Büro Afghanistan, Kabul

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Afghanistan steht nach dem Abzug der internationalen Sicherheitskräfte vor einer entscheidenden Herausforderung. Die 2014 neu gebildete Regierung und die afghanische Bevölkerung müssen nicht nur die militärische Sicherheit in Eigenverantwortung übernehmen, sondern die politischen und sozialen Spannungen ausgleichen und die ökonomischen Entwicklung vorantreiben. Dies kann nur gelingen, wenn alle Afghan/innen sich an der gesellschaftspolitischen Neugestaltung beteiligen, und an  der wirtschaftlichen Entwicklung partizipieren können.

Die hbs unterstützt Frauen und Jugendliche dabei, ihre Interessen in politischen Entscheidungsprozessen Gehör zu verschaffen und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen nicht-staatlichen und staatlichen Akteur/innen. Dies geschieht z.B. durch Studien, Konsultationen und Medienarbeit. Eine wichtige Aufgabe sieht das Büro darin, die Bedürfnisse und Sichtweisen der afghanischen Zivilgesellschaft hinsichtlich der internationalen Unterstützung, politischen Entscheidungsträger/innen in Deutschland und Europa zu vermitteln. Als eine der wenigen internationalen Akteurinnen beschäftigt sich die Stiftung in Afghanistan mit der ökologischen Entwicklung des Landes, insbesondere zur nachhaltigen Entwicklung natürlicher Ressourcen. Dort erarbeitet sie gemeinsam mit Partner/innen Politikempfehlungen für Transparenz und Bürger/innenbeteiligung sowie die Einbringung umweltrelevanter Themen in einen nationalen politischen Dialog.

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