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Podiumsdiskussion: Trans*-Rechte sind Menschenrechte!

Blau-Rosa Flagge
Flagge auf der Trans-Pride Parade 2011. Foto: postbear. Original: flickr. Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

6. Oktober 2011

Seit 2009 leitet die europäische Trans*- und Menschenrechtsorganisation Transgender Europe das internationale Forschungsprojekt Transrespekt versus Transphobie (TvT),welches in enger Zusammenarbeit mit internationalen Forscher_innen, Aktivist_innen und Partner-Organisationen die Menschenrechtssituation von Trans*-Menschen weltweit erforscht. In der ersten Oktoberwoche 2011 kamen in Berlin sechs Vertreter_innen von TvT-Partner-Organisationen aus Afrika, Asien, Ozeanien, Südamerika sowie Osteuropa zu einem Planungs- und Austausch-Treffen des Forschungsprojektes zusammen.

Am 5. Oktober 2011 haben sie gemeinsam mit dem TvT-Team von Transgender Europe einem größeren Publikum erste Forschungsergebnisse präsentiert.

 Im Mittelpunkt standen dabei neben der Darstellung der rechtlichen und sozialen Situation die ebenso vielfältigen wie zahlreichen Menschenrechtsverletzungen an Trans-Menschen sowie „Gute Praxis“-Beispiele, die verdeutlichen, wie die Situation von Trans-Menschen verbessert werden kann.

Die Vorträge haben verdeutlicht, dass die Herausforderungen – trotz unterschiedlicher Kontexte in den jeweiligen Ländern – für Trans*Menschen doch sehr ähnlich sind. Das nach wie vor beherrschende Thema ist die oft brutale und mitunter tödliche Gewalt, die Trans*Menschen erfahren. Ergebnisse des Teilprojektes Trans Murder Monitoring wurden von Carla LaGata und Jan Simon Hutta vorgestellt. In den Vorträgen der Forscher_innen und Aktivist_innen wurde ersichtlich, dass die Verfahren der Geschlechtsanerkennung in den Ländern ähnlich diskriminierend und unzureichend sind und Gesundheitsdienste entweder nicht angeboten werden oder sie sind nicht bezahlbar. Auch die Art der gesellschaftlichen Exklusion oder Diskriminierung von Trans*Menschen, geringe Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, Tabuisierung oder eingeschränkte berufliche Möglichkeiten, sind in allen Ländern ähnlich verbreitet.

Da unsere Podiumsgäste in ihren Ländern unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten, möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz ausdrücklich für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Projekt bedanken.

Podiumsdiskussion auf Englisch

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