Einleitung
Schwerpunkt Klima- und Energiepolitik
Der Klimawandel drängt mit Macht auf die Tagesordnung. Für jeden Bürger ist inzwischen spürbar, wie sich unser Klima ändert. Und die Wissenschaft schlägt Alarm wie nie zuvor. Höchste Zeit zum Handeln, wenn wir den Klimawandel noch in erträglichen Grenzen halten wollen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat die Klima- und Energiepolitik daher zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit im In- und Ausland gemacht. Fundsachen und kritische Perspektiven finden Sie in unserem Blog Klima der Gerechtigkeit.

Interview
2. September 2010 - Im Interview mit Boell.de bewertet der Verwaltungsrechtler Dr. Remo Klinger die Chancen der Bundesregierung, eine Laufzeitverlängerung durchzusetzen. Auch weil die Bundesländer bei einer Verlängerung wesentliche neue Aufgaben bekämen, geht ohne ihre Zustimmung gar nichts. Neun Länder haben angekündigt, einer Laufzeitverlängerung nicht zuzustimmen. mehr»
Hoffnung durch den demokratischen Souverän?30. Juli 2010 - Die 13. Ausgabe der Reihe „Vordenken“ widmete sich der Frage, wie effektiv die Demokratie die ökologische Krise steuern kann. Prof. Ingolfur Blühdorn machte klar, dass für eine demokratische Bewältigung der Nachhaltigkeitskrise das normative Fundament der Demokratie weiterentwickelt werden muss, auch und gerade von den Grünen. Von Renée Legrand mehr»
Dokumentation
Kommunalpolitischer Bundeskongress 201012. Juli 2010 - Der kommunalpolitische Bundeskongress ist ein bundesweiter Austausch grün-alternativer Kommunalpolitik. Dieses Jahr stand er unter dem Motto „Auf dem Weg zur grünen kommunalen Mehrheitspartei?“. Neben einem ausführlichen Kongressbericht bietet diese Dokumentation Audiomitschnitte von Renate Künast und Prof. Franz-Josef Radermacher. mehr»
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Schriften zur Ökologie, Band 10:
Nachhaltige Industriepolitik 4. Juni 2010 - Wie man die Grüne Industrielle Revolution gestaltet - Memorandum zu den Leitprinzipien und Perspektiven für die Transformation der europäischen Industrie
Von Claudia Kabel, Christian Hochfeld, mit Texten von Hendrik Acker, Regine Barth, Beate Kallenbach, Carl-Otto Gensch, Gerhard Schmidt und Christof Timpe. mehr»
Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährung1. Juni 2010 - Christine Chemnitz, Referentin für Internationale Landwirtschaft der Heinrich-Böll-Stiftung, analysiert in der aktuellen Ausgabe des Böll.Thema: Landwirtschaft und Klimawandel die weltweite Nahrungmittelproduktion im Zusammenhang mit Klimawandel und Versorgung mit Grundnahrungsmitteln. mehr»
Tour und Dossier
Green New Deal - Investieren in die Zukunft – Landesweit diskutieren wir über politische Rahmenbedingungen, Leittechnologien, Schlüsselprojekte und neuen Allianzen für eine ökonomisch-ökologische Wende. Veranstaltungen, Publikationen&Clips mehr»
Illustration: Adrian Johnson www.adrianjohnson.co.uk
"Bleiben die Armen wieder auf der Strecke?"10. Mai 2010 - Die Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 um 70 Prozent gesteigert werden, so die FAO. Doch wem wird das zugutekommen? Und wie soll produziert werden? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Müller FAO (UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung). mehr»
Cover: Böll.Thema Ausgabe 2/2010 - Landwirtschaft und Klimawandel
Zeitschrift
Böll.Thema Ausgabe 2/2010 - Landwirtschaft und Klimawandel – Die Landwirtschaft ist eine große Verursacherin des Klimawandels, gleichzeitig leidet sie in den meisten Regionen der Welt massiv darunter. «Weiter wie bisher ist keine Option» – das ist die eindeutige Botschaft des Weltagrarberichts und des UN-Klimarats. Wie viel Produktionssteigerung in der Landwirtschaft brauchen wir? Wo soll diese stattfinden? Wie soll sie mit der Hungerbekämpfung verknüpft werden?  Auf den Weltagrarbericht und seine Empfehlungen beziehen sich viele Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe von Böll.Thema. mehr»
