Pressemitteilung
Greening the White City - Internationale Konferenz in Tel Aviv
Datum: Donnerstag, 2. bis Freitag, 3. Mai 2013
Ort: Habima, National Theater, Tel Aviv
U.a. mit:
Philipp Oswalt, Direktor Bauhaus Dessau
Zvi Efrat, Efrat-Kowalsky Architects, Tel Aviv
Renate Künast, Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/Grüne im deutschen Bundestag
Jeremie Hoffman, Head of conversation department, Tel-Aviv-Jaffa
Emily Silverman, Hebrew University, Jerusalem
Peter Voit, Transsolar Stuttgart
Ines Sonder, Moses Mendelssohn Center, Universität Potsdam
Winfried Brenne, Winfried Brenne Architekten, Berlin
In Kooperation mit der Stadt Tel Aviv-Jaffa und der Bauhaus Stiftung Dessau
Keine Stadt der Welt verfügt über einen so großen Bestand an Architektur des sogenannten International Style wie Tel Aviv. Lange Jahre unbeachtet, ist dieses Erbe ist Mitte der 80er Jahre wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. 2003 ernannte die UNESCO Tel Aviv schließlich zum Weltkulturerbe. Seither erwarb sich Israels neuste Metropole weltweit einen einzigartigen Ruf als „Weiße Stadt“.
Dieser besondere Architekturstil, der auf Traditionen des Bauhauses und mehr noch des International Style der Architektur der Moderne zurückgreift, ist auf die Einwanderung jüdischer Flüchtlinge aus Europa zurück zu führen. Zugleich war er eine Anpassung an den sozialistischen Gedanken des Zionismus und der „Neuen Sachlichkeit“. Heute verhilft er der "heimlichen Kulturhauptstadt" Israels zu neuem Selbstbewusstsein.
Im 21. Jahrhundert stellt das kulturelle Erbe des Bauhauses die Stadt vor neue Herausforderungen: Explodierende Immobilienpreise, enorme Mietpreissteigerungen und der Verlust sozialen Wohnraums. Zugleich will Tel Aviv als modernes Zentrum Israels in Hinblick auf umweltgerechte Sanierung und energetische Gebäudemodernisierung Vorreiter sein. Denn der Druck zu mehr Energieeffizienz und ökologischem Bauen steigt.
Mit der Konferenz "Greening the White City" wollen wir das 10jährige Jubiläum des UNESCO-Welterbes feiern und gleichzeitig eine Plattform zur umweltbewussten und kultursensiblen Reflexion des Bauhaus-Erbes schaffen.
International renommierte Expert/innen aus Israel und Deutschland wollen das Thema vor allem unter drei Gesichtspunkten beleuchten:
- Baukulturell: Woher kommt das Erbe des International Style und wie kann es gewahrt werden?
- Sozial: Wie kann man die historische Bausubstanz erhalten und gleichzeitig Mietsteigerungen verhindern? Welche Modelle gibt es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?
- Ökologisch: Welche praktischen Lösungen gibt es für die energieeffiziente Sanierung des Bestandes?
Programm: http://www.il.boell.org/downloads/GWC.pdf
Sprache: Englisch/Deutsch mit Simultanübersetzung
Interviews:
Bei Interviewwünschen mit den Referent/innen wenden Sie sich bitte an Marianne Zepp oder Sabine Drewes.
Information:
Dr. Marianne Zepp
Program Director
German/European-Israeli Dialogue
Israel Office
Tel Aviv 65816
E Marianne.Zepp@il.boell.org
Office: 00972-(0)3-5167734
mobil: 00972-(0)54-729 7269
www.il.boell.org
Fachkontakt Deutschland:
Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung,
Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Email: drewes@boell.de
Tel. 030-285 34-249
Pressekontakt Deutschland:
Ramona Simon
Pressesprecherin
Heinrich-Böll-Stiftung
Email: simon@boell.de
Tel. 030 285 34 202