Studienstipendienprogramm "Medienvielfalt, anders"
Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus
Medienvielfalt, anders
Seit über vier Jahren führen wir im Rahmen unserer Studienförderung das Studienstipendienprogramm für Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten „Medienvielfalt, anders“ durch. Das Stipendienprogramm will Studierenden mit Migrationsgeschichte und dem Berufswunsch Journalismus die Chance eröffnen, sich gezielter auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Es soll Networking, Austausch und Kontakte in den Journalismus ermöglichen und zur Vielfalt in den Medien als Bestandteil einer lebendigen Demokratie beitragen. Das Programm bietet gemeinsam mit den beteiligten Medienpartnern – taz, rbb, Deutsche Welle, Süddeutsche.de, Zum goldenen Hirschen, Tagesspiegel – ein studienbegleitendes Qualifizierungsprogramm zu handwerklichen Kompetenzen, Seminare zu medienpolitischen Themen, Studienreisen ins Ausland sowie Networking und Praktika bei den Medienpartnern an. Darüber hinaus haben wir eine Zusammenarbeit mit den Neuen deutschen Medienmachern und dem netzwerk recherche e.V.
„Politikern ‚böse‘ Fragen mit einer ‚netten‘ Stimme stellen, zum ersten Mal eine VJ-Kamera bedienen, ein eigenes journalistisches Profil erkennen und stärken, die Medienlandschaft Moskaus erkunden … Für mich gab und gibt es viele Highlights im Studienförderprogramm „Medienvielfalt, anders“.
Olga Kapustina, Alumna des Programms "Medienvielfalt, anders", freie Journalistin bei der Deutschen Welle
Berufswunsch Journalistin oder Journalist?
Wir suchen talentierte Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studierende aus Einwandererfamilien beziehungsweise mit bi-nationaler und bi-kultureller Herkunft, die Journalistinnen bzw. Journalisten werden möchten.Wir setzen voraus:
- Berufsziel Journalismus
- Erste Erfahrungen in der Medienarbeit, etwa bei einer Schüler- oder Studierendenzeitung, im Bürgerradio oder in einer Agentur (belegt durch Arbeitsproben)
- Migrationshintergrund bzw. bi-nationaler oder bi-kultureller Hintergrund
- Hervorragende Schul- beziehungsweise Studienleistungen
- Gesellschaftliches Engagement und politisches Interesse
- Kreativität, Selbst-/Reflektivität, interkulturelle Kompetenz und Gendersensibilität, Zielorientierung
- Unterstützung der Ziele der Heinrich-Böll-Stiftung
Wir bieten
Unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem “Medienvielfalt, anders“- Studienstipendienprogramm bieten wir ein studienbegleitendes Qualifizierungsprogramm:
- Journalistische Kompetenzen, z. B. Journalistisches Schreiben, Interviewtrainings, Hörfunk- und Videoproduktionen, Crossmedia-Workshops
- Themenworkshops zu Menschenrechten, Demokratie, Ökologie, Gender, Diversity, Internationale Politik, Globalisierung, etc.
- Seminare und Workshops zu medienpolitischen und presseethischen Themen
- Vermittlung von Praktika und Volontariaten bei Medienpartnern und der Heinrich-Böll-Stiftung
- Ein monatliches Stipendium (analog zu BAföG, abhängig vom Einkommen der Eltern)
- Beratung und Vernetzung
- Kontakte mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemaligen der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem In- und Ausland
- Kontakte zu Medienschaffenden
„Es ist schwer in Worte zu fassen, wie positiv mich die Förderung beeinflusst hat! Mein Horizont hat sich seither um ein Vielfaches erweitert - nicht nur im journalistischen Bereich, sondern in vielen Bereichen. Ich wurde meiner Fähigkeiten und Stärken erst während der Förderung bewusst und habe mich motiviert gefühlt, diese weiter auszubauen.“
Deniz Tavli, Studentin der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt/M.
Bewerbungstermine
1. März 2013 und 1. September 2013
Kontakt
Nursemin Sönmez (Projektleitung)Tel: 030.28534-415
E-Mail: soenmez@boell.de
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel: 030.28534-400
E-Mail: studienwerk@boell.de