Interview
2. September 2010 - Im Interview mit Boell.de bewertet der Verwaltungsrechtler Dr. Remo Klinger die Chancen der Bundesregierung, eine Laufzeitverlängerung durchzusetzen. Auch weil die Bundesländer bei einer Verlängerung wesentliche neue Aufgaben bekämen, geht ohne ihre Zustimmung gar nichts. Neun Länder haben angekündigt, einer Laufzeitverlängerung nicht zuzustimmen. mehr»
Demokratischer Rechtsstaat oder Atomstaat? – Die Heinrich-Böll-Stiftung e.V. unterstützt den Aufruf "Demokratischer Rechtsstaat oder Atomstaat" des Instituts Solidarische Moderne. Barbara Unmüßig gehört zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs. Direkt zum Aufruf.
Die falschen Versprechen der Atomkraft – Atomkraft sei "günstig, sicher und die notwendige Brücke zur Energiewende". Das versprechen schwarz-gelbe Koalitionäre und Atomlobbyisten, um die geplante Laufzeitverlängerung zu rechtfertigen. Kurz vor dem drohenden Ausstieg aus dem Ausstieg werden diese Versprechen mit zahlreichen Fakten, Belegen und Argumenten als falsch entlarvt.
Siehe:
Pakistans Energiekrise: Welche Rolle spielen chinesische Reaktoren?29. Juni 2010 - Jeden Tag stehen im atomaren Pakistan für einige Stunden die Fabriken still und ganze Städte versinken nachts in völlige Dunkelheit, weil der Strom mal wieder ausgefallen ist. Jetzt will das Land mit chinesischen Reaktoren seine Energiekrise lindern, doch die Lösungen liegen woanders. Von Pervez Hoodbhoy mehr»
Schriften Ökologie Band 11 "Auf dem Weg zu einem neuen Klima-Netzwerk"
schriftenreihe ökologie band 11
Auf dem Weg zu einem neuen Klima-Netzwerk8. Juni 2010 - Europa und die USA tragen die Hauptverantwortung für den weltweiten Klimawandel. Aber besitzen sie auch die Fähigkeit, die Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel zu übernehmen? Beiträge der Transatlantic Climate Policy Group mehr»
Konferenzbericht
Green New Deal auf Ukrainisch?1. Juni 2010 - Mit den Verträgen von Charkiw über die russischen Gaslieferungen, aber auch mit umfangreichen Kohlesubventionen und Plänen zum Ausbau der Atomkraft ist die Ukraine alles andere als auf dem Weg zur Energiewende. Gleichzeitig bestehen enorme Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau alternativer Energien, etwa im Bioenergiebereich. Die EU kann mehr tun zur Stärkung nachhaltiger energiepolitischer Ansätze. Eine Dokumentation der 5. Kiewer Gespräche zur „Rolle Deutschlands und der Ukraine für eine moderne europäische Energiepolitik“. mehr»
Treibhausgase
Modell Deutschland – Klimaschutz bis 205029. April 2010 - Für ein Industrieland wie Deutschland ist eine CO2-Reduktion von 80 Prozent noch nicht genug. Um die weltweite Durchschnittstemperatur um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen, dürfen bis 2050 nur noch 1230 Milliarden Tonnen Treibhausgase in die Luft gepustet werden.Geht es so weiter wie bisher, wäre das verbleibende Budget der Menschheit schon in 25 Jahren ausgeschöpft. Von Marcus Franken mehr»
Windrad
100 Prozent Erneuerbare sind möglich29. April 2010 - Nicht "ob", sondern "wann" Deutschland und Europa sich zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie vorsorgt – das ist hier die Frage. Sicher ist: Beim Strom geht es schneller und müheloser als bei der Wärme. Ganz düster sieht es immer noch bei Auto und  - noch schlimmer - Flugzeug aus. Von Marcus Franken mehr»
Konferenzbericht
Die Zukunft der europäischen Energiepolitik26. März 2010 - Auf der internationalen Konferenz "Europäische Energiepolitik. Energiesicherheit, Klimaschutz, Innovation" in Berlin war eine der zentralen Fragen: Kann Europa mit gutem Beispiel in der Energiepolitik vorangehen? Die Antwort war eindeutig: Europa kann und Europa muss. Denn ohne eine Stärkung der supranationalen europäischen Energiepolitik wird es keinen energiepolitischen Wandel geben. mehr»
Zukunft der Gemeinschaftsgüter
Gemeingüter stärken
Dossier
