Weiter verfolgen wir die Entwicklung der Parteiendemokratie und diskutieren und entwickeln Konzepte für eine bessere Integrations- und Migrationspolitik. Die Querschnittsaufgabe Geschlechterdemokratie durchzieht alle Bereiche unserer Arbeit.
- In der Debatte um postdemokratische Tendenzen findet sich auch die Sorge um einen weiteren dramatischen Expertokratisierungsschub. Dabei erweisen sich Ökologen und Klimaschützer als Vordenker einer neuen Expertokratisierung und Demokratieskepsis. mehr»
Progressive aller Parteien, vereinigt euch! – - In allen Parteien und quer zum Parteienspektrum gibt es „progressive“ Kräfte und Strömungen. Die ökologische Transformation erfordert Zusammenarbeit über die traditionellen sozialen und politischen Lager hinweg. mehr»
Demokratische Öffnung in der Sackgasse: Verfassungsgericht der Türkei verbietet kurdische Partei DTP – - Das Verfassungsgericht der Türkei hat die einzige kurdische Partei, die im Parlament vertreten ist, einstimmig in einem Eilverfahren verboten. Das Gericht begründet die Entscheidung mit angeblicher Nähe der kurdischen DTP zum Terrorismus und lehnt jegliche politische Verantwortung für diesen Schritt ab. Die Reaktionen in der Gesellschaft sind gespalten. mehr»
Die Zukunft ist grün – - Dreißig Jahre nach ihrer Gründung sind die Grünen im Zentrum der Gesellschaft angekommen. Ihre Anliegen prägen die politische Agenda, von Klimaschutz und erneuerbaren Energien bis zur Gleichstellung der Frauen und Chancengleichheit in der Bildung. Die Aussichten sind gut, dass die grüne Erfolgsgeschichte erst begonnen hat. mehr»
Generation Wechsel. Ausgebrannt und angepasst? Wie neues Personal in die Politik kommen kann – - Die Parteien befinden sich in einer Nachwuchsfalle. Was aber verhindert den Nachwuchs? Und was kann und muss entwickelt werden, um junge Leute wieder für Engagement in Parteien zu begeistern? Die Grüne Akademie näherte sich in einem Werkstattgespräch, Workshop und einer öffentlichen Podiumsdiskussion diesem drängenden Thema. mehr»
"Die Grünen haben mehr als eine Option" – - Im Saarland wäre auch eine schwarz-rote oder eine rot-rot-grüne Koalition möglich gewesen. Doch die Grünen entschieden sich für ein Bündnis mit FDP und CDU. Ist diese so genannte Jamaika-Koalition auch ein Modell für den Bund? Darüber sprach tagesschau.de mit Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. mehr»
- Ein Interview mit Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag mehr»
Der Mensch - seine Würde - seine Rechte – Die Ablösung des Menschenrechts von einer theologischen Begründung setzt voraus, dass nach einem Orientierungsrahmen gesucht wird, der es uns ermöglicht, das moralisch Richtige in Erkenntnis zu überführen und u. U. Menschenrechte und Menschenwürde in ihrer universelle Gültigkeit neu zu begründen. Was folgt aus der Tatsache, dass Menschenrechte historisch entstanden sind, für ihre universelle Geltung? mehr»
Import/Export Demokratie - 20 Jahre Demokratieförderung in Ost-, Südosteuropa und dem Kaukasus – - Mit der Finanz- und Klimakrise ist die freiheitliche Marktwirtschaft in Misskredit geraten, sie wird vor allem mit Verantwortungslosigkeit und Zockermentalität gleichgesetzt. Wie kann gleichzeitig die Demokratiedistanz in Ost und West zunehmen? Braucht die Freiheit zu ihrem eigenen Schutz mehr Freiheit, oder sind gerade die Missbräuche der Freiheit eine Gefahr für sie?
