Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich
Weltweit vertreten Künstlerinnen und Künstler Positionen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Durch ihren Einsatz für die Freiheit des Geistes leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung und zum Erhalt von Demokratie und Menschenrechten. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt dieses Engagement durch ihr Stipendienprogramm im Verein Heinrich-Böll-Haus Langenbroich e.V.
In bewährter Zusammenarbeit mit der Stadt Düren und dem Land Nordrhein-Westfalen konnten seit Gründung des Vereins Heinrich-Böll-Haus Langenbroich e.V. im Jahr 1989 nahezu 150 Gäste aus Afrika, Asien, Lateinamerika, Ost- und Südosteuropa eingeladen werden. Das Haus, in den 60er Jahren von der Familie Böll erworben, wurde zu einem ruhigen Ort des Arbeitens und des Austausches für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt.
Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich ist Teil eines internationalen Netzwerkes von Institutionen, die politisch verfolgte Autorinnen und Autoren unterstützen.
- Das Heinrich-Böll-Haus und seine Gäste (PDF, 2 Seiten, 372 KB)
Sie können dazu beitragen, dass SchriftstellerInnen und KünstlerInnen einen Ort der Ruhe und Konzentration und auch der Zuflucht erhalten.
Die Gäste im Heinrich Böll Haus Langenbroich:
Aktuelles über Stipendiatinnen und Stipendiaten im Heinrich Böll Haus
Unsere Gäste 2013
Dara Nawaf Abdulla, (Jahrgang 1990 ) Schriftsteller aus Damaskus/Syrien gehört zu der großen Gruppe von jungen Kreativen, die die Revolution von Beginn an künstlerisch und journalistisch begleitet haben. Er veröffentlichte in wichtigen arabischen Publikationen wie: al-Hayat, (Sitz in London), Nawafez (Kulturbeilage der Zeitschrift al-Mustaqbal in Beirut) und auf der Kultur Website Ghawoon.
Mohammad al-Matroud, Lyriker und Kulturredakteur aus Qamischli/Syrien (Jahrgang 1969) publiziert in verschiedenen arabischen Zeitschriften und Anthologien.
Zaza Burchuladze, Schriftsteller aus Tiflis/Georgien (Jahrgang 1973) ist als Prosa- und Theaterautor einer der wichtigsten Schriftsteller der neuen georgischen Literatur. Sein Roman „Adibas” wird derzeit in mehrere Sprachen übersetzt.
http://www.nibbe-wiedling.de
Rosa Yassin Hassan, Schriftstellerin aus Damaskus/Syrien (Jahrgang 1974) ist Aktivistin in der Frauenbewegung und Gründungsmitglied des Vereins „Frauen für Demokratie”.
Ihre Tagebuchaufzeichnungen über das Leben der Menschen im syrischen Bürgerkrieg sind u.a. in der FAZ erschienen.
Romane auf Deutsch:
„Ebenholz“, Roman, Alawi Verlag, 2010
„Wächter der Lüfte“, Roman, Alawi Verlag, 2013
www.alawi-verlag.de
Auf Deutsch erschienen: „Ebenholz“, Roman, Alawi Verlag, 2010
Qassim Haddad, Schriftsteller aus Muharraq /Bahrain (Jahrgang 1948) ist als Lyriker eine zentrale Figur der Golfregion und Gründer eines umfassenden Webportals für arabische Literatur (www.jehat.com). Er zeichnet sich durch ein vielfältiges und kreatives poetisches Werk aus. In seiner Dichtung setzt er sich kritisch mit den sozialen und politischen Realitäten in der arabischen Welt auseinander.
http://www.qhaddad.com