Zahlreiche Akademiker_innen und Protagonisten der sozialen Bewegungen bringen den Begriff der Gemeingüter auf der Suche nach Alternativen zu unserem Wirtschaftsmodell wieder in die gesellschaftliche Diskussion und politische Auseinandersetzung ein. Eine "Ökonomie des Teilens", in der das Gedeihen des gemeinsamen Besitzes im Vordergrund steht, erscheint greifbar. Zum Dossier»
Schriftenreihe Ökologie Band 9
Knappe öffentliche Kassen und ein bedrohlicher Klimawandel – es braucht eigentlich keine weiteren Gründe für eine Ökologische Steuerreform. Das Strategiepapier "Nachhaltig aus der Krise" zeigt, wie mit Ökosteuern kurzfristig Milliardeneinnahmen nicht nur sozial-, sondern auch wirtschaftsverträglich erzielt werden können. Viele Beispiele belegen, dass es geht: Mit Steuern umsteuern! mehr»
Bericht
Zwei Krisen, eine Chance - Die grüne Ökonomie finanzieren15. Februar 2010 - Die beiden Krisen der Welt, Klima- und Finanzkrise, müssen zusammengedacht werden. Auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung stellte Raymond van Ermen einen Plan vor, um den Finanzsektor nachhaltig zu reformieren und eine solide Finanzierung für einen Green New Deal zu erreichen. Danach diskutierte er u.a. mit Ralf Fücks und Gerhard Schick. Von Sebastian Dunkel mehr»
Portrait: Damian Ludewig
Wirtschaft, Wohlstand und Wachstum15. Juli 2010 - Die heutige Politik dreht sich stark um Wachstum, mehr ist anscheinend besser. Auch und besonders im Zusammenhang mit der ökologischen Frage wird diskutiert: (Warum) brauchen wir Wachstum? (Warum) schadet Wachstum? Von Damian Ludewig mehr»
Cover: Nachhaltig aus der Krise
Zusammenfassung Strategiepapier
Nachhaltig aus der Krise - Ökologische Finanzreform als Beitrag zur Gegenfinanzierung des Krisendefizits15. Juli 2010 - Die heutige Staatsfinanzierung besteht zu über 65% aus Belastung vom Faktor Arbeit, Umwelt- bzw. Ressourcenverbrauch tragen weniger als 10% bei. So werden Arbeitsplätze gefährdet und Naturverbrauch belohnt. Die Ökologische Steuerreform will dieses Missverhältnis durch eine Umschichtung der Steuer- und Abgabenlast abbauen. mehr»
Cover: Nachhaltig aus der Krise
Veranstaltungsbericht
Nachhaltig aus der Krise - Mit der ökologischen Finanzreform eine doppelte Dividende erzielen14. Juli 2010 - Knappe öffentliche Kassen und ein bedrohlicher Klimawandel – eine Ökologische Steuerreform ist notwendig. Am 15. April stellte die Heinrich-Böll-Stiftung das Strategiepapier Nachhaltig aus der Krise vor. Von der Podiumsdiskussion zum Thema berichtet Renko Recke. mehr»
Zusammenfassung: Die Große Transformation - Greening the Economy7. Juni 2010 - Auf der zweitägigen internationalen Konferenz »The Great Transformation – Greening the Economy« diskutierten 450 Teilnehmer_innen aus aller Welt darüber, wie eine umfassende Transformation zu einer »CO2-armen« und umweltverträglichen Wirtschaftsweise führen kann. Dorothee Landgrebe mehr»
Tour und Dossier
Green New Deal - Investieren in die Zukunft – Landesweit diskutieren wir über politische Rahmenbedingungen, Leittechnologien, Schlüsselprojekte und neuen Allianzen für eine ökonomisch-ökologische Wende. Veranstaltungen, Publikationen&Clips mehr»
STUDIE
11. November 2009 - Das italienische Energieunternehmen ENI plant den Abbau von Teersanden und die Schaffung von Palmölplantagen im Kongobecken. Eine aktuelle Studie internationaler NGOs belegt, dass die Pläne große Risiken für das zweitgrößte Tropenwaldgebiet der Erde und seine Bevölkerung bergen. Von Gudrun Benecke mehr»
Foto der brennenden Ölplattform Deepwater Horizon
Wem gehört das Meer?16. August 2010 - Am 20. April 2010 löste eine Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon eine der schwersten Umweltkatastrophen aus. Fast einhundert Tage lang schossen in tausendfünfhundert Metern Tiefe Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Ein Bericht über die Ölpest und ihre Folgen von Valerie Wilms mehr»
Zwei Arbeiter in einer Bergbaumine in Tansania.
Studie
Bergbau in Tansania: Aktueller Stand und Herausforderungen22. Juni 2010 -

