Bei allen Verbesserungsbemühungen im Bildungssystem werden die Lern- und Lebenschancen von bildungsarmen Kindern und Jugendlichen immer noch zu wenig beachtet.
Aus diesem Befund zieht die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Empfehlung einen radikalen Schluss: Sie stellt die sogenannte "Risikogruppe" ins Zentrum der Bildungsreform. Hier geht es um die Verbesserung der Förderfähigkeit der Schulen insgesamt. Die Schulkommission plädiert für eine nicht diskriminierende Leistungsorientierung. Sie rückt die individuelle Förderung und die Durchlässigkeit des Bildungssystems in den Mittelpunkt.
"Die Kommission verdient ein großes Kompliment: Das Ergebnis ihrer Arbeit ist die beste Empfehlung zu Fragen der Bildungsgerechtigkeit, die mir bekannt ist." Prof. Jürgen Baumert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung
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Schriften zu Bildung und Kultur, Band 3:
Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Wie Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird
Eine Empfehlung der Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung
Mit ergänzenden und weiterführenden Beiträgen
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, November 2009, 60 Seiten
ISBN 978-3-86928-017-2
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