Regionale Arbeit für ein faires globales Klimaregime

Regionale Arbeit für ein faires globales Klimaregime

In sämtlichen Ländern, die bei den Klimaverhandlungen eine zentrale Rolle spielen, ist die Heinrich-Böll-Stiftung durch Büros vertreten. Sowohl in der Zentrale in Berlin, als auch in zwölf weiteren Niederlassungen analysieren Mitarbeiter/innen den UNFCCC-Prozess, nationale Vermeidungs- und Anpassungsstrategien, aber auch damit zusammenhängende Themen wie Finanzierung oder Gender. Der Austausch und die Vielfalt machen die Stiftung zu einem Knotenpunkt des Wissens. Im Folgenden stellen wir die regionalen Standbeine unserer Klimaarbeit vor. Für weiter gehende Informationen empfehlen wir einen Blick auf die Seiten unserer Auslandsbüros.
Das Stiftungshaus in Berlin Foto: Jan Bitter

Berlin, Deutschland

In Deutschland, einem Land in dem die Klimaproblematik stark beachtet wird, beschäftigt sich die Stiftung mit fast allen Aspekten des Themas. Vor allem soll dabei Deutschlands Rolle als Vorreiter in der Klimapolitik beleuchtet werden. Hierbei gab es, trotz guter Ansätze (z.B. dem Erneuerbare-Energien-Gesetz), die eigentlich mehr Klimaschutz möglich machen sollten, in letzter Zeit viele Rückschritte.

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Website:
http://www.boell.de/oekologie/klima/klima-energie.html

Kontakt: Lili Fuhr,
Referentin für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung
E: fuhr@boell.de,
T: +49 (0)30-285 34 304

Tilman Santarius, Referent für Internationale Klima- und Energiepolitik
E: santarius@boell.de,
T: +49 (0)30  28534-363

Peking, China

China wächst rapide und braucht dieses Wachstum für seine innere Stabilität. Gleichzeitig soll ein Pfad der nachhaltigen Entwicklung eingeschlagen werden. International verpflichten will sich China dazu jedoch nicht - obwohl auf nationaler Ebene vieles schon angegangen wird. Eine grünere Wirtschaft wird in China auch als Chance gesehen. Unser Büro in Peking beobachtet und kommentiert diese Entwicklungen.

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Website: http://www.boell-china.org/web/40.html

Kontakt: Chen Jiliang,
Programmmanager,
E: Chen.Jilian@boell-china.org
T: 0086 (0)10 66 15 46 15 - 107

Brüssel, Europäische Union

Die EU war in der internationalen Klimapolitik lange die treibende Kraft. Um diese Rolle beibehalten zu können, muss die Union jetzt, trotz ihrer wirtschaftlichen Schieflage, ihre „20-20-20 Ziele“ nicht nur einhalten, sondern noch über sie hinaus gehen. Für die Klimaanpassung zugesagte Gelder müssen auch wirklich ausgezahlt werden, andernfalls wird die EU im Globalen Süden weiter an Vertrauen verlieren. Unser Büro in Brüssel begleitet diese Entwicklungen mit Veranstaltungen und Publikationen.

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Website: www.boell.eu

Kontakt: Annett Waltersdorf,
Koordinatorin des Klima- und Energieprogramms,
E: waltersdorf@boell.eu
T: +32 2 743 41 06

Kapstadt, Südafrika

Südafrika ist ein Land mit zahlreichen Problemen (z.B. HIV). Die Folgen des Klimawandels wird es umso härter zu spüren bekommen. Aktuell hat das Thema „Klima“ in Südafrika Konjunktur – auch Dank unserer Arbeit vor Ort. Südafrika ist in der Region zu einem Vorreiter in Sachen Klimapolitik geworden und hat eigene Ziele zur Reduzierung von CO2-Emissionen vorgelegt. 
     

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Website: http://www.boell.org.za/

Kontakt: Sakhile Koketso,
Programmmanagerin für Nachhaltige Entwicklung,
E: sakhile@boell.org.za,
T: +27 - (0)21 - 461 62 66

Lagos, Nigeria

Nigeria ist schon jetzt von den Folgen der globalen Erwärmung betroffen und daher vor allem mit Maßnahmen zur Anpassung beschäftigt. Um selber nachhaltiger Energie zu produzieren, bedarf es umfangreicher Reformen, die über Anfänge noch nicht hinausgekommen sind. Unser Büro unterstützt lokale Maßnahmen für ein nachhaltigeres Wirtschaften und versucht, die Problematik des Klimawandels stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.


