just (Dokumentationszentrum und Museum für die Migration in Deutschland Köln) und Jörg Petersen (Geschichtswerkstatt Eimsbüttel/Hamburg)
Moderation: Anne Vechtel (AGG Berlin)

15.30-16.00 Uhr       Pause

16.00-17.30 Uhr     Plenum Edition
Die freien Archive hüten die Dokumente des Protestes und der sozialen Bewegungen seit den 70er Jahren. Diese Quellen sind in der zeitgeschichtlichen Forschung  und der interessierten  Öffentlichkeit zu wenig bekannt. Wir möchten ein Konzept für eine exemplarische Edition wichtiger Dokumente aus dem Netzwerk der freien Archive vorstellen und diskutieren.
Moderation:  Christoph Becker-Schaum (AGG Berlin)

17.30-18.30 Uhr        Abendessen

18.30 Uhr                  Plenum mit Vorstellung der Archive
Welche News gibt es? Projekte, Veranstaltungen, Publikationen, Personelles, Finanzielles, Politisches
Moderation: Katharina Braun (Belladonna Bremen)

ab 20.30 Uhr        Ausklang auf den Terrassen

Freitag, 21. Juni 2013

09.30-11.00 Uhr      
3. AG Webarchivierung
Immer wieder werden Diskussionen auf Twitter begonnen, auf Blogs weitergeführt und die dazugehörigen Veranstaltungen auf  Facebook beworben. Petitionen werden ins Web verlegt. Internet gestützte soziale Netzwerke sind aus politischen Bewegungen nicht mehr wegzudenken. Was bedeutet dies für Bewegungsarchive? Welche Quellen sind archivierungswürdig und wie können sie langfristig gesichert werden?
Input: Roman Klarfeld (FFBIZ Berlin)
Moderation: Roman Klarfeld

4. AG Archivpädagogik
Was ist Archivpädagogik? Sind archivpädagogische Maßnahmen und Programme auch für die Archive von unten realistisch und sinnvoll? Wer hat welche Erfahrungen damit gemacht?
Input: Birgit Rehse (FU Universitätsarchiv Berlin)
Moderation: Jens Dobler  (Schwules Museum/Archiv Berlin)

11.00-11.15 Uhr   Pause

11.15-13.00 Uhr    Plenum AG Digitalisierung
Die AG arbeitet an der Pilotversion einer Plattform zur Präsentation von digitalen Archivalien. Neben einem Überblick über den Arbeitsstand werden wir eine Einführung in unsere DSpace-Pilotversion geben. Wir möchten das weitere Vorgehen besprechen, um  bald online gehen und unsere Webseite www.bewegungarchive.de attraktiver machen zu können. Außerdem stellt der Dachverband der Frauenarchive IDA sein Metadatenprojekt vor.
Moderation: Eva Danninger (Archiv³, Infonauten Berlin)

13:00-13.30 Uhr    Abschlussplenum; Moderation: Reinhart Schwarz

13.30-14.30 Uhr    Pause

14.30-16.00 Uhr    Besuch im Schwulen Museum/Archiv; Führung: Jens Dobler

2012

Do, 11.10.2012 - Sa, 13.10.2012

Auditorium Bibliothèque Universitaire, Guyancourt

Colloque: Patrimoine de l'écologie et écologie du patrimoine

>> Download Programmflyer (Französisch)

 

Mo, 15.10.12 19 bis 21 Uhr

Abgeordnetenhaus Berlin

 1848 und Europa
vom Völkerfrühling zum Albtraum widerstreitender Nationalismen
Abendveranstaltung auf Einladung des Abgeordnetenhauses von Berlin

Im Anschluss kleiner Empfang

Mit:
Ralf Wieland, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses;
Dr. Susanne Kitschun, Paul-Singer-Verein;
Prof. Dr. Hans Henning Hahn, Universität Oldenburg

>> Download Programmflyer

 Di, 16.10.12 10 bis 17 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

1848 und Europa
Zwischen Völkerfrühling und Chauvinismus

Internationale Konferenz

Mit:
Prof. Dr. Robert Traba (Polnische Akademie der Wissenschaften);
Dr. Andreas Köhler (Paul-Singer-Verein);
Univ.-Prof. Mag. Dr. Gabriella Hauch (Universität Wien);
Prof. Dr. Christian Jansen (Universität Münster);
Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam);
Prof. Dr. Heinz-Gerhard Haupt (Europäisches Hochschulinstitut Florenz);
György Dalos (Schriftsteller, Freundeskreis der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin);
Prof. em. Dr. Reinhard Rürup (TU Berlin)

>> Download Programmflyer

Do, 18.10.12 19 bis 21 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Die Unregierbarkeitsdebatte der 1970er Jahre und der Aufstieg der Zivilgesellschaft in der BRD
Reihe: Die Grünen in der Zeitgeschichte
Podiumsdiskussion

Die westlichen Industriegesellschaften seien unregierbar geworden, weil ihre sozio-ökonomische Entwicklung nicht mehr vom Staat gesteuert werden könne, so der Kern der Diagnose vieler wissenschaftlicher und politischer Gegenwartsdeutungen in den 1970er Jahren. In den 1980er Jahren wurden die Pluralisierung der Gesellschaft und die erhöhte Komplexität politischer Vorgänge vielfach nicht mehr als Gefährdung für das demokratische System gesehen.

Welche Rolle haben Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen bei der Überwindung der "Krise des Regierens" gespielt?

Mit:
Inputreferat von Professorin Dr. Gabriele Metzler, Humboldt-Universität Berlin, Lehrstuhl für die Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen (Inputreferat)
Dr. Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung
Dr. Christoph Becker-Schaum, Heinrich-Böll-Stiftung

Mi, 14.11.12 19 bis 21 Uhr

Pfarrzentrum St. Martin, Kaiserslautern

Ein Leben für Frieden und Umwelt
Roland Vogt im Zeitzeugengespräch

Schon im Kalten Krieg hatte die Westpfalz die höchste Dichte US-amerikanischer Luftwaffeneinrichtungen. Heute soll nach dem Willen der Nato in Ramstein die Kommandozentrale des Raketenabwehrschirms entstehen.

Für Roland Vogt sind dies vertraute Themen. Als "Friedensarbeiter" und grüner Politiker hat er ein Leben lang für friedens- und umweltpolitische Alternativen gekämpft.

Wir sprechen mit ihm über den Widerstand der Friedensbewegung gegen die Militarisierung und fragen ihn, welche Chancen er für die zivile Umwandlung (Konversion) von Regionen sieht, in denen die Präsenz des Militärischen so massiv ist wie in der Westpfalz.

Das Gespräch führen Christoph Becker-Schaum und Robert Camp, Archiv Grünes Gedächtnis, Berlin.

