Neben Barbara Unmüßig, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, gehören der Jury Renate Künast, Prof. Michaele Schreyer, Jutta Wagner und Thomas Herrendorf an. Details zur Ausschreibung finden sich auf der Homepage www.boell.de/annekleinfrauenpreis Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2011.
Geschlechterdemokratie hat in der Heinrich-Böll-Stiftung einen festen Platz und ist als gesellschaftspolitische Vision und Organisationsprinzip im Leitbild verankert. Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis möchte die Heinrich-Böll-Stiftung das Engagement von Frauen, die für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten, unterstützen und voran bringen. Der Preis richtet sich an Frauen im In- und Ausland, die sich vor allem durch Zivilcourage, Mut und Widerstand auszeichnen und sich im Rahmen ihrer Aktivitäten für Frauen und Mädchen engagiert haben.
Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950-2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte. Die offen lesbisch lebende Anne Klein schuf als Senatorin für Jugend, Frauen und Familie unter anderem das zu dieser Zeit völlig neuartige Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweise in Berlin. Als Anwältin und Präsidentin eines Rechtsanwaltsversorgungswerkes bekämpfte sie neben vielem anderen entschieden die Bagatellisierung sexueller Gewalt in der Ehe.
Fachkontakt:
Ulrike Cichon
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2. September 2011, 08:55 Uhr