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Grüne Sünden - Podiumsdiskussion
Die „Grüne Ökonomie“ wird dieser Tage zunehmend zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen. Sie sei in Wahrheit nur „Green Washing“ und hänge knallhartem Profitstreben ein grünes Mäntelchen um sagen ihre Kritikerinnen und Kritiker. „Grünes Wachstum“ als Ausweg aus der aktuellen Umwelt- und Wirtschaftskrise? Ein Irrweg – so die kritische Gegenbewegung. Sie fordert eine gesellschaftliche Transformation hin zu einem sozial und ökologisch gerechten Modell, das Betroffenen ein Mitspracherecht einräumt, ökologische Grenzen anerkennt und sich nicht an uneingeschränktem Wachstum orientiert.
In Kooperation mit dem Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) fand am 19.12.2012 eine öffentliche Podiumsdiskussion zu diesem Thema in der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Zum Thema „Grüne Sünden“ diskutierten Barbara Unmüßig (Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung), Dr. Gerd Rosenkranz (Leiter Politik und Presse, Deutsche Umwelthilfe) und Prof. Dr. Bernd Hansjürgens (Programmsprecher für das Helmholtz-Gemeinschaft-Programm "Terrestrische Umwelt" und Leiter des Departments Ökonomie, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ).
Ein Mitschnitt der Diskussion ist jetzt auf der Website des Inforadio online:






