Publikationen der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Klima
Tourzeitung - Ausgabe 1
Klimaschutz und Kultur kommen zusammen, an 12 Orten quer durch Deutschland. «Sonne, Wind & Wir!» Die Klimatour 2008 startet am 6. Juni in Rostock, Schluss ist am 20. September in Essen.KlimaexpertInnen und PolitikerInnen, KabarettistInnen, Theaterleute und Bands gehen gemeinsam auf die Bühne. Mal werden 70 Teilnehmende erwartet, mal 2000. Mal heißen die Stationen Forstbotanischer Garten Eberswalde, mal die Muffathalle in München, mal Zeche Zollverein. Die Klimatour ist ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung, ihrer Landesstiftungen und Motor Entertainment.
Im Forstbotanischen Garten können Gäste bei Waldführungen «Sonne, Wind und Wir!» erleben, ertasten, erfühlen, erfahren und erkunden. Auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung treffen sich 70 junge Klimaretter – symbolisch für den Meeresanstieg um 70 Dezimeter, der die Insel zu verschlucken droht. In Jena geht es um Beispiele aus Thüringer Kommunen. Wie kommt man in die Solar-Bundesliga? Wie wird man Bioenergiedorf? Wie kann man ein Bürgerkraftwerk errichten? Klima und Wetter – das wird ja gerne verwechselt, in Bremen geht die Klimatour deshalb ins Theater und spielt «Alle Wetter!». In Mainz/Wiesbaden soll ein Kohlekraftwerk gebaut werden. Dessen CO2-Emissionen werden je Stromeinheit doppelt so hoch sein wie die des ursprünglich geplanten Gaskraftwerkes. Grund genug, dort eine «Klima-Info-Party» zu machen.
Dies und viel mehr ist «Sonne, Wind & Wir!» Die Klimatour 2008
Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE)
Die vollständige Deckung des europäischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien ist möglich. Doch dazu braucht es neue Instrumente und Strategien - so das Ergebnis von ERENE.Eine Machbarkeitsstudie von Michaele Schreyer und Lutz Mez unter Mitarbeit von David Jacobs
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Klimawandel und Alltagshandeln
Schriftenreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Band 20Doris Hayn/ Ralf Zwengel (Hrsg.)
Der Klimawandel wird hier aus einer Alltagsperspektive beleuchtet und stellt den Umgang mit Energie im Alltag ins Zentrum. Ausgehend von den Auswirkungen des Klimawandels werden beispielhaft technisch mögliche, wirtschaftlich rentable und alltagstaugliche Handlungsansätze für private Haushalte vorgestellt.
Bericht: Zur Lage der Welt
Der Bericht „Zur Lage der Welt 2008“ hat den Titel „Auf dem Weg zur nachhaltigen Marktwirtschaft?” Die Frage: Wie lässt sich die Weltwirtschaft so reformieren, dass sie gleichermaßen gerecht für die heute Lebenden als auch nachhaltig für kommende Generationen ist? Immer mehr Menschen setzen sich für ökologische Reformen ein. Ob im Steuer- oder Umweltrecht, beim Motorenbau oder in der Energieversorgung, ob in der Landwirtschaft oder im Verbraucherschutz, durch Mikrokredite oder philanthropische Stiftungen – der Gedanke einer nachhaltigen Ökonomie, die den menschlichen Bedürfnissen gerecht wird, ohne unsere natürlichen Grundlagen zu zerstören, gewinnt mehr und mehr Anhänger.
Mythos Atomkraft
"Mythos Atomkraft. Ein Wegweiser" ist eine aus mehreren Themenpapieren bestehende Studie. Sie vermittelt einen Überblick über aktuelle Fragen der zivilen Nutzung der Atomenergie in einer weltweiten Perspektive. Sie wurde durch ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Koordination von Dr. Felix Chr. Matthes (Öko-Institut) erstellt.
Bali, Poznan, Kopenhagen – Dreisprung zu einer neuen Qualität der Klimapolitik?
Band 2 der Reihe ÖkologieVon Christoph Bals
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit Germanwatch
Die Klimaverhandlungen stehen nach der Konferenz von Bali vor einem Verhandlungsmarathon. Die Herausforderung ist enorm: Der rasche Anstieg der Emissionen an Treibhausgasen muss innerhalb der kommenden 10 Jahre gestoppt und dann ein steiler Rückgang eingeleitet werden.
Jo'burg Memo
Ein Memorandum für den Weltgipfel für Nachhaltige EntwicklungÖkologie - die neue Farbe der Gerechtigkeit
Rio, Kyoto, Johannesburg - eine lange Kette vieler Versprechen und weniger Taten? Es ist unklar, was der südafrikanische Weltgipfel erreichen kann. Unstrittig dagegen ist, dass etwas getan werden muss. Was müsste also die Agenda des kommenden Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung und die nachfolgenden Jahre bestimmen? Die Heinrich-Böll-Stiftung hat 16 Prominente aus aller Welt eingeladen, ein Memorandum für den Gipfel zu schreiben. Die Gruppe hat nun ihre Arbeit vorgelegt: Ihr Jo'burg Memo ist bisher der umfassendste zivilgesellschafltiche Diskussionsbeitrag zum Johannesburg-Gipfel.
Wege aus der Klimafalle
Wege aus der Klimafalle. Neue Ziele, neue Allianzen, neue Technologien – was eine zukünftige Klimapolitik leisten mussWie könnte eine effektive zukünftige Klimapolitik aussehen? Welche neuen Ziele müssen vereinbart werden?
Mit Beiträgen u. a. von Peter Barnes, Preety M. Bhandari, Bernd Brouns, Jörg Haas, Carlo Jaeger, Regine Günther, Lewis Milford, Jennifer Morgan, Fritz Reusswig und Roda Verheyen.
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Grüne Marktwirtschaft
Schriften zu Wirtschaft & Soziales - Band 1Ein ökologischer Kapitalismus ist für viele ein Widerspruch in sich, ein Ding der Unmöglichkeit. Und doch hat sich das Verhältnis zur Marktwirtschaft in den letzten Jahren bei vielen Umweltaktivisten geändert.
Der Band Grüne Marktwirtschaft stellt Akteure, Strategien und Instrumente einer neuen industriellen Revolution vor, die das Zeug zu einem grünen Wirtschaftswunder hat. Mit Beiträgen u.a. von Gerd Rosenkranz, Kristina Steenbock, Peter Barnes, Ralf Fücks und Matthias Machnig.