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Die Saat der Gewalt – - Rassistischen Ideologien, religiösem Fanatismus und totalitärem Denken dürfen wir keinen Raum lassen. Zum 65. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs sprach Ralf Fücks auf der Abschlusskundgebung der „Meile der Demokratie“. mehr»
Kann ein Kriegspräsident zu Recht den Friedensnobelpreis erhalten? Grußwort zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises 2009 – - Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2009 ging an den Philosophiehistoriker Kurt Flasch. Der von der Stadt Bremen und der Heinrich-Böll-Stiftung gestiftete Preis wurde am 11. Dezember 2009 in einer Festveranstaltung überreicht. In seiner Festrede behandelte Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, die Spannungen in der Diskussion über Friedenspolitik. mehr»
20 Jahre Wende: Die europäische Perspektive der Heinrich-Böll-Stiftung – - Berlin feierte den Fall der Mauer, aber auch der polnische „Runde Tisch“ oder die „Samtene Revolution“ in der Tschechoslowakei gehören zu den historischen Ereignissen des Jahres 1989. Aus diesem Grund nehmen wir eine internationale Perspektive ein und begleiten den zwanzigsten Jahrestag der Wende mit Veranstaltungen, Filmen und Publikationen in unseren Büros in Mittel- und Südosteuropa. mehr»
Zwanzig Jahre danach - Postkommunistische Länder und europäische Integration – - Die friedliche Revolution von 1989 war ein Wunder, das von Menschen gemacht wurde. Europäische Ansichten u.a. von mehr»
- In der Gesprächsreihe des Freundeskreises der Heinrich-Böll-Stiftung fand am 14. Dezember 2009 eine Podiumsdiskussion unter obigem Titel statt. Auf dem von Margit Miosga moderierten Podium saßen Katrin Göring-Eckardt sowie Milan Horacek. Wie dokumentieren das Einführungsstatement mehr»
Genug für einen Persilschein? – - Am 20. August wird in Afghanistan gewählt. Alles deutet darauf hin, dass Präsident Karzai im Amt bestätigt werden wird. Trotz Anzeichen massiver Wahlfälschung ist die internationale Gemeinschaft fest entschlossen, die Wahlen anzuerkennen. mehr»
Von den Reformen zur Systemreform: Was entscheidet über die Zukunft Chinas? – - Liu Junning ist der Überzeugung, dass ein Wandel innerhalb des gegenwärtigen politischen Systems in China nicht möglich ist. Er präferiert den Aufbau eines Verfassungsstaates, der den Schutz der Menschenrechte, freie und geheime Wahlen und eine "kontrollierbare Regierung" gewährt. Der vorgestellte Text ist dem Sammelband entnommen Wie China debattiert. Neue Essays und Bilder aus China. mehr»
- In den Wirren nach dem Erdbeben verliert der Weltfrauentag für die Haitianerinnen nicht an Bedeutung. Sie nutzen ihn, um für einige Stunden ausgelassen zu feiern, aber auch, um wenigstens ein Mal im Jahr auf sich, ihre Wünsche und Belange, ihre Nöte und Forderungen aufmerksam zu machen. mehr»
Die Hälfte der Macht im Visier – - Mit der erneuten Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin scheinen Frauen auch die letzte Männerbastion in der Politik erobert zu haben. Doch ist das wirklich so? Die Studie von Lars Holtkamp und Sonja Schnittke analysiert die politische Repräsentanz von Frauen in Bund, Ländern und Kommunen. mehr»
Mutige Frauen aus dem Iran – - Über die Rolle der Frauen in der grünen Oppositionsbewegung diskutierte die iranische Frauenrechtlerin Shadi Sadr mit der iranischen Juristin Zoha Aghamehdi und taz-Redakteurin Beate Seel beim monatlichen Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung und der Tageszeitung taz. mehr»
Gender-Mainstreaming-Praxis – - Die Einführung von Gender Mainstreaming in Organisationen hat in den letzten Jahren eine beachtliche Konjunktur erfahren. Doch die Instrumente und Methoden müssen an die Organisationskultur und die jeweiligen Zielgruppen angepasst werden. In dieser neu aufgelegten Broschüre finden Sie Arbeitshilfen, Leitfäden und Leitfragen. mehr»
Frieden, Sicherheit und Geschlechterverhältnisse – - Die Strategien internationaler Sicherheitspolitik haben sich mit dem Ende des Ost-West-Konflikts und den Herausforderungen durch den internationalen Terrorismus grundlegend gewandelt. Die Publikation zu feministischen Positionen und Perspektiven der Friedens- und Sicherheitspolitik trägt den neueren internationalen Veränderungen Rechnung. mehr»
