Programm
"Was ist der deutsche Traum?" Bildung - Integration - Aufstieg
Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Es geht um die strukturellen Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen:


  • Wie kann es Individuen ermöglicht werden, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne durch ethnische, räumliche oder soziale Herkunft gehindert zu werden?
  • Wie ist es um das gesellschaftliche Aufstiegsversprechen in Deutschland bestellt?
  • Lässt sich die "große Erzählung" des American Dream überhaupt auf europäische Gesellschaften übertragen?
  • Kann der Anspruch auf faire Aufstiegschancen als Hebel wirken, um bestehende Diskriminierungen zu thematisieren oder werden damit erst recht herrschende Machtverhältnisse verschleiert?
  • Ist ein Mehr an sozialer Mobilität nur durch ein erhöhtes Risiko zu erkaufen?
  • Welche Rolle spielt der Sozialstaat dabei?
  • Wo liegen die Grenzen des Aufstiegsversprechens und der dahinterliegenden Leistungsorientierung als gesellschaftlichem Leitbild?

Mit dem Programm "Was ist der deutsche Traum?", widmet sich die Heinrich-Böll-Stiftung in den nächsten zwei Jahren Debatten rund um soziale Aufstiegsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe.

Aktuell
Foto von Dr. Friedrich Heckmann
9. Juli 2010 - Laut dem Gutachten des Sachverständigenrates für Integration und Migration ist die Integrationspolitik in Deutschland keinesfalls gescheitert. In vielen Bereichen seien die Ergebnisse durchaus zufriedenstellend oder gar gut. Lediglich die große "Baustelle" der Bildung von Migrantenkindern relativiert das ansonsten optimistische Integrationsbild des Berichts. Von Friedrich Heckmann mehr»
Dokumentation
Hochschule öffne Dich! Wie decken wir den Fachkräftebedarf der Zukunft?2. Juli 2010 - Eine Fachkonferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und des Instituts der deutschen Wirtschaft diskutierte am 16. Juni 2010, wie sich Hochschulen für Bevölkerungsgruppen öffnen können, die sich bisher nur selten für ein Studium einschreiben.  mehr»
PODIUMSDISKUSSION
Vom Einwanderungsland zur Aufsteigerrepublik? Integration, Chancengerechtigkeit und Teilhabe in Deutschland1. Februar 2010 - Drei erfolgreiche Aufsteiger, drei abweichende Biografien und ein gemeinsames Ziel. Der CDU-Politiker Armin Laschet, die deutsch-türkische Theatermacherin Shermin Langhoff und der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir bildeten auf den leuchtend grünen Sesseln mit ihren individuellen Herkunftsgeschichten selbst die hoffungsvolle Hintergrundfolie für eine Debatte um Integration. Von Tina Hüttl mehr»
Faire Aufstiegschancen - die neue soziale Frage29. Januar 2010 - Chancengerechtigkeit und Aufstiegsmobilität sind zu wichtig, um sie "rechts" liegen zu lassen. Wir werden diese Themen in einer neuen Reihe der Stiftung verhandeln. Uns geht es um die Erneuerung der sozialen Demokratie. Die Frage nach fairen Aufstiegschancen ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist! mehr»
Cover: Die Aufsteigerrepublik
Rezension
Die Aufsteigerrepublik: Armin Laschets Modell einer neuen Integrations- und Bildungspolitik28. Januar 2010 - Das Buch, in dem der Autor unter anderem von Begegnungen mit diversen Migrationshintergründlern berichtet, ist vor allem ein umfangreiches Paket an politischen Maßnahmen für eine neue, bessere Integrationspolitik. Eine wohltuende Abwechslung im oft von Ablehnung geprägten öffentlichen Integrationsdiskurs. Eine Rezension von Hilal Sezgin mehr»
Veranstaltungen 2010
Kontakt
Programm Soziale Teilhabe und faire Aufstiegschancen

Stephan Ertner

E ertner@boell.de T 030.285 34-410

David Handwerker
E handwerker@boell.de T 030.285 34-236

Kongress 1.-3. Oktober in Berlin
Webportal 1989