Pressemitteilung
Wolf Biermann 1976: Folgen einer Ausweisung / Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Veranstaltung in der Böll-Stiftung
Anlässlich des 35. Jubiläums des Konzerts von Wolf Biermann in Köln und seiner Ausbürgerung aus der DDR kamen 350 Gäste in die Heinrich Böll Stiftung in Berlin. In Gesprächen mit Zeitzeugen und Weggefährten Biermanns ging es um die Rekonstruktion der Ereignisse und ihr politisches Echo diesseits und jenseits der Mauer. Kommentar von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich Böll-Stiftung: "Es spricht einiges für die These, dass die Proteste und Repressalien, die auf die Ausweisung Biermanns in der DDR folgten, den Anfang vom Ende der SED-Herrschaft einleiteten. Sie führten zu einem tiefen Riss zwischen der kritischen Intelligenz und den Machthabern der DDR und zu einem Exodus von kreativen Köpfen."
Abschließend zeigten die Veranstalter in der Heinrich-Böll-Stiftung den Originalmitschnitt des Kölner Konzerts (Länge: 3,5 Stunden), der von Wolf Biermann kommentiert wurde. Dabei war auch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel anwesend.
Die Eröffnungsrede von Ralf Fücks finden Sie hier:
http://www.boell.de/demokratie/zeitgeschichte-wolf-biermann-die-ausbuergerung-und-ihre-folgen-13410.html
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Robert-Havemann-Gesellschaft, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
Fotos können hier herunter geladen werden:
http://flic.kr/s/aHsjwRm1Q4
Ein kostenfreier Abdruck ist unter Nennung des Credit "Heinrich-Böll-Stiftung/xpressberlin" möglich.
Einen Audiomitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier:
http://soundcloud.com/boellstiftung/sets/biermann-1976-die-ausbuergerung-und-ihre-folgen
Der Audiomitschnitt steht unter einer Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA)
Pressekontakt:
Karoline Hutter, Heinrich-Böll-Stiftung, Pressesprecherin,
T 030.285 34-202,
E hutter@boell.de