Bericht
Klimaschutz mit allen Sinnen in Eberswalde
Sonne, Wind & Wir in Brandenburg
Im Forstbotanischen Garten in Eberswalde machte die Klimatour 2008 der Heinrich-Böll-Stiftung am Wochenende ihre dritte Station.
Ungefähr 200 Besucher und Besucherinnen hatten sich auf den Weg gemacht, um die klimapolitischen Fachgespräche und Konzerte zu verfolgen. Es war ein idealer Familiennachmittag für Groß und Klein.
Klimawandel gibt es leider überall
Das Fotoscreening „Warm anziehen war immer groß in Mode – Auf der Suche nach dem Klimawandel“ von Andreas Herzau und Lukas Thiele zeigte eindrucksvoll die Auswirkungen des Klimawandels in Brandenburg.
„Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen?“, fragte Frederik Rohn, Geschäftsführer der U.F.E Solar Eberswalde. Auch Professor Pierre Ibisch von der Fachhochschule Eberswalde diskutierte mit und forderte neue klimapolitische Ansätze. In den Vordergrund stellte er insbesondere die Rolle der internationalen Klimaverhandlungen.
Zwischen Musik und Diskussion hatten die Besucher Gelegenheit, sich von Professor Harald Schill durch den wunderbaren Forstbotanischen Garten führen und sich Pflanzen zeigen zu lassen. Pflanzen, die es bald leider nur noch in geschützten Gebieten geben wird.
Musikalisch begeisterten Aly Keita mit seinem virtuosen Spiel auf dem Balaphon, die florentinische Sängerin Eva Spagna (e la luna) mit ihren Schlagern aus den 50er, 60er und 70er Jahren und last but not least die originell-witzige Darbietung der schwedische Truppe „Sirqus Alfon“.
Die Veranstaltung organisierte die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Fachhochschule Eberswalde, PurPur und dem Begegnungszentrum Wege zur Gewaltfreiheit e.V. Gefördert wurde sie vom Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.




