ANDREAS POLTERMANN
Andreas Poltermann studierte von 1972 bis 1978 Germanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. Er promovierte dort 1983 mit einer Arbeit über die Rechtsphilosophie Immanuel Kants und war im Anschluss daran von 1984 bis 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen tätig.
Von 1996 bis 1998 war er Mitarbeiter des Niedersächsischen Landtags und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Niedersachsen. Seit 1998 Referent für Bildung und Wissenschaft der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Theorie und Politik der Wissensgesellschaft, Bildungs- und Wissenschaftspolitik, Innovationspolitik und Biopolitik.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderen: Darstellung und historische Reflexion. Eine Untersuchung zur Sozialphilosophie Immanuel Kants (1985), Selbstständig lernen. Bildung stärkt Zivilgesellschaft. Sechs Empfehlungen der Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung (Mitautor, 2004), Literaturkanon - Medienereignis - Kultureller Text. Formen interkultureller Kommunikation und Übersetzung (Herausgeber, 1995), Gut zu Wissen. Links zur Wissensgesellschaft (Herausgeber, 2002) und Die wunderbare Wissensvermehrung. Wie Open Innovation unsere Welt revolutioniert (Mitherausgeber, 2006). Zahlreiche weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Sammelbänden zur Kritischen Theorie, zur Theorie der Geschichtswissenschaften, zur Kulturtheorie und zur Bildungs-, Wissenschafts- und Biopolitik.