Eine Zusammenarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz und des Archivs Grünes Gedächtnis Berlin

Information:
Wolfgang Faller, hbs Rheinland-Pfalz, Tel: 06131/905260, mainz@boell-rlp.de
Anne Vechtel, Archiv Grünes Gedächtnis Berlin, 030/28534-262, vechtel@boell.de
Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungs- ort
Pfarrzentrum St. Martin
Raum: Pfarrsaal
67655 Kaiserslautern, Klosterstr. 7

 

 
 

2011

Di, 23.8.11 bis Fr, 2.9.11
Archiv Grünes Gedächtnis

Berlin 1981–2011
Ausstellung - Hausbesetzungen, Bauspekulation, Gentrifizierung

Anfang der 80er Jahre wurde in Berlin mit alten, leer stehenden Häusern spekuliert. Mit dem Aufruf „instand besetzen statt kaputt besitzen“ meldeten Hausbesetzer/innen ihre Ansprüche an. mehr»

Fr, 26.8.11 19 bis 21 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Berlin 1981 – 2011
Hausbesetzungen – Bauspekulation – Gentrifizierung
Podiumsdiskussion

Mit:
Franz Schulz, Bürgermeister in Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)
Thomas Dietrich Lehmann, Umbruch Bildarchiv Berlin
Anette Schill, Regenbogenfabrik Kreuzberg

Moderation:
Katrin Rönicke, Journalistin/Bloggerin, Frauenrat Heinrich-Böll-Stiftung, Bündnis 90/Die Grünen

Information:
Anne Vechtel, vechtel@boell.de, Telefon 030/28534-262

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
10117 Berlin, Schumannstr. 8

Eine BürgerInnenausstellung zu den Hausbesetzungen in Berlin 1981 ist vom 23.8.-2.9. im Archiv Grünes Gedächtnis zu sehen.

Do, 9.6.11 13 Uhr - Fr, 10.6.11 13:30 Uhr
Archiv Grünes Gedächtnis

5. Workshop der Archive von unten
Erfahrungsaustausch zu Überlieferungsstrategien, Handhabung elektronischer Dokumente,
Argumentationshilfen zur Stärkung von Bewegungsarchiven Tagung

Mit: Archiv der deutschen Frauenbewegung (Kassel), Archiv für alternatives Schrifttum (Duisburg), Kölner Frauengeschichtsverein, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (Berlin)

PROGRAMM:

Donnerstag, 09. Juni 2011
12:00-13:00 Eintreffen
13:00-13:30 Begrüßung und Kurzvorstellungsrunde
Moderation: Nina Matuszewski
13:30-15:30 Plenum zu Überlieferungsstrategien
Welche Arten von Archivgut werden gesammelt und wie werden sie gesichert? Wie können wir erreichen, dass Dokumente der Neuen Sozialen Bewegungen trotz prekärer Situation vieler Archive langfristig erhalten bleiben?
Moderation: Christoph Becker-Schaum
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00-17:30 AG 1 zum praktischen Umgang mit elektronischen Dokumenten wie zum Beispiel E-Mails, Protokollen, internen Dokumenten, Newslettern, Blogs, Dingen, die nur noch im Netz stehen. Inputs
von Eva Danninger (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika, Berlin), Nina Matuszewski (Kölner Frauengeschichtsverein)
Moderation: Cornelia Wenzel
AG 2: Warum sind Archive wichtig?
Erarbeitung von Argumentationshilfen zur Stärkung von Archivar/innen in ihrer eigenen Organisation und ihrem politischen Umfeld. Inputs von Katharina Braun (Belladonna Frauenarchiv, Bremen), Günther Siedbürger (Hans-Litten-Archiv, Göttingen)
Moderation: Anne Vechtel
17:30-18:30 Abendessen
18:30 Plenum mit Vorstellung der Archive und Erfahrungsaustausch mit besonderem Augenmerk auf Überlebensstrategien
Moderation: Jürgen Bacia
ab 20:30 Ausklang auf den Terrassen des Archivs

Freitag, 10. Juni 2011
9:30-10:00 Eintreffen
10:00-11:00 Zum Stand der Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare im AK Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen und zum Stand der Arbeit am elektronischen Verzeichnis Freier Archive. Es berichten Cornelia Wenzel (Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel), Jürgen Bacia (Archiv für alternatives Schrifttum, Duisburg)
11:00-11:15 Kaffeepause
11:15-13:15 Abschlussplenum
Was will das Netzwerk Freier Archive? Selbstverständnis, Internetseite, Planung weiterer Workshops und was sonst noch wichtig ist.
Moderation: Eva Danninger
13:15 Mittag

Anmeldung: bis zum 23.5.2011 bei Anne Vechtel
Information: Anne Vechtel, Archiv Grünes Gedächtnis, Telefon 030/28534-262, Email: vechtel@boell.de
Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis,10247 Berlin, Eldenaer Str. 35

Do, 26.5.11 14 bis 18 Uhr - Fr, 27.05.11 9:30 bis 17:30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Archiv Grünes Gedächtnis

International Meeting of European Ecological Memory Organisations
The challenge: how do we present the history of ecology?

International Conference
In Cooperation with Histecologia.net (France)

Information/Application
Anne Vechtel
Telefon ++ 49/30/28534-262
Email: vechtel@boell.de
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung, Archiv Grünes Gedächtnis
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35
Nahe S-Bahnhof Storkower Straße

Do, 07.04.11 18 bis 20 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Archiv Grünes Gedächtnis

"Nicht rechts, nicht links, sondern vorn"
Eine Geschichte der Gründungsgrünen
Buchvorstellung

Wer waren die Gründungsgrünen und wie haben sie die Bundesrepublik verändert?
Silke Mende ist in ihrer Dissertation diesen Fragen nachgegangen und hat die Entstehung der Grünen neu erforscht. Sie untersucht die Netzwerke von den Neuen Sozialen Bewegungen bis zu konservativen Lebensschützern, die das Modell Deutschland in Frage stellen. Dem Leitbild von Fortschritt, Konsum und repräsentativer Demokratie setzen die Grünen Basisdemokratie und eine politische Moral entgegen, die sich an der Überlebensfrage orientiert.

Mit:
Dr. Silke Mende, Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen

Moderation:
Dr. Christoph Becker-Schaum, Archiv Grünes Gedächtnis

Information:
Anne Vechtel
E-Mail: vechtel@boell.de
Fon: 030/28534-262

Anmeldung: Nein
Eintritt: Frei
Veranstaltungsort:
Archiv Grünes Gedächtnis
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35
Tram 21 Haltestelle Samariterstraße; S- Bahn 41, 42 (Ringbahn), 8 und 85 Haltestelle Storkower Straße; U-Bahn 5 Haltestelle Samariterstraße

Mo, 21.03.11 19 bis 21 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung

Der Wandel der deutschen Zivilgesellschaft und Die Grünen
Die Grünen in der Zeitgeschichte
Podiumsdiskussion

Konrad Jarausch untersucht die Demokratisierung der politischen Kultur der deutschen Gesellschaft seit dem 2. Weltkrieg in Ost und West. Dabei geht es ihm nicht so sehr um die Befolgung formaler Regeln, sondern um die aus innerer Überzeugung gelebte politische Praxis. Für die Demokratie der deutschen Gesellschaft spielt die 68er Bewegung eine Schlüsselrolle.

Jarausch lebt und arbeitet in den USA und in Deutschland.

