Dossier: Nutzen statt Besitzen

Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur

Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: „Collaborative Consumption“ oder gemeinschaftlicher Konsum heißt er und umfasst so unterschiedliche Praktiken wie Wohnungstausch, Kleidertauschparties, Autogemeinschaften, Gemeinschaftsgärten, Tauschringe für Werkzeuge, Drucker oder DVDs und vieles andere mehr.

Aus unserer Sicht birgt eine gemeinschaftliche Konsumkultur das Potenzial, den Ressourcenverbrauch eines jeden Einzelnen zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität zu halten oder sogar zu erhöhen.

Deshalb haben wir das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie mit der vorliegenden Studie beauftragt. Anhand der drei Beispiele Kleidertausch, Werkzeugverleih und Chemieleasing geht die Studie der Frage nach, welche Potenziale zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs im Konzept „Nutzen statt Besitzen“ enthalten sind. In einem weiteren Teil wird untersucht, wie diese Formen des „Nutzen statt Besitzen“ kommuniziert werden müssen, um sie möglichst bekannt zu machen und Menschen für eine Veränderung ihres Konsumstils zu motivieren. Abschließend wollen wir mit einem ganzen Bündel von Handlungsempfehlungen zeigen, wie alte und neue Pioniere des Teilens, Nutzen und Tauschens unterstützt werden können.

Wir hoffen, mit der vorliegen Studie einen Anstoß zu geben, damit „Nutzen statt Besitzen“-Modelle ihr Nischendasein verlassen und zu einer nachhaltigen Produktions- und Konsumweise beitragen können.

» Mittwoch,  07. November 2012
   Vorstellung der Studie und Diskussion + Markt der Möglichkeiten

Beiträge und Publikationen

Interview

Gemeinschaftlicher Konsum: Nachbarschaftsauto

11. Dezember 2012 - Am 22. November 2012 wurde die Internet-Community Nachbarschaftsauto für privates Carsharing vom Bundesumweltminister Peter Altmeier mit dem renommierten Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. Im Interview berichtet Mitgründer und Geschäftsführer Christian Piepenbrock über die Idee, Hürden und Zukunftspläne und wie „grün“ das Projekt tatsächlich ist. mehr»

Schlussfolgerungen

„Nutzen statt Besitzen“ – auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur“

- 6. November 2012 - „Nutzen statt Besitzen“ ist eine notwendige Ergänzung, kann aber die Effizienzrevolution nicht ersetzen. Wir hoffen, dass wir mit unseren Vorschlägen die neuen und alten Pioniere des „Nutzen statt Besitzens“ in diesem Anliegen unterstützen können. Eine Schlussfolgerungen aus der gleichnamigen Kurzstudie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie von Dorothee Landgrebe, Heinrich-Böll-Stiftung und Indra Enterlein, NABU mehr»

Audio-/Videomitschnitt: 07. November 2012 - "Nutzen statt Besitzen"

Audio:

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Video:

Nutzen statt Besitzen – Best Practicebeispiel

Video: Leihläden

Dossier

Commons, Allmende, Gemeingüter: Die Kraft des "Wir"

Zahlreiche Akademiker/innen und Protagonisten der sozialen Bewegungen bringen den Begriff der Gemeingüter auf der Suche nach Alternativen zu unserem Wirtschaftsmodell wieder in die gesellschaftliche Diskussion und politische Auseinandersetzung ein. Eine "Ökonomie des Teilens", in der das Gedeihen des gemeinsamen Besitzes im Vordergrund steht, erscheint greifbar.

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8. Nov. 2012: "Nutzen statt Besitzen"
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