Ausgewählte Veranstaltungen und Projekte im Jahr 2012

Plakat zur Konferenz: "Thessaloniki 2012: Für eine grüne, offene Stadt für alle"

Thessaloniki 2012: Für eine grüne, offene Stadt für alle

Den Auftakt der Arbeit der Heinrich-Böll- Stiftung in Griechenland machte die internationale Konferenz „Thessaloniki 2012: Für eine grüne, offene Stadt für alle“ am 28. und 29. Juni im Rathaus von Thessaloniki. Die zweitägige Veranstaltung war ein Kooperationsprojekt mit der grünen Stadtratsfraktion Thessaloniki, dem „Netzwerk Grüner Stadträte in Europäischen Städten“ sowie dem Grünen Institut, der Stiftung der Grünen Partei Griechenlands. Grüne KommunalpolitikerInnen aus zahlreichen griechischen und europäischen Städten von Wien über Sarajevo bis nach Berlin und Helsinki tauschten sich aus zu Fragen der nachhaltigen Stadtentwicklung sowie zu Fragen des Umgangs mit dem multikulturellen Erbe Thessalonikis und einer Politik der Integration von Minoritäten und Einwanderern.

Logo: Netzwerk Grüner Griechischer Städte (NGGS)

Netzwerk Grüner Griechischer Städte (NGGS)

Am 12. und 13. Dezember 2012 fand im Rathaus von Thessaloniki in Anwesenheit des Ministers für Umwelt, Energie und Klimawandel, Evangelos Livieratos, und VertretärInnen der europäischen Städtenetzwerke ICLEI  und Energie Cities die Gründungskonferenz des Netzwerks Grüner Griechischer Städte statt. Zehn griechische Städte aus mehreren Landesteilen folgten der Initiative der Stadt Thessaloniki und bekundeten mit der Gründung dieses Netzwerks ihre Entschlossenheit, in enger Zusammenarbeit Lösungen für gemeinsame Probleme zu erarbeiten und kooperative Projekte in die Wege zu leiten, die den Städten nachhaltige grüne Perspektiven eröffnen. Die Heinrich-Böll-Stiftung Griechenland unterstützte diese Initiative von Anfang an in der Überzeugung, dass ein solches Netzwerk entscheidend zum Kurswechsel in Richtung auf eine partizipative und ökologische Entwicklung griechischer Städte beitragen kann.

 

  • Mehr Informationen über das Netzwerk der grünen griechischen Städte und die Eröffnungskonferenz finden Sie unter www.depp.gr

Studie „Erneuerbare Energiequellen auf der Insel Rhodos“

Wie kann Griechenland und konkret wie können seine zahlreichen Inseln ihre Ölimporte und ihre Abhängigkeit von Stromlieferungen vom Festland durch Erschließung eigener erneuerbarer Energiequellen ersetzen? Am Beispiel der Insel Rhodos untersuchte im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung Griechenland und des Grünen Instituts ein wissenschaftliches Team an der Nationalen Technischen Universität Athen die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für die höchstmögliche Durchdringung erneuerbarer Energien in einem optimalen Energiemix (Wind, Fotovoltaik, Solarthermie) sowie die Auswirkung auf die Stromkosten.
Projekt: "Schcools of Change", Foto: ANTIGONE

Schools for Change

Respekt Respekt und Toleranz gegenüber dem „Anderen“ sind Werte und Tugenden, deren Einübung und Vermittlung Auftrag der schulischen Bildung ist. Doch viele Lehrkräfte griechischer Schulen stehen der Ausbreitung diskriminierender und extremer Einstellungen in ihren Schulklassen macht- und fassungslos gegenüber. Das Projekt will ihnen Instrumente und Methoden der Erlebnispädagogik für die Arbeit in den Klassen vermitteln und führt Antirassismus-Workshops mit Schüler und Schülerinnen durch, die ihre Fantasie, Kreativität und ihr kritisches Bewusstsein fördern sollen.
Logo ARIADNE-Programm