Prof. Dr. Konrad H. Jarausch, Freie Universität Berlin, Friedrich Meinecke Institut
Moderation: Dr. Christoph Becker-Schaum, Dr. Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung

Eintritt: frei/ Anmeldung nicht erforderlich

Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Fachkontakt:
Anne Vechtel
T: 030/28534-262
E: vechtel@boell.de

Fr, 18.3.11 15 Uhr bis Sa, 19.3.11 21 Uhr
Archiv Grünes Gedächtnis

SPD, Grüne und die Friedensbewegung gegen die Nachrüstung

Mit:
Otfried Nassauer (BITS, Berlin),
Dr. Wolfgang Biermann (SPD),
Dr. Sibylle Plogstedt (Journalistin, Bonn),
Dr. Martin Klimke (GHI Washington),
Prof. Dr. Philipp Gassert ( Universität Augsburg),
Dr. Corinna Hauswedell (Conflict Analysis and Dialogue (CoAD), Bonn),
Dr. Oliver Bange (MGFA, Potsdam),
Dr. Tim Geiger (Institut für Zeitgeschichte, Berlin),
Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin),
Dr. Christoph Becker-Schaum (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin),
Dr. Achim Schmitz (Trainer für praxisorientierte Friedensforschung, Stuttgart) und Doktorandinnen und Doktoranden
Wissenschaftliches Kolloquium zur Friedensbewegung der 1980er Jahre

Information:
Christoph Becker-Schaum, Archivleiter, Heinrich-Böll-Stiftung, http://www.boell.de/calendar/becker-schaum@boell.de

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 11.03.2011 durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an.

VeranstalterArchiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungs- ortArchiv Grünes Gedächtnis
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35
Tram 21 Haltestelle Samariterstraße; S- Bahn 41, 42 (Ringbahn), 8 und 85 Haltestelle Storkower Straße; U-Bahn 5 Haltestelle Samariterstraße

Kolloquium:
Der Beschluss zur Stationierung von Pershing II-Raketen in der Bundesrepublik - innerhalb der Zeitgeschichtschreibung als eine zweite Phase des Kalten Krieges benannt - führte zu einer der größten Massenbewegung in ihrer Geschichte. Die daraus folgende Nachrüstungsdebatte bescherte der Bundesrepublik ein politisches Erdbeben. Die Entscheidung der damaligen Bundesregierung, Nuklearraketen auf deutschem Boden zu stationieren, rief die größte Friedensbewegung seit ihrem Bestehen ins Leben. Mit Massendemonstrationen und lokal und überregional vernetzten Initiativen wurde eine Mobilisierung bisher nicht gekannten Ausmaßes initiiert, die gesellschaftlich eine große Wirkungsbreite entfaltete.
Die politisch Verantwortlichen reagierten mit Unverständnis. In der SPD, die mit Helmut Schmidt den Bundeskanzler stellte, brach der Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern offen aus. Das Unvermögen der etablierten Parteien, angemessen zu reagieren, führte nicht nur zur Stärkung der Bewegung, sondern auch zu Gründung der Grünen, in ihrem Selbstverständnis eine Antiparteienpartei.

In vier Sektionen sollen die politischen und sozialen Ursachen, Verläufe und Folgen vorgestellt und untersucht werden.
1. Mit dem Scheitern des SALT II Abkommens und der Ankündigung der Stationierung von SS 20 Raketen und der Reaktion des Westens darauf kam die Entspannungspolitik zum Stillstand. Wie entwickelte sich das Verhältnis der Großmächte zueinander? Wie sahen die strategischen Planungen der Supermächte aus und welche Auswirkungen und Erwartungen hatten sie auf die Bundesrepublik?
2. Auf der politischen Bühne geriet die Entspannungspolitik in Bedrängnis, die DDR interpretierte den Nachrüstungsbeschluss als einen Rückfall in den Kalten Krieg. Zugleich verschärften sich die Auseinandersetzungen in der Sozialdemokratie durch das Bekenntnis führender Parteileute wie Erhard Eppler zur Friedensbewegung. Schmidt geriet in der eigenen Partei in die Kritik, als auf dem Parteitag 1982 ein Drittel der Delegierten sich gegen die Nachrüstung aussprachen. Das Panel fragt sowohl nach den Motiven und Interessen, die die Handlungen der politisch Verantwortlichen – allen voran Bundeskanzler Schmidt beeinflussten, wie auch den alternativen Sicherheitskonzepten, die die Kritiker und Vertreter der Friedensbewegung und –forschung vorlegten.
3. Die Massenbewegung, die sich aus dem Protest entwickelte, veränderte die Bundesrepublik entscheidend. Sie führte zu einer Dynamisierung der Friedenspolitik als einer Alternative zur Stabilitäts- und Sicherheitspolitik der etablierten Parteien und veränderte die politische Kultur der Bundesrepublik nachhaltig.
4. Die daraus folgende Milieubildung und deren verschiedenen Ausformungen bereiteten für die Grünen den Boden, um zu einer politischen Bewegung in den nächsten Jahren zu werden. Die Herausbildung einer politischen Bewegung dieses Ausmaßes und des daraus entstehende Spannungsverhältnis zur verfassten Politik lassen nach einem erweiterten Politikbegriff fragen. Zugleich kam es zu Interferenzen zwischen verschiedenen Milieus und Bewegungen (Frauenfriedensbewegung) und zu einer Professionalisierung und Etablierung der Friedensforschung.

Das Kolloquium bringt Promovierende, Postdoktoranden und Zeitzeug/innen zusammen und dient dem Austausch über Forschungsansätze und Ergebnisse zur Friedensbewegung im Kontext der sog. Nachrüstung.

Programm
Freitag, 18. März 2011
15:00 Uhr Begrüßung: Christoph Becker-Schaum, Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung)

15:15 Uhr Sektion 1: Von der Krise der Entspannungspolitik zum Nachrüstungsbeschluss
Chair: Tim Geiger (Institut für Zeitgeschichte, Berlin)
Die Entwicklung der Waffensysteme in den 1970er Jahren, der Wandel des Kriegsbildes und die Dynamisierung der Ost-West Beziehungen.
Oliver Bange (Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam)
Moskauer Auslandskorrespondenten im Akteursdreieck zwischen deutscher Botschaft und sowjetischem Außenministerium.
Julia Metger (Freie Universität Berlin)

17:15 Pause

17:30 Abendessen

19.00 Öffentlicher Vortrag mit Diskussion und anschließendem Empfang
Gewerkschafterinnen und Frieden
Sibylle Plogstedt (Journalistin, Bonn)
Moderation: Martin Klimke (GHI Washington)

Samstag, 19. März 2011
9.00 Sektion 2: Auswirkungen in der SPD und die Entstehung eines Gegenexpertentums
Chair: Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
Mit Otfried Nassauer (BITS, Berlin) und Wolfgang Biermann (SPD, Oslo)
"Die Priorität bleibt der Friede". SPD und Nachrüstung, 1979-1983.
Jan Hansen (Humboldt-Universität Berlin)