Die ignorierte Expertise – - Auf dem Weltgipfel für Ernährungssicherheit Mitte November in Rom wollen sich die Regierungschefs der Welt gemeinsam dazu verpflichten, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen. mehr»
- Mit ihrer Blue Card-Initiative will die Europäische Union ihre Arbeitsmärkte ab nächstem Jahr für hoch qualifizierte Einwanderer öffnen. Die Konferenz „Mobilität und Inklusion. Arbeitsmigration von Hochqualifizierten in Europa“ am 18. und 19. Februar befasste sich mit diesem Thema. Ein Konferenzbericht mehr»
Bildung - Steuerung - Arbeitsmarkintegration: Einwanderungspolitik ist Integrationspolitik – - Die Zuwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften führt zu einer steigenden Arbeitsnachfrage in anderen Arbeitsmarktsegmenten. Was können die europäischen Länder aus den Erfahrungen klassischer Einwanderungsländer lernen und welche Folgen ergeben sich daraus für die Integration von MigrantInnen in Arbeitsmarkt und Bildungssystem? Ein Beitrag im Rahmen der Konferenz "Mobilität und Inklusion" mehr»
Faire Aufstiegschancen - die neue soziale Frage – - Chancengerechtigkeit und Aufstiegsmobilität sind zu wichtig, um sie "rechts" liegen zu lassen. Wir werden diese Themen in einer neuen Reihe der Stiftung verhandeln. Uns geht es um die Erneuerung der sozialen Demokratie. Die Frage nach fairen Aufstiegschancen ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist! mehr»
Die EU muss für hochqualifizierte Einwanderung attraktiver werden – - Zur Eröffnung der Internationalen Konferenz "Mobilität und Inklusion" forderte Ralf Fücks eine deutliche Verbesserung der Attraktivität Europas für Hochqualifizierte, die Integration aller einheimischen Potentiale sowie die Entwicklung Europas zu einem Raum des Wissens und der Bildung. mehr»
Die Aufsteigerrepublik: Armin Laschets Modell einer neuen Integrations- und Bildungspolitik – - Das Buch, in dem der Autor unter anderem von Begegnungen mit diversen Migrationshintergründlern berichtet, ist vor allem ein umfangreiches Paket an politischen Maßnahmen für eine neue, bessere Integrationspolitik. Eine wohltuende Abwechslung im oft von Ablehnung geprägten öffentlichen Integrationsdiskurs. mehr»
Was ist der deutsche Traum? Bildung, Integration, Aufstieg – Debatten rund um soziale Aufstiegsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe. Diskutieren Sie mit uns in den zahlreichen Veranstaltungen der Reihe "Was ist der deutsche Traum?" über zentrale bildungs- und integrationspolitische Fragestellungen. mehr»
- Nach dem irischen Referendum hat nun Polen als vorletztes EU-Land den Vertrag von Lissabon ratifiziert. Der euroskeptische Präsident Polens betonte zugleich, dass die EU auch nach Inkrafttreten des Reformvertrags ein „Verbund souveräner Nationalstaaten“ bleiben werde. mehr»
Warten auf Václav Klaus – - Auch nach dem eindeutigen Ja der Iren zum EU-Reformvertrag kann die Europäische Union noch nicht aufatmen. Nachdem der polnische Präsident Lech Kaczynski am 10. Oktober den Vertrag unterschrieben hat, wartet die EU derzeit nur noch auf seinen tschechischen Amtskollegen Václav Klaus. mehr»
Deutsches Europa oder europäisches Deutschland – - Die EU ist sicherlich ein komplizierteres Konstrukt als der Nationalstaat, weniger demokratisch ist es deshalb aber nicht. Die Union leidet darunter, dass sie immer noch nicht an ihren eigenen, spezifischen Bedingungen, sondern an der Form des Nationalstaates gemessen wird, den sie einschließt aber nicht ersetzt. mehr»
Europäische Integration verankern und voranbringen – - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat es geschafft, eine neue Debatte zur Zukunft der europäischen Integration in Deutschland anzustoßen. Diese Debatte droht jedoch gerade zu einer reinen Wahlkampf-Posse zu verkommen. mehr»
- Sich der Gemeingüter besinnen erfordert, über die Verfasstheit der Gesellschaft nachzudenken. Es heißt, in Freiheit und selbstbestimmt unseren Reichtum nutzen, teilen und mehren. Unsere Gesellschaft braucht eine Debatte über, eine Bewegung für Gemeingüter. Jetzt! mehr»
Religionen beeinflussen Staat und Öffentlichkeit: Eine vollständige Trennung zwischen Religion einerseits und Staat, Politik und Zivilgesellschaft andererseits besteht nur in wenigen Ländern. Doch für die Gleichstellungsrechte von Frauen steht viel auf dem Spiel, wenn sich Politik und Religion verbinden. mehr»
