Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, wir senden Ihnen heute einen Beitrag von Liu Junning aus dem gerade erschienenen Buch Wie China debattiert - Neue Essays und Bilder aus China, hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Heinrich-Böll-Stiftung
Der vorgestellte Text ist dem Sammelband entnommen Wie China debattiert. Neue Essays und Bilder aus China.
Liu Junning, Politikwissenschaftler und Mitgründer des Cathay Institute for Public Affairs, ist der Überzeugung, dass ein Wandel innerhalb des gegenwärtigen politischen Systems in China nicht möglich ist. Liu präferiert den Aufbau eines Verfassungsstaates, der den Schutz der Menschenrechte, freie und geheime Wahlen und eine "kontrollierbare Regierung" gewährt.
Neue Essays und Bilder aus China Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) 200 Seiten; zahlreiche Fotografien ISBN 978-3-86928-009-7
China erhitzt die Gemüter. Für die einen ist es ein Land des schwierigen Umbruchs, das den wirtschaftlichen Erfolg sucht und sich langsam der Demokratie öffnet; für die anderen ist es ein autoritärer Staat, der die Rechte von Minderheiten und Regimegegnern mit Füßen tritt. Tatsächlich wird über die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Reformen in China zunehmend auch öffentlich und kontrovers debattiert. Die Akteure und Inhalte dieser Debatten sind außerhalb Chinas allerdings kaum bekannt. Das wird sich mit diesem Sammelband ändern. Er stellt einige kritische chinesische Intellektuelle mit aktuellen, anregenden Essays in deutscher Erstveröffentlichung vor. Alle Texte sind in China publiziert worden und haben die politischen Debatten stark beeinflusst.
Der Band bietet Beiträge von Xu Youyu, Cui Weiping, Qin Hui, Fu Guoyong, Li Changping, He Weifang, Yu Jianrong, Zhan Jiang, Hu Angang, Liu Junning und Yu Keping.
Das Buch ist gegen einen Unkostenversandbeitrag von 10,00 € bei der Heinrich-Böll-Stiftung erhältlich.
Bestelladresse: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Schumannstr. 8 10117 Berlin Fon +30 - 285 34-0 Fax +30 - 285 34-109 E-Mail: info@boell.de