11.00 Kaffeepause

11.15 Sektion 3: Grüne
Chair: Philipp Gassert (GETK, Universität Augsburg)
Sonne statt Reagan: Die Wahlkampfstrategie der Grünen bei der Bundestagswahl 1983.
Martin Klimke (GHI Washington)
Die Grünen und die unabhängigen Friedensgruppen.
Christoph Becker-Schaum (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

12.45-13:30 Mittagessen

13:30 Sektion 4: Friedensbewegung
Chair: Christoph Becker-Schaum (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
Sicherheitspolitik von unten. Gewaltfreie Blockaden gegen nukleare Mittelstreckenraketen in Mutlangen 1983-1987.
Alexander Holmig (Universität Augsburg)
Training in gewaltfreier Aktion.
Achim Schmitz (Trainer für praxisorientierte Friedensforschung, Stuttgart)
Friedensbewegung und Friedenswissenschaft.
Corinna Hauswedell (Conflict Analysis and Dialogue (CoAD), Bonn)

15.30 Abschlussrunde

16:00 Ausklang

 

 
 

2010

Mo, 7.12.10 18 bis 19 Uhr
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Die Gründung der Grünen aus der Sicht von Zitty, Pflasterstrand und Arbeiterkampf
Was sagen die führenden Blätter der Alternativszene zur Gründung einer Bewegungspartei Ende der 1970er Jahre?

Phillip Wilke untersuchte in seiner Magisterarbeit Zeitungen der großstädtischen deutschen Alternativszenen zwischen 1977-1980 und stellt seine Ergebnisse im Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung zur Diskussion.

Moderation: Christoph Becker-Schaum, Leiter Archiv Grünes Gedächtnis

Eintritt: frei/ Anmeldung nicht erforderlich

Bitte beachten: Die Veranstaltung findet in Berlin Friedrichshain statt
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35

Fachkontakt:
Anne Vechtel
T: 030/28534-262
E: vechtel@boell.de

Mo, 8.11.10 18 bis 20 Uhr
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Deutschlandpolitik der Grünen zwischen Bürgerbewegung und Wiedervereinigung
Zeitzeugengespräch mit Diskussion

Mit: Jürgen Maier, Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen von 1987-1991
Moderation: Christoph Becker-Schaum, Heinrich-Böll-Stiftung

Die Deutschlandpolitik der Grünen befand sich in den 80er Jahren in einem Zielkonflikt zwischen Entspannungspolitik und Solidarität mit der DDR-Opposition, der ihnen heftige Kritik seitens ihrer Freundinnen und Freunde in der DDR eingebracht hat.

Jürgen Maier, von 1987-1991 Mitglied im Bundesvorstand und hier für die Beziehungen zu anderen grünen Parteien zuständig, berichtet über seine Erfahrungen aus der politischen Zusammenarbeit mit der Grünen Partei in der DDR und den Bürgerbewegungen zwischen dem Fall der Mauer und dem gemeinsamen Wahlkampf bei der Bundestagswahl 1990.

Vor der Veranstaltung, von 17-18 Uhr, besteht die Möglichkeit, das Archivmagazin zu besichtigen.

Fachkontakt:
Anne Vechtel
T 030/28534-262
E Vechtel.Anne@boell.de

Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35 
 

Mi, 22.9.10 18 bis 21 Uhr Archiv Grünes Gedächtnis
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

"Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird"
Filmvorführung mit Diskussion
Ein Dokumentarfilm der Wendländischen Filmkooperative über den Widerstand gegen das atomare Endlager in Gorleben.

1979 machten sich Bauern aus dem Wendland mit ihren Traktoren zum ersten Mal nach Hannover auf, um vor dem Albrecht-Kabinett entschieden gegen das geplante Atommülllager Gorleben zu protestieren. Dabei wurden sie von der Wendländischen Filmkooperative begleitet, die seitdem den wendländischen Widerstand engagiert filmisch dokumentiert.

Was bewegt die Filmemacher/innen und wie erleben sie den nun schon seit 33 Jahren andauernden Widerstand in Gorleben?

Im Gespräch:
Gerhard Ziegler, Wendländische Filmkooperative

Moderation:
Vera Lorenz, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Von 17:00 - 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit einer Führung durch das Archivmagazin.

Information:
Steffi Rönnefarth
Telefon: 030-28534-263
E-Mail: roennefarth@boell.de
Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain, 10247 Berlin, Eldenaer Str. 35

Do, 2.9.10 18 bis 20 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung

Ost – West – Gespräche über die friedliche Revolution in der DDR, die Volkskammerwahl im März und die deutsch-deutsche Vereinigung.
Diskussion mit Zeitzeuginnen

Gespräch mit:
Franziska Groszer, Autorin, Berlin
Dorothea Höck, Studienleiterin für politische Bildung bei der Evangelischen Akademie Thüringen
Elisabeth Weber, Osteuropareferentin, Köln

Moderation:
Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung

Dorothea Höck war im revolutionären Herbst 1989 in Ostberlin aktiv. Elisabeth Weber war Mitarbeiterin der Bundestagsfraktion der Grünen und pflegte die Kontakte zu den Bürgerbewegungen in der DDR und in Mittel- und Osteuropa. Franziska Groszer wurde ausgebürgert und engagierte sich im Westen als Mittlerin zwischen Ost und West.

Wie haben sie die mitreißende Entwicklung des revolutionären Umbruchs in der Endzeit der DDR erlebt? Wie die Dynamik der Volkskammerwahl, die Vereinigung Deutschlands und die rasanten Ereignisse in Europa?

Achtung veränderter Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung,
Schumannstraße 8,
10117 Berlin

Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

Fachkontakt:
Anne Vechtel
Fon: 030/28534-262
E-Mail: Vechtel.Anne@boell.de
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 10117 Berlin, Schumannstr. 8

Fr, 4.6.10 11 bis 15 Uhr Archiv Grünes Gedächtnis
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Das Urheberrecht bei elektronischen Publikationen und seine Anwendung in der Archivpraxis
Reihe: Workshop Archive von unten
Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Gabriele Beger zu neueren Entwicklungen im Urheberrecht insbesondere bei elektronischen Publikationen werden in einem Workshop Anwendungsfragen aus der Praxis von Bewegungsarchiven diskutiert.

Mit:
Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Landesbibliothek Hamburg

In Kooperation mit:
Hans-Litten-Archiv, Göttingen
Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum (FFBIZ) Berlin

Eintritt frei/ Anmeldung bis 01.06.2010
Das Programm als pdf
Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain 10247 Berlin, Eldenaer Str. 35

Mi, 28.4.10 18 bis 20 Uhr Archiv Grünes Gedächtnis
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Greifswald abschalten! Der Atomausstieg in der DDR 1990
Zeitzeuginnengespräch und Diskussion

Dr. Rosmarie Poldrack, Ärztin, langjährige Vorsitzende der Greifswalder Bürgerinitiative Kernenergie e.V. zur Förderung alternativer Energiekonzepte, heute für Bündnis 90/Die Grünen und die Bürgerinitiative in Gremien der Stadt und des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig

im Gespräch mit Thomas-Dietrich Lehmann vom Umbruch-Bildarchiv Berlin

1989 gründen Ärzt_innen in Greifswald eine Bürgerinitiative aus Protest gegen das KKW Lubmin. Eine dieser Ärzt_innen ist Rosmarie Poldrack. Sie führt öffentliche Veranstaltungen und Energieseminare durch und organisiert Demonstrationen, um auf die Strahlenbelastung und Unfallgefahr aufmerksam zu machen.

