KlimaexpertInnen und PolitikerInnen, KabarettistInnen, Theaterleute und Bands gehen gemeinsam auf die Bühne. Mal werden 70 Teilnehmende erwartet, mal 2000. Mal heißen die Stationen Forstbotanischer Garten Eberswalde, mal die Muffathalle in München, mal Zeche Zollverein. Die Klimatour ist ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung, ihrer Landesstiftungen und Motor Entertainment.
Im Forstbotanischen Garten können Gäste bei Waldführungen «Sonne, Wind und Wir!» erleben, ertasten, erfühlen, erfahren und erkunden. Auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung treffen sich 70 junge Klimaretter – symbolisch für den Meeresanstieg um 70 Dezimeter, der die Insel zu verschlucken droht. In Jena geht es um Beispiele aus Thüringer Kommunen. Wie kommt man in die Solar-Bundesliga? Wie wird man Bioenergiedorf? Wie kann man ein Bürgerkraftwerk errichten? Klima und Wetter – das wird ja gerne verwechselt, in Bremen geht die Klimatour deshalb ins Theater und spielt «Alle Wetter!». In Mainz/Wiesbaden soll ein Kohlekraftwerk gebaut werden. Dessen CO2-Emissionen werden je Stromeinheit doppelt so hoch sein wie die des ursprünglich geplanten Gaskraftwerkes. Grund genug, dort eine «Klima-Info-Party» zu machen.
Dies und viel mehr ist «Sonne, Wind & Wir!» Die Klimatour 2008
Eine Machbarkeitsstudie von Michaele Schreyer und Lutz Mez unter Mitarbeit von David Jacobs
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Doris Hayn/ Ralf Zwengel (Hrsg.)
Der Klimawandel wird hier aus einer Alltagsperspektive beleuchtet und stellt den Umgang mit Energie im Alltag ins Zentrum. Ausgehend von den Auswirkungen des Klimawandels werden beispielhaft technisch mögliche, wirtschaftlich rentable und alltagstaugliche Handlungsansätze für private Haushalte vorgestellt.
Von Christoph Bals
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit Germanwatch
Die Klimaverhandlungen stehen nach der Konferenz von Bali vor einem Verhandlungsmarathon. Die Herausforderung ist enorm: Der rasche Anstieg der Emissionen an Treibhausgasen muss innerhalb der kommenden 10 Jahre gestoppt und dann ein steiler Rückgang eingeleitet werden.
Ökologie - die neue Farbe der Gerechtigkeit
Rio, Kyoto, Johannesburg - eine lange Kette vieler Versprechen und weniger Taten? Es ist unklar, was der südafrikanische Weltgipfel erreichen kann. Unstrittig dagegen ist, dass etwas getan werden muss. Was müsste also die Agenda des kommenden Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung und die nachfolgenden Jahre bestimmen? Die Heinrich-Böll-Stiftung hat 16 Prominente aus aller Welt eingeladen, ein Memorandum für den Gipfel zu schreiben. Die Gruppe hat nun ihre Arbeit vorgelegt: Ihr Jo'burg Memo ist bisher der umfassendste zivilgesellschafltiche Diskussionsbeitrag zum Johannesburg-Gipfel.
Wie könnte eine effektive zukünftige Klimapolitik aussehen? Welche neuen Ziele müssen vereinbart werden?
Mit Beiträgen u. a. von Peter Barnes, Preety M. Bhandari, Bernd Brouns, Jörg Haas, Carlo Jaeger, Regine Günther, Lewis Milford, Jennifer Morgan, Fritz Reusswig und Roda Verheyen.
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Ein ökologischer Kapitalismus ist für viele ein Widerspruch in sich, ein Ding der Unmöglichkeit. Und doch hat sich das Verhältnis zur Marktwirtschaft in den letzten Jahren bei vielen Umweltaktivisten geändert.
Der Band Grüne Marktwirtschaft stellt Akteure, Strategien und Instrumente einer neuen industriellen Revolution vor, die das Zeug zu einem grünen Wirtschaftswunder hat. Mit Beiträgen u.a. von Gerd Rosenkranz, Kristina Steenbock, Peter Barnes, Ralf Fücks und Matthias Machnig.
Von Wolfgang Sachs, Tilman Santarius u.a.m.




