Anne-Klein-Frauenpreis: Nominierungs- und Vergabekriterien

8. Dezember 2011
Nominierungskriterien

Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung sollen politisch engagiert und zivilgesellschaftlich vernetzt sein sowie als Vorbilder andere Frauen und Mädchen zu geschlechterdemokratischem Handeln ermutigen. Sie sollen sich durch herausragende Aktivitäten und Engagement nachweislich für Frauen und Mädchen ausgezeichnet haben, insbesondere durch

  • Verwirklichung der Geschlechterdemokratie
  • Beseitigung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der geschlechtlichen Identität
  • politisches Engagement zur Verwirklichung von Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechten
  • Förderung von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Forschung

Nominierungswürdig sind Frauen, die als Pionierinnen mutig und hartnäckig ihr Anliegen verfolgen, gesellschaftliche Veränderungen bewirken und sich so auch durch Zivilcourage und Widerstand auszeichnen. Das politische Engagement der Kandidatinnen sollte strategische Relevanz besitzen. Der Preis wird an Frauen im In- und Ausland vergeben.

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht die Vergabe des Preises als eine politische Stellungnahme. Der Preis soll durch die mit ihm verbundene öffentliche Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung helfen, die feministischen und frauenpolitischen Anliegen der ausgezeichneten Frauen voranzubringen.

Vergabekriterien

Vorschlagsberechtigt sind Personen und Initiativen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden. Aus den Vorschlägen wählt die fünfköpfige Jury die Preisträgerin aus.

Wir möchten Sie hiermit herzlich einladen, in Anne Kleins Sinne würdige Kandidatinnen zu benennen und freuen uns auf Ihre Vorschläge.

Wenn Sie eine Person für den Anne-Klein-Frauenpreis vorschlagen möchten, können Sie uns per Post oder E-Mail anschreiben. Stellen Sie uns bitte auf maximal drei DIN A4-Seiten die vorgeschlagene Person vor und begründen Sie, warum diese den Anne-Klein-Frauenpreis bekommen sollte.


Die Jury

  • Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Juryvorsitzende
  • Renate Künast, MdB, Bündnis90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzende
  • Prof. Dr. Michaele Schreyer, Vize-Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland
  • Jutta Wagner, Rechtsanwältin, ehemalige Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes
  • Thomas Herrendorf, Inneneinrichter

    » Flyer: Anne-Klein-Frauenpreis

    Wenn Sie das Anliegen des Anne-Klein-Frauenpreises teilen, freuen wir uns über weitere Spenden:
    Stichwort „Anne Klein“
    Konto 307 67 02
    Bank für Sozialwirtschaft
    BLZ 100 20 500

    Kontakt:
    Ulrike Cichon
    cichon@boell.de
    (030) 285 34-112

     

    Reaktionen (1)

    1_ Cornelia Becker
    15. August 2012, 12:40 Uhr

    Toni Morrison hat sich mit ihrem schriftstellerischen Werk für die Geschichte der afrikanisch-amerikanischen Frauen und Männer eingesetzt. Dafür hat sie eine Auszeichnung verdient.

    Grüße
    Cornelia Becker

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