Das KKW wird endgültig im September 1990 vom Netz genommen und dient jetzt als Zwischenlager für radioaktiven Abfall.

Heute ist Rosmarie Poldrack an Protesten gegen das Zwischenlager und die Castor-Transporte beteiligt.
Was bewegt sie, sich zu engagieren?

Nach dem Gespräch:
ab 17 Uhr Führungen durch das Archivmagazin
im Anschluss an die Veranstaltung Empfang

Mit:
Rosmarie Poldrack, Ärztin, Mitgründerin und langjährige Vorsitzende der Greifswalder Bürgerinitiative Kernenergie e.V. zur Förderung alternativer Energiekonzepte

Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain 10247 Berlin, Eldenaer Str. 35

Mi, 24.3.10 19:30 bis 21 Uhr Archiv Grünes Gedächtnis
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Die Grünen und die Friedensbewegung
Diskussion mit Zeitzeuginnen

Mit:
Eva Quistorp (Mitbegründerin der Frauen für den Frieden, Mitglied des Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung, des Bundesvorstands der Grünen und des Europäischen Parlaments)
Dr. Ines Reich-Hilweg (Friedensforscherin, wiss. Mitarbeit in Berghof-Stiftung, Forschungsstelle für kommunale und partizipatorische Friedenspolitik Starnberg, Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz)

Gesprächsleitung:
Paul Hockenos (Journalist und Autor, zuletzt: Joschka Fischer and the Making of the Berlin Republik, Global Editor der Zeitschrift Internationale Politik)
Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Veranstalter:
Referat Zeitgeschichte und Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung,
German Historical Institute (GHI), Washington DC,
Universität Augsburg, „Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums“ (GETK).

Bitte beachten:
Das Archiv befindet sich nicht in der Schumannstraße.
Wegbeschreibung unter http://www.boell.de/stiftung/archiv/archiv.html

Eintritt frei!
Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Informationen:
Christoph Becker-Schaum
Fon: 030 - 285 34-265
E-Mail: becker-schaum@boell.de

Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35
Tram 21 Haltestelle Samariterstraße; S- Bahn 41, 42 (Ringbahn), 8 und 85 Haltestelle Storkower Straße; U-Bahn 5 Haltestelle Samariterstraße
Lageplan

Do, 25.3.10 19:30 bis 21 Uhr Archiv Grünes Gedächtnis
Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain

Sicherheitsstreben und Modernitätsskepsis.
NATO‐Nachrüstung und Friedensbewegung in der Geschichte der Bundesrepublik

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Doktorandenkolloquiums „Friedensbewegung und Zweiter Kalter Krieg. Europäische und transatlantische Perspektiven“
Vortrag m. anschl. Diskussion

Mit:
Prof. Dr. Eckart Conze (Marburg),

Moderation:
Dr. Marianne Zepp
 
Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Veranstalter:
Referat Zeitgeschichte und Archiv Grünes Gedächntis der Heinrich-Böll-Stiftung;
German Historical Institute (GHI), Washington DC;
Universität Augsburg, „Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums“ (GETK)

Bitte beachten:
Das Archiv befindet sich nicht in der Schumannstraße.
Wegbeschreibung unter http://www.boell.de/stiftung/archiv/archiv.html

Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Informationen:
Christoph Becker-Schaum
Fon: 030 - 285-34-265
E-Mail: becker-schaum@boell.de

Veranstaltungsort:

Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Friedrichshain
10247 Berlin, Eldenaer Str. 35
Tram 21 Haltestelle Samariterstraße; S- Bahn 41, 42 (Ringbahn), 8 und 85 Haltestelle Storkower Straße; U-Bahn 5 Haltestelle Samariterstraße
Lageplan

Mittwoch, 24.3.10 - Freitag, 26.3.10 Heinrich Böll Stiftung

Friedensbewegung und Zweiter Kalter Krieg
Europäische und transatlantische Perspektiven

Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Kolloquium mit Promovierenden und Postdoktoranden, die zurzeit zur Friedensbewegung im Kontext der sog. Nachrüstung an deutschen Hochschulen forschen. Im öffentlichen Teil wird des Zeitzeuginnengespräche und einen Vortrag zur Friedensbewegung im zeitgeschichtlichen Kontext geben. Die Tagung dient dem Austausch über Forschungsansätze und Zwischenergebnisse.  Das Archiv Grünes Gedächtnis ist aufgrund seiner Bestände ein wichtiges Archiv zur Erforschung der Friedensbewegung und Kooperationspartner des GHI. Die Präsentation der einschlägigen Archivbestände ist Teil des Programms. mehr» 
Weitere Informationen auf der Webseite von The Nuclear Crisis

Mit:
Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Augsburg)
Prof. Dr. Eckart Conze (Universität Marburg)
Dr. Martin Klimke (GHI Washington)
Dr. Christoph Becker-Schaum (Heinrich-Böll-Stiftung)
Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung)

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
Programm als pdf

Informationen:
Dr. Christoph Becker-Schaum
Fon: 030-28534-265
E-Mail: becker-schaum@boell.de

Workshop/Doktorandenkolloquium

Veranstaltungsort: Eldenaer Str. 35, 10247 Berlin Seminarraum des Archivs Grünes Gedächtnis (AGG) - http://www.boell.de/stiftung/archiv/archiv.html

Veranstalter: Referat Zeitgeschichte und Archiv Grünes Gedächtnis (Heinrich-Böll-Stiftung, hbs), German Historical Institute (GHI), Washington DC Universität Augsburg, Philologisch-Historische Fakultät, „Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums“ (GETK)

Dienstag, 09.02.10 19 bis 21 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung

Die Formierung der Grünen - Ausdruck einer Epochenwende?
Die Grünen in der Zeitgeschichte

Kann die Entstehung der Grünen als politischer Ausdruck eines Strukturwandels oder gar einer Epochenwende gedeutet werden? Im Kolloquium stellen wir folgende Fragen: Wie hat sich die Politik der 1970er Jahre verändert? Wie gingen Regierungen mit dem Strukturwandel um? Wie reagierte die Bevölkerung und warum mündete dieser Wandel in den Neuen Sozialen Bewegungen und der Gründung einer grünen Partei? Haben sich neue Kulturen der Demokratie entwickelt? Paul Nolte und Saskia Richter werden mit Impulsreferaten in die Diskussion einführen. mehr»

Mit:
Uni.-Prof. Dr. Paul Nolte (Freie Universität Berlin)
Dr. des. Saskia Richter (Friedrich-Meinecke-Institut)

Moderation:
Dr. Christoph Becker-Schaum und Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung)

Informationen:
Anne Vechtel
Fon: 030-28534-262
E-Mail: mailto: vechtel@boell.de

Bitte melden Sie sich über unser elektronisches Anmeldeformular an.
Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Raum: Beletage 10117 Berlin, Schumannstr. 8

 
 

2009

Donnerstag, 01.10.09 18 - 20 Uhr
Diskussion mit Zeitzeuginnen im Archiv Grünes Gedächtnis, Eldenaer Straße 35, 10 247 Berlin

Frauen – Politik - Alternativen. Eva Quistorp in einem biografischen Gespräch

Eva Quistorp berichtet über ihr Engagement in den ökologischen, friedens- und frauenpolitischen Netzwerken der 1970er und 1980er Jahre. Sie hat diese Zusammenhänge mit aufgebaut und gleichzeitig Die Grünen mitgegründet. 1989 bis 1994 war sie Abgeordnete der Grünen im Europaparlament. Sie ist weiter in der globalen Frauenfriedens- und Ökologiebewegung aktiv, aktuell für Frauen- und Bürgerrechte im Iran und China.

