Presseeinladung
(Wie) geht Veränderung? Zur Kunst der Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
13. Januar 2012
(Wie) geht Veränderung? Zur Kunst der Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Interdisziplinärer Kongress
Eine Kooperation des Theaters Freiburg mit der Heinrich-Böll-Stiftung

Datum: Fr bis So, den 27. bis 29. Januar 2012
Ort: Theater Freiburg, Bertoldstraße 46, Freiburg i. Breisgau

Pressekarten und Interviewwünsche:
Bettina Birk
Presse und Öffentlichkeitsarbeit Theater Freiburg
T 0761-201-2950
Email: Bettina.Birk@theater.freiburg.de


Details zum Programm:
http://www.theater.freiburg.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/TF_Wie_geht_Veraenderung_N.pdf

 

1972 erschien die Studie des "Club of Rome", die uns das Ende der Welt, wie wir sie kannten, voraus berechnete. 40 Jahre später ist die Welt mehrfach zusammengebrochen und gleichzeitig ist nichts passiert.

Unter der Frage "(Wie) geht Veränderung?" versammeln sich am Theater Freiburg Philosoph/innen, Historiker/innen, Politiker/innen, Manager, Künstler/innen, Aktivist/innenund Mediatoren. Sie wollen ihre Erfahrungen mit gesellschaftlicher und politischer Einflussnahme mit dem Publikum teilen, darüber streiten: Das Große Haus des Theaters Freiburg wird für ein Wochenende zum Plenarsaal, die Foyers werden Arbeits- und Inspirationslounges.

Zum Auftakt fragt der Philosoph Prof. Dr. Gernot Böhme, was den Menschen veränderungsfähig macht. Prof. Dr. Paul Nolte von der Humboldt-Universität Berlin gibt einen historischen Abriss politischer Bewegungen zwischen Brandts Kniefall und Obamas "Change". Sylvia Löhrmann, stellvertretende Ministerpräsidentin und Bildungsministerin in NRW, debattiert mit Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, ob Veränderungen eines Systems besser durch äußere Schocks oder durch Selbstregulation erreicht werden. Die Samstagsdiskussionen schließen mit einem Podium, das Handlungsstrategien für Veränderung sucht, an ihm nehmen neben Prof. Dr. Gernot Böhme teil: Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Heiko Roehl, Organisationsentwickler und Leiter Unternehmensorganisation bei der gtz und Barbara Mundel, Intendantin Theater Freiburg.

Von ihren Erlebnissen und Interpretationen des Arabischen Frühlings berichten die Grande Dame der ägyptischen Literatur Salwa Bakr und der tunesische Filmemacher Lassaad Dkhili. Am Sonntagmorgen (11 Uhr) gibt es ein Capitalism Now-Spezial, das sich der Herausforderung Klimaschutz annimmt und fragt, wie man von der wissenschaftlichen Erkenntnis zum Handeln kommt, mit Prof. Dr. Mojib Latif (Klimaexperte, Uni Kiel) und Daniel Boese (Autor und Journalist).

 

Fachkontakt in der Heinrich-Böll-Stiftung:
Christian Römer
Referent Kultur und Neue Medien
T 030-285 34 252
Email roemer@boell.de

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