Papier sparen
Die Papierindustrie rangiert auf Platz vier der energieintensivsten Herstellungstechnologien, ganz zu schweigen davon, dass sie wie kaum eine andere Industrie Schadstoffe ausstößt.
Woche für Woche wird ein Wald gefällt, der dann als Werbesendung in Ihrem Briefkasten landet. Dagegen können Sie sich wehren: Kleben Sie ein „Keine Werbung“- Button an Ihren Briefkasten. Buttons gibts in jedem guten Schreibwarenladen oder online hier zu bestellen oder hier zum runterladen demnächst auch auf www.keinewerbung.eu
Und tragen Sie sich in der Robinsonliste ein. Das ist eine Schwarze Liste mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Diese Liste wird von Branchenverbänden der Direktmarketing-Unternehmen sowie des Verbraucherschutzes geführt. Der Eintrag ist grundsätzlich kostenlos.
Verwenden Sie statt Wegwerf-Windeln waschbare Stoffwindeln. 50 Stoffwindeln ersetzen die etwa 4.600 Wegwerfwindeln, die für ein Kleinkind gebraucht werden. Wer es sich leisten kann, lässt sich diese vom Windel-Service waschen und liefern.
Küchenrollen können durch waschbare Küchentücher ersetzt werden.
Vermeiden Sie Getränkekartons, die immerhin zum größten Teil aus Papier bestehen. Abgesehen vom unnötigen Papierverbrauch sind diese Kartons aus Verbundmaterial auch nur sehr schwer zu recyceln. Getränke aus Mehrweg-Flaschen schmecken ohnehin besser (vor allem wenn sie aus Glas sind).
Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche pro Jahr etwa 3.000 Papiertaschentücher. Die könnten durch 10 waschbare Stofftaschentücher ersetzt werden. Wenn man nicht gerade hochgradig erkältet ist, reichen sie vollkommen aus. Für jene, die nicht auf Papiertaschentücher verzichten wollten, sollte gelten: unbedingt welche aus Recyclingpapier kaufen.
Für WC-Papier sollte kein Baum gefällt werden. Es gibt es mittlerweile verschiedene Produkte aus 100 Prozent Altpapier. Und deren Umweltverträglichkeit erkennt man am Blauen Engel. Tipps auch hier: www.papiernetz.de
Quelle: Wir Klimaretter




