Zur Lage der Welt 2011

Weltweit leiden knapp eine Milliarde Menschen an Hunger und chronischer Unterernährung. Gleichzeitig haben die Preise für Nahrungsmittel neue Rekordhöhen erreicht, wie die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft kürzlich bekannt gab. Und das obwohl nach wie vor genügend Lebensmittel produziert werden, um alle Menschen ausreichend zu ernähren.

Weltweit drohen Hungerrevolten - insbesondere in Afrika, wo das Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Wie kann eine Landwirtschaft eine wachsende Weltbevölkerung versorgen und gleichzeitig Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels bieten?

Der diesjährige Bericht zur Lage der Welt plädiert für lokale, einfache Innovationen und Investitionen in die Landwirtschaft als Schlüssel zum Abbau von Armut und Hunger. Mit Unterstützung führender Agrarexperten aus aller Welt stellt er 15 praktische und nachhaltige Beispiele vor, die zur Ernährungssicherung beitragen können.

Informationen via presse@boell.de oder neubauer@germanwatch.org

Videomitschnitt der Pressekonferenz 15. März 2011

Bilder: Flickr

Buch

Cover: Zur Lage der Welt 2011

Zur Lage der Welt 2011

Hunger im Überfluss: Neue Strategien gegen Unterernährung und Armut

14. März 2011 - Die globale Landwirtschaft steht am Scheideweg: Beinahe ein halbes Jahrhundert nach dem Beginn der Grünen Revolution leidet ein großer Teil der Weltfamilie immer noch chronisch Hunger, obwohl niemals zuvor mehr Nahrungsmittel produziert wurden. Im Juli 2009 startete das Worldwatch Institute (WWI) ein zweijähriges Projekt, um agrarwissenschaftliche Innovationen zu erfassen und zu bewerten. Ein Ergebnis dieses Projekts ist der vorliegende, mittlerweile 28. Bericht der renommierten Reihe „Zur Lage der Welt“. Worldwatch Institute (Hrsg.) mehr»

Auszüge

Kuh

Von Fleisch und Fairness – Innovationen für eine ökologische EU-Agrarpolitik

15. März 2011 - Der Ansatz der EU-Kommission, die Reform der EU-Agrarpolitik im Dialog mit breiten gesellschaftlichen Gruppen zu entwickeln, ist neu und bietet gute Chancen für grundlegende Veränderungen. Nun muss ess die Aufgabe der Agrarminister aller EU-Länder werden, auch auf nationaler Ebene den Anliegen von Umwelt-, Verbraucher- und Entwicklungsverbänden Gehör zu schenken. Christine Chemnitz und Tobias Reichert mehr»

Gute Ernte – hohe Verluste

- Der Kommentar des britischen Nahrungsmittelaktivisten Tristram Stuart befasst sich mit dem Thema "Nachernteverluste" und wie diese mit vergleichsweise einfachen, aber sehr effektiven Methoden vermieden werden könnten. mehr»
"Meine Landwirtschaft - unsere Wahl"

Weitere Informationen

Cover: Böll.Thema Ausgabe 2/2010 - Landwirtschaft und Klimawandel

Zeitschrift

Böll.Thema Ausgabe 2/2010 - Landwirtschaft und Klimawandel

Die Landwirtschaft ist eine große Verursacherin des Klimawandels, gleichzeitig leidet sie in den meisten Regionen der Welt massiv darunter. «Weiter wie bisher ist keine Option» – das ist die eindeutige Botschaft des Weltagrarberichts und des UN-Klimarats. Wie viel Produktionssteigerung in der Landwirtschaft brauchen wir? Wo soll diese stattfinden? Wie soll sie mit der Hungerbekämpfung verknüpft werden?  Auf den Weltagrarbericht und seine Empfehlungen beziehen sich viele Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe von Böll.Thema. mehr»

Konferenz und Dossier

EcoFair rules! Die neue Rolle des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise

- Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, drei Viertel davon auf dem Land. Die globale Ernährungssituation ist ein trauriges Beispiel für langjährige politische Fehlentscheidungen. Misereor und die Heinrich-Böll-Stiftung luden am 12. Januar 2010 in ihrer gemeinsamen Konferenz dazu ein, die Regeln und Ströme des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der großen globalen Krisen (Klima-, Ernährungs- und Finanzkrise) zu überdenken und neu zu definieren. mehr»
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