Heinrich Böll: Leben und Werk

Schulzeit im Nationalsozialismus

1917 Heinrich Böll wird am 21. Dezember als 6. Kind des Schreinermeisters und Holzbildhauers Viktor Böll und seiner Frau Maria in Köln geboren.

1921 Umzug der Familie aus der südlichen Kölner Altstadt in den ländlichen Bezirk Köln-Raderberg.

1924-1928 Besuch der Volksschule in Köln-Raderthal.

1928-1937 Besuch des staatlichen humanistischen Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in Köln

1929 Im Zuge der großen Weltwirtschaftskrise ging eine kleine Genossenschaftsbank für Handwerker, für die Viktor Böll Anteilsscheine erworben hatte, in Konkurs. Das Haus in Raderberg muß verkauft werden. Die Familie zieht zurück in die Kölner Südstadt (Ubierring)

1937 Heinrich Böll legt im März das Abitur ab und beginnt in der Buchhandlung Math. Lempertz in Bonn eine Lehre, die er wenig später wieder abbricht.

1938 Im November wird Heinrich Böll zum Arbeitsdienst eingezogen.

1939 Im April immatrikuliert sich Böll an der Universität. Im Herbst erhält er den Einberufungsbescheid zum Militärdienst.

 

Video
Heinrich Böll spricht über seine Schulzeit im Nationalsozialismus (Videodatei MPEG; 12,0 MB)

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