ARIADNE – Programm gegen Gender basierte Gewalt und Diskriminierung

Gleichstellung der Geschlechter und Diskriminierungsverbot sind auch in Griechenland seit Jahren institutionell gewähleistet, die Realität jedoch sieht noch ganz anders aus. Seit in den letzten Jahren die tiefgreifende Krise den Alltag der Menschen durchdringt, werden auch viele Tabus gebrochen. Die dokumentierten Fälle von Gewalt gegen Frauen sowie Hetze und Gewalt gegen Minderheiten haben in erschreckendem Maße zugenommen. Zugleich brechen die institutionellen Schutz- und Unterstützungsmechanismen und Anlaufstellen für Hilfe - soweit sie überhaupt existieren - zusammen. In dieser Situation verfolgt das Aktions- und Qualifizierungsprogramm  unserer Partnerorganisation ANTIGONE das Ziel, die Sensibilisierung, Qualifizierung und Vernetzung der Akteure (kommunale Dienste und Stellen, zivilgesellschaftliche Organisationen) zunächst auf lokaler und dann auf überregionaler Ebene und die Entwicklung neuer Unterstützungs- und Interventionsformen sowie die Vernetzung mit ähnlichen Projekten in anderen europäischen Ländern (Spanien, Portugal, Italien).

 

Das Podium auf der Deutsch Griechischen 
Foto: Heinrich Böll Stiftung

• Bürgerbeteiligung in der kommunalen Politik – Mehrwert für Bürger und Bürgerinnen, Politik und Verwaltung?

Über viele Jahrzehnte haben europäische Städte sehr unterschiedliche Beteiligungsmodelle implementiert, um Bürgerinnen und Bürger besser in die kommunale Entscheidungsfindung einzubeziehen. Auch die griechische Städte stehen vor der Herausforderung, Verfahren der Bürgerbeteiligung zu erproben. In Zeiten leerer Kassen und großer sozialer Not gilt es, das zivilgesellschaftliche Engagement und die Bürgerbeteiligung als Motor zur Überwindung der Auswirkungen der Krise zu fördern. Im Rahmen der Deutsch-Griechischen Versammlung III organisierte die Heinrich Böll Stiftung einen Erfahrungsaustausch von Vertretern und Vertreterinnen deutscher und griechischen Kommunen über Wege und Verfahren, unterschiedliche Bürgerinteressen zu bündeln und damit zu stärken.

 

Dokumentarfilm „Soziale Ökonomie: ein alternativer Ausweg aus der Krise“

Einen Monat lang reisten die Regisseurin Sofia Papachristou und der Kameramann Kostas Papanastasatos durch Griechenland und Europa,  um soziale genossenschaftliche Betriebe und Kooperativen zu interviewen und dokumentieren. Der Film zeigt die beeindruckende Bandbreite der Branchen und Formen gemeinwohlorientierter Unternehmen und vermittelt einen Eindruck von der wirtschaftlichen Bedeutung dieses Sektors in ganz Europa, der sich auch in der aktuellen Krise als relativ stabil erwiesen hat. Der Film richtet sich an Menschen, die bisher wenig über die Soziale Ökonomie gehört haben, und eignet sich für den Einsatz bei Kongressen, Workshops und Vorträgen.
Weitere Informationen und Anfragen zum Film richten Sie bitte an:

 

Aufkleber der Kampagne „siga mi fovitho"

Kampagne gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit „siga mi fivitho“

Die tiefgreifende politische und gesellschaftliche Krise in Griechenland hat zu einem alarmierenden Aufstieg extremistischer und gewaltbereiter Kräfte. Die rechtsradikale Partei Chrysi Avgi gewinnt seit dem Einzug ins griechische Parlament rasant an Zuspruch und übt mit einem ungeschminkten Rassismus offen Gewalt gegen Minderheiten und “Andersdenkenden. Erschreckende Szenen von Brutalität und Vandalismus spielen sich fast täglich auf den Straßen insbesondere in Athen ab. Das Ausmaß dieser Phänomene bedroht die demokratischen Grundlagen und fordert die entschiedene Antwort der demokratischen Kräfte des Landes. Die Heinrich Böll Stiftung beteiligt sich an der Kampagne der Griechischen Liga für Menschenrechte „Gewöhnt euch nicht dran- wir haben keine Angst“.

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