Was bewegt sie, sich politisch einzumischen?

Mit:
Eva Quistorp, u.a. Mitbegründerin der Frauen für den Frieden, Mitglied des Bundesvorstands der Grünen (1986-1988) und des Europäischen Parlaments (1989-1994) im Gespräch mit Christoph Becker-Schaum und Robert Camp, Archiv Grünes Gedächtnis

Diskussion mit anschließendem Empfang und Führung durch das Archivmagazin

Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

Informationen:
Christoph Becker-Schaum
E-Mail: becker-schaum@boell.de
Fon: 030/28534-265

Donnerstag, 25.06.2009,18 - 20 Uhr
Diskussion mit Zeitzeuginnen, in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10 117 Berlin

Ost – West – Gespräche zur friedlichen Revolution in der DDR

Dorothea Höck war im Osten politisch aktiv und hat den revolutionären Sommer und Herbst 1989 vorwiegend in Berlin mitgestaltet. Elisabeth Weber war im Westen aktiv und hat 1989/1990 als Mitarbeiterin der Grünen aktiv miterlebt, wie aus privaten Gesprächen offizielle Kontakte zu den Bürgerbewegungen der DDR wurden. Franziska Groszer wurde 1977 ausgebürgert und engagierte sich im Westen für DDR-Themen und als Mittlerin zwischen Bürgerbewegung Ost und Friedensbewegung West.

Wie haben sie persönlich die Verdichtung der revolutionären Situation erlebt, wie die jeweils andere Seite gesehen? Welche Erfahrungen von damals halten sie heute für wichtig?

Mit: Franziska Groszer, Autorin, Berlin; Dorothea Höck, Studienleiterin für politische Bildung bei der Evangelischen Akademie Thüringen; Elisabeth Weber, Osteuropareferentin, Köln

Diskussion mit anschließendem Empfang.

Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung

Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
Infos: Anne Vechtel, Tel: 030/28534-260 oder 262

Donnerstag; 18.06. 2009,13:00– 20:30 Uhr, Freitag, 19.06.2009, 10.00-14:00 Uhr
im Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung, Eldenaer Str. 35, 10247 Berlin

4. Workshop der Archive von unten

Freie Archive treffen sich seit 2003 regelmäßig zum fachlichen wie politischen Erfahrungsaustausch. Neben der Bearbeitung der Themen Überlieferungsbildung und  Serviceleistungen stehen die aktuelle Situation und Perspektive freier Archive sowie der neue Arbeitskreis „Überlieferung der neuen sozialen Bewegungen“ im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare auf der Agenda des nunmehr 4. Workshops.

Mit: Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel; Archiv der Jugendkulturen, Berlin; Thüringer Archiv für Zeitgeschichte, Jena; Archiv für alternatives Schrifttum, Duisburg; Kölner Frauengeschichtsverein

Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich bis zum 15.05.2009
Infos: Anne Vechtel, Tel: 030/28534-260 oder 262

Zu den Vorträgen und Protokollen (PDF)

Donnerstag, 04.06.2009,18 - 20 Uhr
Diskussion mit Zeitzeugen, im Archiv Grünes Gedächtnis, Eldenaer Straße 35, 10247 Berlin

Gerhard Bächer und sein Engagement in der Grünen Partei der DDR.

Gerhard Bächer gehörte der Initiativgruppe zur Gründung der Grünen Partei der DDR an und war vom Anfang bis zum Ende Leiter der Pressestelle der Partei. Er berichtet über die Ereignisse im Sommer und Herbst des Jahres 1989, die zur Gründung einer eigenständigen Grünen Partei im Spektrum der Bürgerbewegungen führten, den Aufbau und die Entwicklung der Grünen Partei bis zu ihrem Zusammenschluss mit den westdeutschen Grünen im Dezember 1990.

Mit: Gerhard Bächer
Moderation: Christoph Becker-Schaum

Diskussion mit anschließendem Empfang und Führung durch das Archivmagazin.

Veranstalter: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung

Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
Infos: Christoph Becker-Schaum, Tel: 030/28534-260 oder 265

 
 

2008

26. 06. 2008
„Joschka Fischer als Protagonist der neuen Bundesrepublik“
Buchpräsentation mit Paul Hockenos, Autor der jüngsten Fischer-Biografie

Paul Hockenos ist der Autor des Buches «Joschka Fischer and the Making of the Berlin Republic: An Alternative History of Postwar Germany». Die Biografie beschreibt Fischer vor dem Hintergrund der Metamorphosen der politischen Kultur seit der Adenauerära sowie im Kontext der Protestbewegungen bis zum Ende der rot-grünen Koalition.

Mit: Paul Hockenos, Autor und Redakteur der internationalen Ausgabe der Zeitschrift Internationale Politik; Dr. Christoph Becker-Schaum, Leiter Archiv Grünes Gedächtnis und Bastian Hermisson (Moderation), Heinrich-Böll-Stiftung

10. 06. 2008
Diskussion mit ZeitzeugInnen
Christa Nickels erinnert an Rotation und Feminat in der ersten grünen Bundestagsfraktion.

25 Jahre nach dem ersten Einzug der Grünen in den Bundestag führt das Archiv Grünes Gedächtnis ZeitzeugInnengespräche mit Abgeordneten. Gast an diesem Abend ist Christa Nickels. Sie war von 1984 bis 1985 parlamentarische Geschäftsführerin und Mitglied im rein weiblichen Fraktionsvorstand. Nach 2 Jahren Bundestagstätigkeit machte sie als Vorrückerin ihrer Nachrückerin aufgrund des Rotationsprinzips Platz und legte ihr Mandat nieder. Die Rotation sollte die Herausbildung einer abgehobenen Funktionärsschicht verhindern. Dies stand aber den Professionalisierungsbemühungen entgegen und führte zu großen Spannungen. Wir fragen Christa Nickels, wie sie als Mitglied des Feminats die Rotation wahrgenommen und gesteuert hat und heute bewertet.

17. 04. 2008
Diskussion mit Zeitzeugen im Archiv Grünes Gedächtnis
"Oliver Schruoffeneger gegen Otto Schily"
Wie kontrollierte die grüne Parteibasis ihre erste Bundestagsfraktion 1983?