 

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Website: http://www.boellnigeria.org/

Kontakt: Agbojo Adewale,
Programmkoordinator für Governance und Nachhaltigkeit,
E: wale@boellnigeria.org

Mexico City, Mexiko

Über die Bedrohungen, die vom Klimawandel ausgehen, sind sich inzwischen viele in Mexiko im Klaren. Jedoch hat die Politik bislang auf nationaler Ebene nur wenige Maßnahmen umgesetzt, die Mexiko auf den Weg einer nachhaltigen Entwicklung bringen können. Mexiko wird im Dezember 2010 die 16. UN-Klimakonferenz ausrichten, die wir, durch unser Büro in Mexico City, intensiv begleiten werden.

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Website: http://www.boell-latinoamerica.org/

Kontakt: Jorge Villareal,
Programmmanager,
E: programas@boell-latinoamerica.org.mx

Photo: Neiljs CC-BY

Moskau, Russland

In Russland steht die Nutzung fossiler Ressourcen noch klar über dem Schutz von Umwelt und Klima. Dennoch ist Klimapolitik mittlerweile kein allzu exotisches Thema mehr, auch wenn statt auf erneuerbare Energien eher auf Atomkraft gesetzt wird. Unser Büro in Moskau versucht, klimapolitische Themen und Lösungsansätze stärker bekannt zu machen.

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Website:
http://www.boell.ru/web/index-en.html

Kontakt: Alisa Nikulina,
Programmkoordinatorin,
E: nikulina@boell.ru

Neu-Dehli, Indien

Schon seit einigen Jahren ist Klimapolitik in Indien eine wichtige Angelegenheit. Das Land will sich zwar nicht in internationalen Verträgen auf Maßnahmen zum Klimaschutz verpflichten, versucht aber den Anstieg der eigenen Emissionen zu reduzieren. Unser Büro in Neu-Delhi möchte das Thema „Klimawandel“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen und für die Nutzung sauberer Energien werben.
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Website: http://www.boell-india.org/

Kontakt: Sanjay Vashist,
Programmberater Klimawandel,
E: sanjay.vashist@hbfasia.org

Tschechische Republik, Polen, Slowakei und Ukraine

Nach dem auf die Wende vor 20 Jahren folgenden Zusammenbruch großer Teile der Schwerindustrie haben sich in den Staaten Mittel- und Osteuropas die Emissionen entsprechend vermindert. Dadurch ist der Druck, den Ausstoß von Treibhausgasen weiter zu senken, entsprechend gering. Wir versuchen in diesen Staaten, bestehende Ansätze für eine grüne Politik zu stärken und die wirtschaftlichen Vorteile eines Umstiegs auf erneuerbare Energie bekannter zu machen.


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Website:
Tschechische Rep.:
http://www.boell.cz/web/40.html,
Polen: http://www.boell.pl/web/100.html,
Ukraine: http://www.boell.org.ua/web/50.html

Kontakt: Erik Siegl,
Programmkoordinator für die Region Mittel-Ost-Europa,
E: siegl@boell.cz,
T: +420 251 814 173

Katarzyna Radzikowska,
Projektkoordinatorin in Polen,
E:  radzikowska@boell.pl,
T:  +48 22 594 23 35,

Kyryl Savin,
Leiter des Büros Kiew
E: savin@boell.org.ua

Rio de Janeiro, Brasilien

Brasilien hat freiwillig nationale Ziele für die Verminderung des Ausstoßes von Treibhausgasen verkündet und diese auch gesetzlich festgeschrieben. Allerdings sollen rund Zweidrittel der Einsparungen durch weniger Abholzung erzielt werden, weitere in der Landwirtschaft. Das Land setzt große Hoffnungen in Agrotreibstoffe und „grüne Kohle“. Unser Büro versucht, auf die hierin liegende Problematik aufmerksam zu machen und begleitet und kommentiert fortlaufend die Umweltpolitik Brasiliens.

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Website:
http://www.boell-latinoamerica.org/navigation/11.html

Kontakt: Dawid Bartelt,
Leiter des Büros in Rio
E: br-director@br.boell.org

 

Washington, USA

Der Klimawandel ist in den USA immer noch kontrovers. Viele Amerikaner/innen halten die Darstellung der Probleme für übertrieben. Zudem stehen andere Themen, beispielsweise der Arbeitsmarkt, im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzungen. Die Klimagesetzgebung hängt derzeit im Senat. Wir sind in den USA als grüner Think-Tank aktiv, vermitteln zwischen europäischen und US-amerkanischen Ansätzen und setzen uns für Maßnahmen zum Klimaschutz ein.

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Website:
http://www.boell.org

Kontakt: Arne Jungjohann,
Projektkoordinator
E: arne@boell.org

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