Region Südliches Afrika
In Südafrika gilt es vor allem, die Errungenschaften der jungen Demokratie zu erhalten und weiter auszubauen. Es ist das Ziel der Stiftung, angesichts der Dominanz des ANC und der Exekutive vor allem zu einer Stärkung der demokratischen Institutionen und einer verbesserten Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und politischen Entscheidungsträgern der Legislative beizutragen. Auch über ein Jahrzehnt nach dem Ende der Apartheid ist die Südafrikanische Regierung mit den akuten Problemen Massenarmut und extremem Wohlstandsgefälle konfrontiert.
Ein langjähriger Projektpartner der Heinrich-Böll-Stiftung in Namibia ist die gemeinwesenorientierte Radiostation Katutura Community Radio (KCR). KCR ist das einzige unabhängige und nicht-kommerzielle Radioprogramm in der Region. Träger des Senders sind Nichtregierungsorganisationen mit Sitz in Windhoek.
In Simbabwe spielt die Zivilgesellschaft angesichts der angespannten politischen Lage und dem Verfall der Wirtschaft eine entscheidende Rolle: Sie dokumentiert als "Watchdog" die Menschenrechtsverletzungen des Mugabe-Regimes und fungiert zugleich als Ideengeber für einen demokratischen Neuanfang des Landes.
Der von der Heinrich-Böll-Stiftung geförderte Radiosender "Voice of the People" (VOP) sendet Beiträge in den Sprachen Shona und Ndebele, die vor allem auf dem Land gesprochen werden. VOP gilt als eine der letzten Quellen unabhängiger Nachrichten für die ländliche Bevölkerung Simbabwes. ZimOnline, ein anderer langjähriger Medienpartner der Stiftung, informiert online und garantiert glaubwürdige und überparteiliche Berichte über das krisengeschüttelte Simbabwe.
Büro Südliches Afrika, Kapstadt, Südafrika
Heinrich Böll FoundationLayla Al-Zubaidi
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