Netz

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Geheimdienste sammeln Metadaten über die Kommunikation aller Menschen. Politiker/innen aus dem Sicherheitsbereich wollen uns glauben machen, dass diese Daten nicht allzu viel aussagen. Ein Niederländer hat das überprüft und demonstriert das Gegenteil: Metadaten verraten viel mehr über dein Leben, als du denkst.

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Nicht erst nach dem NSU-Skandal und den Veröffentlichungen von Snowden ist klar: Geheimdienste und Demokratie, das verträgt sich nicht. Doch welche Modelle zur Reform oder Abschaffung der Geheimdienste gibt es überhaupt? Ein Überblick.

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In der Diskussion um Vorratsdatenspeicherung und Telekommunikationsüberwachung wird immer wieder gesagt, dass doch nur Verbindungs- und Metadaten und keine Inhalte gesammelt würden. Das Pikante ist: Metadaten sind extrem aussagekräftig, sie verraten intime Details über unser Leben.

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Die Enthüllungen Edward Snowdens werfen Fragen auf. Eine davon lautet: Wie verträgt sich die Tätigkeit von Geheimdiensten mit der Vorstellung von global geltenden Bürger- und Menschenrechten?

Aktuell

Vor mehr als einem Jahr hat Edward Snowden den größten Überwachungsskandal der Menschheitsgeschichte aufgedeckt. Geändert hat sich bislang politisch jedoch nichts. Unser Dossier beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Geheimdiensten und Demokratie.

Video

Dossiers

Vom 21.-24. März 2013 fand die internationale Workshopkonferenz zu den Themen Menschenrechte, Beteiligung, Aktivismus und Internet mit Aktivistinnen und Aktivisten aus Afrika, Asien, dem Nahen Osten, Mittel-, Süd-, und Osteuropa statt.

Die Demokratiebewegung in Tunesien und Ägypten hat eine politische Wende herbeigeführt, die das Tor zu einer demokratischen Entwicklung in der Region weit aufgestoßen hat. Aus dem Funken ist ein Lauffeuer geworden. Das Dossier begleitet die aktuellen Entwicklungen mit Analysen, Kommentaren und Interviews.
Anlässlich des 200. Jahrestages seiner Unabhängigkeit wird dieses Special die Krise des Urheberrechts in Argentinien und die aktuelle Entwicklung der justiziellen Strafverfolgung im Zusammenhang mit den Verbrechen der Diktatur diskutieren.
Jenseits der digitalen Kluft floriert auf dem afrikanischen Kontinent eine lebhafte Blogosphäre, werden Innovationen auf Grundlage von Open Source vorangetrieben und über das Netz politische Bewegungen organisiert. Dieses Special räumt mit Vorurteilen auf und gibt einen neuen Blick auf die Computer- und Internetnutzung in verschiedenen Ländern Afrikas.

Publikationen

Wie bereits im letzten Heft geht es um digitale Demokratie, diesmal erweitert um die internationale Perspektive. Einige Beiträge gehen der Frage nach, inwiefern das Netz zur Demokratisierung und Teilhabe beitragen kann.
Schwerpunkt des Heftes ist die politische Dimension der digitalen Welt, die lange Zeit im Schatten der wirtschaftlichen Auswirkungen der digitalen Revolution stand. Internetjournalismus, Blogs, Facebook, Twitter & Co haben die politische Sphäre bereits fundamental verändert. Das Internet erweitert den Raum für Information und Beteiligung. Zugleich verstärkt es Tendenzen zur affirmativen Kommunikation innerhalb gleichgesinnter Milieus.
Cover
Mit großem Interesse verfolgen chinesische Reformerinnen, Journalisten und Netzbürger die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen rund ums Internet. Gesetze sind oft vage und lassen Spielräume für Willkür in der Rechtsanwendung. Der Reader trägt Kommentare und Hintergrundberichte aus China zusammen, um die aktuelle chinesische Diskussion auch in Deutschland zugänglich zu machen.
cover oeffentlichkeit im wandel

Schriften zu Bildung und Kultur 11: Verlage und Sender suchen derzeit intensiv nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. Die Öffentlichkeit ist im Wandel – mit gravierenden Folgen für den Journalismus. Die vierte Gewalt demokratisiert sich: Neue Akteure treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen. Auf Kosten der Qualität? Über zwanzig Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

Kontrollstation
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Video: Drohnen und Kampfroboter verändern das bisherige Verständnis von Krieg und Kriegsführung. Wie kommt es, dass das Bild der präzisen Drohne immer noch aufrechterhalten wird, obwohl die meisten Opfer Zivilisten sind? Constanze Kurz und Frank Rieger im Video-Interview.

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Der aktuelle Präsident Mexikos, Peña Nieto, ist der einstige Zögling des Fernsehmonopols "Televisa". Ausgerechnet seine Regierung initiiert nun eine Verfassungsreform, welche die Informationsfreiheit stärken und die Konzentration im Mediensystem vermindern soll. Doch die Reform ist vor allem eine Reaktion auf die Proteste der Zivilgesellschaft.

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Drogen, Armut, Gewalt: Die brasilianischen Medien haben die Favelas lange als Schreckensorte dargestellt. Nun ermöglicht das Internet neue Perspektiven. Auf sozialen Plattformen wie Facebook und Twitter und auf Blogs berichten Favelabewohner/innen von ihren Vierteln, informieren, vernetzen sich - und kämpfen gegen Probleme.

Whistleblower ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.
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Die Enthüllungen von Edward Snowden haben die transatlantischen Beziehungen belastet. Es geht vor allem um zwei Debatten: die eine dreht sich um die Rolle von sogenannten Whistleblowern, die andere um die Frage der Balance von Sicherheitserfordernissen einerseits und dem Schutz der Privatsphäre andererseits.

560 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus aller Welt sprechen sich für Grund- und Freiheitsrechte aus - und fordern von den Menschen, ihre Rechte und die Demokratie zu verteidigen. Wir dokumentieren den Aufruf.