In Tansania wird erst seit jüngster Zeit Bergbau in großem Maßstab betrieben. Die vorliegende Studie liefert einen Überblick über die historische Entwicklung und den aktuellen Stand der Gewinnung von Bodenschätzen. Sie erläutert darüber hinaus die sozio-ökonomischen und politischen Folgen sowie die juristischen Rahmenbedingungen des Bergbaus in Tansania.

Von Axel Harneit-Sievers mehr»
Treibhausgase
Modell Deutschland – Klimaschutz bis 205029. April 2010 - Für ein Industrieland wie Deutschland ist eine CO2-Reduktion von 80 Prozent noch nicht genug. Um die weltweite Durchschnittstemperatur um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen, dürfen bis 2050 nur noch 1230 Milliarden Tonnen Treibhausgase in die Luft gepustet werden.Geht es so weiter wie bisher, wäre das verbleibende Budget der Menschheit schon in 25 Jahren ausgeschöpft. Von Marcus Franken mehr»
Verantwortungsvolle Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert
Dossier
Verantwortungsvolle Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert7. Januar 2008 - Ein transparenter, nachhaltiger, fairer und gerechter Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde ist weltweit eine entscheidende Voraussetzung für Frieden und nachhaltige Entwicklung. mehr»
Autorenkollektiv
Einfach besser leben: Nachhaltigkeit als neuer Lebensstil

Wir brauchen eine neue Kultur der Nachhaltigkeit. Im Beruf. In der Schule. In unserem alltäglichen Leben. Was im Einzelnen dafür getan werden muss, das beschreibt der Bericht "Zur Lage der Welt 2010" des renommierten Worldwatch Institute in Washington in seinem siebenundzwanzigsten Jahr.

Autorenkollektiv
Ein Planet vor der Überhitzung

Der diesjährige Bericht zeigt, wie wirksamer Klimaschutz aus der Krise herausführen kann. Rund 40 Autoren, darunter Klima-, Energie-, und Wirtschaftsexperten, präsentieren Klimaschutzmaßnahmen und Technologien, die Nachfrage und Beschäftigung steigern können.

"Klima schützen, Armut verhindern"
Video

Die Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) Blog: "Klima der Gerechtigkeit" Blog "Baustellen der Globalisierung" von Rainer Falk The Climate Network-Transatlantic Solutions for a Low Carbon Economy