Für mehr Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf

Empfehlungen zur Zukunft des Bildungssystems

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Übersicht

Heinrich-Böll-Stiftung stellt Empfehlungen zur Verbesserung von Chancengerechtigkeit zur Diskussion

Die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat mit ihrer Empfehlung „Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird“ ein besonders vernachlässigtes Thema in den Mittelpunkt gestellt: die Bildungsprobleme der als Risikogruppe eher ausgegrenzten als beachteten Jugendlichen.

Am 11. März 2009 stellte die Schulkommission ihre Empfehlungen in Berlin vor. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zur Tagung "Für mehr Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf" in die Heinrich-Böll-Stiftung. Lesen Sie den Bericht zur Tagung.

Die Empfehlungen ergänzen die Ergebnisse der Bildungskommission, die 2004 in „Selbstständig lernen. Bildung stärkt Zivilgesellschaft“ den Fokus auf die Kategorie der Verantwortung für gelingende Bildungsprozesse gelegt hat.

Weitere vertiefende Beiträge zu schulpolitischen Fragen finden Sie in der Kommunalpolitischen Infothek und bei Migration - Integration - Diversity.

Bildungskommission

Selbstständig lernen

- 30. Oktober 2008 - Im Bildungssystem zeigt sich die Diskrepanz zwischen Reformbedarf und Veränderung besonders deutlich. Quer durch alle Parteien und Kommissionen wird betont, dass fast alle Institutionen der Bildung dringend reformiert werden müssen. Im Jahr 2000 hat die Heinrich-Böll-Stiftung daher eine Bildungskommission einberufen, die vier Jahre lang arbeitete.

Die Bildungskommission hat sich in sechs Empfehlungen herausgebracht und sich von den hergebrachten bildungspolitischen Polen gelöst. Im Mittelpunkt der Empfehlungen, die 2004 unter dem Titel "Selbstständig lernen" im Beltz Verlag erschienen sind, stehen besonders hervorstechende Schwachstellen des deutschen Bildungssystems, für die konkrete Reformvorschläge entwickelt wurden.

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Buch

Empfehlungen der Bildungskommission

- 30. Oktober 2008 - Die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat in sechs Empfehlungen konkrete Reformvorschläge für besonders hervorstechende Schwachstellen des deutschen Bildungssystems entwickelt. mehr»

Schulkommission

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf

- 24. Oktober 2008 - Nach einjähriger Arbeit stellt die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung ihre Empfehlung zur Neuausrichtung unseres Bildungssystems vor. Die aktuelle Empfehlung stellt auf die beiden grundlegenden Probleme des deutschen Bildungssystems ab: das Gerechtigkeitsproblem und das Qualitäts- und Leistungsproblem.

Das deutsche Bildungssystem hat nämlich zum einen ein Gerechtigkeitsproblem: Es lässt zu viele Kinder und Jugendliche, darunter besonders viele mit Migrationshintergrund, zurück und toleriert seit Jahren eine Risikogruppe von 20 - 25 Prozent. Und es hat zum anderen ein Qualitäts- und Leistungsproblem. Das Qualifikationsniveau insgesamt entspricht nicht den Anforderungen der Wissensgesellschaft und die Leistungsspreizung ist zu groß.

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Bericht

Für mehr Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf

- 18. März 2009 - Schon 2009 stellte die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin ihre Empfehlung für mehr "Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf - damit Bildungsarmut nicht vererbt wird" zur Diskussion. Der nicht alltägliche Ansatz der Empfehlung ist heute aktueller denn je. Anika Duveneck mehr»
Hausaufgaben, Foto: Thommy Weiss

Die Schwächsten im Blick

- 23. März 2009 - Rund 20 Prozent aller Schüler verlassen heute die Schule mit so geringen Kompetenzen, dass sie an der Gesellschaft kaum selbständig teilhaben können. Diese sogenannte "Risikogruppe" muss ins Zentrum der Bildungsreform gestellt werden - anderes muss zurückstehen. Von Dr. Andreas Poltermann und Stephan Ertner mehr»

Empfehlung

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf

- 6. November 2008 - Die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung stellt mit „Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird“ ein vernachlässigtes Thema in den Mittelpunkt: die Bildungsprobleme der als Risikogruppe eher ausgegrenzten als beachteten Jugendlichen mehr»
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