2008 jährt sich der Einzug der Grünen in den Bundestag zum 25sten Mal. Aus
diesem Anlass führt das Archiv Grünes Gedächtnis Zeitzeugengespräche mit Aktiven
aus der Zeit der ersten Bundestagsfraktion, um an wenig bekannte Facetten grüner
Parteigeschichte zu erinnern und sie zu diskutieren. Den Auftakt machen Oliver
Schruoffeneger und Jürgen Treulieb. Als die Bundesversammlung beschlossen hatte,
dass die Bundestagsfraktion dem Bundeshauptausschuss gegenüber
rechenschaftspflichtig wäre, waren beide - der eine als Vertreter der Parteibasis,
der andere als Referent des Fraktionsvorstandes - aktiv beteiligt.

Mit: Oliver Schruoffeneger (1983 Mitglied des BHA, seit 2001 Mitglied des
Abgeordnetenhauses von Berlin) und Jürgen Treulieb (1983 Fraktionsvorstandsreferent bei Otto Schily)

 
 

2007

28. 11. bis 29. 11. 2007
Grüne Metamorphosen: Zum 60. Geburtstag Petra Kellys
Tagung

Petra Kelly. Eine Erinnerung
Ein Foto- und Essayband
Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung
ca. 192 Seiten und 160 Bilder
Preis: 20 Euro
ISBN 978-3-927760-68-4

23. 10. 2007
Gender Spots: Grüne Wahlspots und Filmstreifen der letzten 20 Jahre
Film und Diskussion
Mit Helke Sander (Filmregisseurin) und Ulrike Allroggen (Referentin im Gunda-Werner-Institut, Wahlkampfkoordinatorin der AL Berlin in den 90er Jahren)
Es werden Spots und Filmstreifen aus den Wahlkämpfen seit 1981 gezeigt und über die filmische Umsetzung von Frauenpolitik - gerade auch im Wahlkampf - diskutiert.

14. 09. 2007
ZeitzeugInneninterviews im Archiv
Strategien zur Bewahrung erinnerter Geschichte
Tagesseminar in Kooperation mit dem Archiv der Deutschen Frauenbewegung in Kassel, dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ in Jena und dem Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung

Mit:
Dr. Linde Apel, Leiterin der Werkstatt der Erinnerung bei der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Dr. Almut Leh, Leiterin des Archivs „Deutsches Gedächtnis“
Dr. Regina Löneke, Archiv der deutschen Frauenbewegung
Reiner Merker, Thüringer Archiv für Zeitgeschichte;
Reinhart Schwarz, Leiter des Archivs des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Zu den Vorträgen und Protokollen (PDF)

14. 06. bis 15. 06. 2007
3. Workshop Archive von unten
Erfahrungsaustausch über Produkte von Archivarbeit
Der Workshop dient dem fachlichen Austausch der MitarbeiterInnen von Archiven und Dokumentationsstellen der neuen sozialen Bewegungen über konkrete Produkte von Archivarbeit.

Zu den Vorträgen und Protokollen (PDF)

07. 06. 2007
Petra K. Kelly in den USA
Ergebnisse einer Forschungsreise
Mit Saskia Richter (AG Parteienforschung der Universität Göttingen)
Petra Kelly hat ihre Jugend in den USA verbracht. Wie prägte sie diese Zeit, und wie bestimmten die Erfahrungen ihren politischen Stil? Welchen Einfluss hatte dieser Lebensweg auf ihre Rolle im Gründungsprozess der Grünen? Des Weiteren: wie wurde die Politikerin in den USA wahrgenommen?
Saskia Richter arbeitet an einer Biografie und hat im Sommer 2006 mit einem Stipendium des Deutschen Historischen Instituts in den USA recherchiert.

 
 

2006

14. 11. 2006
Vollenden und aufbrechen
Von den Bürgerbewegungen zum Bündnis 90 (historische Filme)
Mit Petra Morawe (SprecherInnenrat der Partei Bündnis 90)
Im September 1991 schlossen sich die Bürgerbewegungen zur Partei Bündnis 90 zusammen. Zum 15. Jahrestag der Gründung der Partei Bündnis 90 am 21./22. September in Potsdam zeigen wir historische Filmbeiträge. Das Spektrum reicht von ersten Selbstdarstellungen der Bürgerbewegungen in Wahlspots zur letzten Volkskammerwahl am 18.03.1990, über eine Dokumentation des Gründungskongresses selbst bis hin zu eigenen Rückblenden anlässlich des 10. Jahrestages der Assoziation von Bündnis 90 und den Grünen.

 
 

2005

20. 10. 2005
Ausstellungsführung "Grüne Anschläge. 25 Jahre Grüne Plakatkunst"
Warum eigentlich die farbenfrohe Sonnenblume oder der stachelige Igel, das dynamische Pferd oder der kritische Löwe? Auf den Spuren einer grünen politischen Symbolik lädt das Archiv Grünes Gedächtnis Euch/Sie zu einer Führung durch die Ausstellung "Grüne Anschläge" ein.

Virtuelle Plakatausstellung

09. 06. bis 10. 06. 2005
2. Workshop Archive von unten
Erfahrungsaustausch über Produkte von Archivarbeit
Der Workshop dient dem fachlichen Austausch der MitarbeiterInnen von Archiven und Dokumentationsstellen der neuen sozialen Bewegungen über konkrete Produkte von Archivarbeit.

Zu den Vorträgen und Protokollen (PDF)

28. bis 29. 01. 2005
Blick zurück nach vorn. 25 Jahre Grün
Kongress der Heinrich Böll Stiftung
Der Kongress nimmt die Gründung der Grünen Partei am 12./13. Januar 1980 zum Anlass, nach den normativen Grundlagen und den programmatisch-kulturellen Wandlungen grüner Politik in diesen 25 Jahren zu fragen.
mehr»

Ausstellung in der Kulturbrauerei in Berlin Prenzlauer Berg
Wer hat Die Grünen gegründet? Warum wollten sie eine Anti-Partei sein? Welche politischen Initiativen haben ihre Parlamentsfraktionen entwickelt? Welche Impulse brachte das Bündnis 90 in die neue Formation Bündnis 90/Die Grünen? Und wie ist Bündnis 90/Die Grünen zur dritten Kraft aufgestiegen? So viele Fragen, auf die eine Ausstellung des Archivs Grünes Gedächtnis Antworten geben will. Die Ausstellung wird durch Filme und Präsentationen zur Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen ergänzt und ist in der Galerie neben dem Kino zu sehen und zu hören.

