Gender und Klimawechsel in Südafrika
Frauen und Männer sind auf unterschiedliche Weise von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen – eine Tatsache, die sich auf bestehende Ungleichheiten der Geschlechter zurückführen lässt. Das Rollenverständnis von Mann und Frau, ihre Stellung in der Gesellschaft, der Zugang zu Ressourcen und ungleiche Machtverhältnisse sind Faktoren, die die Möglichkeiten der Reaktion auf Auswirkungen des Klimawandels erschweren können. Aufgrund dessen ist es von zunehmender Bedeutung den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Geschlecht zu verstehen und aufzuzeigen. Nur so können gendersensible effektive Ansätze zum Klimawandel gestaltet werden.
Die von der Heinrich-Böll-Stiftung in Auftrag gegebenen Länderbeispiele (aus Südafrika, Botswana, Mosambik und Namibia) untersuchen den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Geschlecht und leisten somit einen notwendigen Beitrag zur anhaltenden Debatte über genderspezifische Auswirkungen des Klimawandels.

