Nachbeben: Alltag und Energiepolitik nach Fukushima

Bild: Gonzalo Deniz Lizenz: CC-BY-NC-SA Quelle: Flickr
Am 11. März 2011 ereignete sich im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi eine der größten nuklearen Katastrophen aller Zeiten. Das Ausmaß der Katastrophe, die radioaktiven Emissionen und die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sind so massiv, dass der Unfall auf der höchsten Stufe der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse eingeordnet wurde. Bis dahin rangierte dort allein die Katastrophe von Tschernobyl. Der Alltag in Japan ist weiterhin durch Angst vor verseuchten Lebensmitteln und Verstrahlung der Umwelt geprägt. Gleichzeitig hat der Widerstand gegen Atomkraft einen Höhepunkt erreicht, wie Koichi Koike, Agrarökonom aus Fukushima, berichtet. Mycle Schneider, Atomexperte aus Paris, analysiert: Durch die Katastrophe sei in einigen Staaten wie Frankreich und China der schon länger sichtbare Trend hin zu weniger Atomkraft und zum Ausstieg verstärkt worden. In einem Interview mit Jürgen Trittin wird die Linie von Fukushima zur Energiewende in Deutschland gezogen. Der Fraktionsvorsitzende plädiert unter anderem dafür, dass „der Staat den notwendigen Netzausbau selbst in die Hand nimmt“, damit die Energiewende mit Erneuerbaren gelingt. 

Interviews

Analyse

Atomkraft nach Fukushima: Was bleibt?

- 9. März 2012 - Die Atomkraft ist auf dem absteigenden Ast: die Atomkonzerne schwächeln wirtschaftlich und selbst in Frankreich ist eine deutliche Mehrheit für den Ausstieg. In Japan fand die größte atomkritische Konferenz der Welt statt und China investiert fünfmal mehr Geld in Erneuerbare als in Atomenergie. Ein Rückblick auf das letzte Jahr. Mycle Schneider mehr»

Fukushima in den USA: Was wäre wenn?

- 13. März 2012 - Viele der 104 Atomreaktoren der USA sind bereits über 30 Jahre alt und außerdem unsicheren Bedingungen wie Tornados, Überschwemmungen und Erdbeben ausgesetzt. Doch in der Öffentlichkeit spielen die Gefahren von Atomkraft bisher kaum eine Rolle. Arne Jungjohann mehr»

Audio

Atomkraft nach Tschernobyl und Fukushima

- 3. Mai 2011 - Auf einem internationalen Symposium in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutierten Referenten/innen aus unterschiedlichen Weltregionen über die Bewertung der Atomkraft und die Zukunft unserer Energieversorgung. mehr»
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