Studie
Auf der Suche nach Aluminium: Chinas Rolle in der Mekong-Region
Von Kate M. Lazarus
Chinas Hunger nach natürlichen Ressourcen ist trotz rückläufigen Wirtschaftswachstums weiterhin riesengroß. Bauxit, als Rohstoff für die Aluminiumproduktion, ist eines der ökonomisch wertvollsten Mineralien der Welt. Die derzeitigen Weltreserven werden auf 55-75 Billionen Tonnen geschätzt. Ihre globale Ausbeutung wuchs in den letzten Jahren um ca. 6,5 Prozent. Wie alle industriellen Prozesse, geht auch der Bauxitabbau mit ökologischen und sozialen Nebeneffekte einher: Veränderungen der Wasserqualität und der Hydrologie von Flüssen, dem Verlust von Fischereizonen, Umwälzungen von Lebensverhältnisse für die indigene Bevölkerung. Als strategische Partner in der Mekongregion gewinnt China damit auch in ökologischen und sozialen Fragen für die Nachbarländer Kambodscha, Laos und Vietnam zunehmend an Gewicht.
Diese Studie wurde 2009 verfasst mit der Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung Kambodscha, WWF Denmark und dem International Institute for Sustainable Development.
| Auf der Suche nach Aluminium: Chinas Rolle in der Mekong-Region | |
| Herausgeber/in | Heinrich-Böll-Stiftung Kambodscha, WWF Denmark und dem International Institute for Sustainable Development |
| Erscheinungsort | |
| Erscheinungsdatum | Februar 2010 |
| Seiten | 44 |
| ISBN | -- |
| Bereitstellungs- pauschale |
kostenlos |