 
 

2004

25. 11. 2004
Petra Kelly (1947-1992) - Aufstieg und Fall einer grünen Galionsfigur
Vortrag von Saskia Richter (AG Parteienforschung, Universität Göttingen)

Petra Kelly spielte während der Gründungsphase der Grünen eine zentrale Rolle. Seit den 70er Jahren hatte sich die EG-Verwaltungsrätin in der Anti-Atom- und Friedensbewegung engagiert, systematisch Informationen gesammelt und ein Netz von Verbündeten aufgebaut. Zum Ende des Jahrzehnts avancierte sie zu einer national und international bekannten Führungsfigur der Bewegungen. In Deutschland wurde sie zu einer organisatorischen und programmatischen Ideengeberin, schließlich zur Mitbegründerin der Partei. Ihr Aufstieg verlief genauso schnell bzw. langsam wie ihr Fall: Wo liegen die Ursachen für den enormen Erfolg Petra Kellys zu Beginn der 80er Jahre? Und welche Gründe bedingten ihr Scheitern? Diesen Fragen wird mit Hilfe des Weberschen Charisma-Konzepts nachgegangen, das von einem Zusammenwirken von Persönlichkeit und Anhängerschaft ausgeht.

25. 09. 2004
Auf dem Heuboden des alten Schlachthofs
Ein Blick hinter die Kulissen von FFBIZ und Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung
am Tag der Archive
Zum Tag der Archive, einem Tag der offenen Tür aller Archive in der Bundesrepublik Deutschland laden die Heinrich-Böll-Stiftung, Archiv Grünes Gedächtnis und das Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum (FFBIZ) zu Führungen und Besichtigungen ein. Auf dem Programm stehen eine historische Führung durchs Gelände des Alten Schlachthofes unter Gendergesichtspunkten, eine Filmvorführung von alten und neuen Wahlwerbespots der Grünen bzw. Bündnis 90/Die Grünen, Archivmagazinführungen sowie ein Kurzbeitrag eines Archivnutzers zum Thema Tierschutz. Darüberhinaus informieren wir über die Arbeit eines Archivs, es gibt Archivalien "zum Anfassen".

22. 04. 2004
Führung durch die Ausstellung "Grüne Anschläge"
mit Anne Vechtel

 
 

2003

07. 12. 2003
Führung durch die Ausstellung "Grüne Anschläge"
mit Anne Vechtel

13. 11. 2003
Die Bundestagsgruppe Bündnis 90/Die Grünen von 1990 - 1994
Die Bedeutung der Parlamentsarbeit der Bürgerbewegung für das bündnisgrüne Projekt

Das Archiv Grünes Gedächtnis bewahrt die Unterlagen der Bundestagsgruppe, die nun für die Nutzung weitgehend erschlossen sind. Viele Fragen stellen sich:
Was hat die Bundestagsgruppe Bündnis 90/Die Grünen von 1990 - 1994 im Parlament initiiert?
Wie vertrug sich das Selbstverständnis als Bürgerbewegung mit den Zwängen parlamentarischer Politik?
Wo steht die Politik der Bundestagsgruppe in der Kontinuität der parlamentarischen Arbeit von Bündnis 90/Die Grünen?
Diese und weitere Fragen diskutieren VertreterInnen aus Bürgerbewegung, Partei, Politikwissenschaft und Archiv mit dem Publikum.
Mit: Christoph Becker-Schaum, Anne Hampele-Ulrich, Steffi Rönnefarth, Elisabeth Weber, Reinhard Weißhuhn

21. 10. 2003
Archive für Studierende und ExamenskandidatInnen
Das Frauenforschungs-, -Bildungs- und Informationszentrum (FFBIZ)
und das Archiv Grünes Gedächtnis stellen sich vor.

Was finde ich wo? Wie recherchiere ich zielgerichtet, gründlich und schnell? Welche Serviceleistungen bieten beide Archive mir bei meiner Haus- oder Examensarbeit, meinen weiteren wissenschaftlichen Vorhaben?
Die Bearbeitung dieser Fragestellungen steht im Mittelpunkt der ersten gemeinsamen Veranstaltung des FFBIZ, des ältesten Archivs der neuen Frauenbewegung, und des parteinahen Archivs Grünes Gedächtnis.

17. 10. 2003
Grüne Anschläge. 25 Jahre Grüne Plakatkunst
Vernissage zur Ausstellung

Mit:
Christoph Becker-Schaum, Archiv Grünes Gedächtnis
Dietmar Strehl, Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen,
Tine Hauser-Jabs, Wahlkämpferin und Plakatgestalterin,
Anne Vechtel, Archiv Grünes Gedächtnis
Ein halbes Jahr lang wird in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung am Hackeschen Markt und in Friedrichshain (Archiv Grünes Gedächtnis) eine Auswahl an alten, neuen, bekannten und unbekannten grünen Plakaten zu sehen sein.

20. 05. 2003
Kalter Krieg und heisser Frieden. Der Einfluss der SED auf Die Grünen
Vorstellung des Buches von Udo Baron

Udo Baron untersucht in seiner Dissertation "Kalter Krieg und heißer Frieden." Absichten, Ziele und Methoden der Einflussnahme von SED und Staatssicherheit auf die Grünen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Zeit der Friedensbewegung gegen die Aufrüstung mit Atomraketen in Ost und West nach 1979. Die wissenschaftliche Aufklärung der gegen die Grünen gerichteten Aktionen der SED ist schon deshalb von großem Interesse, weil die billige Rhetorik, die die Friedensbewegung im Schlepptau der SED sieht, eine kritische Antwort verdient. Das Thema ist nach wie vor aktuell, weil die SED nicht nur auf die Sicherheits- und Menschenrechtspolitik der Grünen einzuwirken versucht hat, sondern auch auf das transatlantische Verhältnis zu den USA.

Mit:
Veit D. Hopf (LIT Verlag)
Dr. Udo Baron
Dr. Wilhelm Knabe
Werner Schulz (MdB)
Prof. Dr. Manfred Wilke

06. und 07. 02. 2003
1. Workshop "Archive von unten"
Zweitägiger Workshop zum fachlichen Austausch über die konkrete archivische Arbeit der MitarbeiterInnen von Archiven und Dokumentationsstellen der neuen sozialen Bewegungen.

Zu den Vorträgen und Protokollen (PDF)

 
 

2002

21. 11. 2002
Petra Kelly als Korrespondentin
Vorstellung des Nachlasses von Petra Karin Kelly Petra Kelly (1947 – 1992) war eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Grünen und zugleich Symbolfigur und Sprachrohr der weltweiten ökologischen und gewaltfreien Bewegung. Seit ihrem Tod 1992 wird der schriftliche Nachlass als Petra-Kelly-Archiv im Archiv Grünes Gedächtnis aufbewahrt und von Robert Camp betreut und erschlossen. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf der Bearbeitung ihrer Korrespondenz. Robert Camp wird über den Nachlass und über die Person Petra Kelly, wie sie in seiner Bearbeitung des Nachlasses und in ihren Briefen greifbar wird, berichten.

18. 04. 2002
Macht und Identität. Das Dilemma der Bündnisgrünen vor der Bundestagswahl 2002
Diskussion zum Vortrag von Dr. Richard Stöss am 31. Januar 2002

31. 01. 2002
Eröffnung des Archivs Grünes Gedächtnis an seinem neuen Standort in Berlin.
mehr...

Festvortrag Dr. Richard Stöss
"Macht und Identität. Das Dilemma der Bündnisgrünen vor der Bundestagswahl 2002"
Zum Vortrag (PDF, 506 KB)

 
 
 
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