Wie weit flog die Tomate?

Wie weit flog die Tomate?

01. Jan. 1999
Heinrich-Böll-Stiftung und das Feministische Institut
7,50 €
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: 1999
Seitenanzahl: 264
ISBN / DOI: 3-927760-32-3

Die Publiaktion ist zur Zeit vergriffen.

Vieles ist erreicht. Frauen sind in fast allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden. Frauen proklamieren ganz selbstverständlich ihr Recht auf Berufstätigkeit und die Freiheit, sowohl Beruf und Kinder zu haben, als auch ohne Kind ganz Frau zu sein. Verschiedene Lebensmodelle können in verschiedenen Lebensphasen erprobt werden: New York, Rio, Tokio, allein, zu zweit oder zu dritt, homo- oder heterosexuell – all das ist möglich. Gerade jüngeren Frauen ist vieles davon zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wer sind sie, die Mütter der Managerinnen, der „girlies“ und „webgrrls“ und Bundeswehrsoldatinnen?

- Eine 68erinnen-Gala der Reflexion.
- Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Feministischen Institut.
- Mit einer Einleitung von Halina Bendkowski und Beiträgen von Helke Sander, Marlene Streeruwitz, Viola Roggenkamp, Frigga Haug, Franziska Groszer.

"Die Herausbildung der Frauenbewegung ist meiner Ansicht nach mindestens genauso bedeutsam wie die Entdeckung der Erde als Kugel..." Helke Sander. Über dreißig Jahre neue Frauenbewegung - Zeit für eine Bestandsaufnahme. In Erinnerung an den legendären Tomatenwurf der Sigrid Damm-Rüger auf dem Frankfurter SDS-Kongreß 1968 geben die Beiträge von "Wie weit flog die Tomate?" Einblick in die vielfältigen Positionen der ersten Stunde der westdeutschen Frauenbewegung und die Jahre danach. Die Texte gehen zurück auf den gleichnamigen Kongreß, der im Jahre 1998 in Berlin stattfand. Zahlreiche Akteurinnen von einst und ihre Töchter hatten sich noch einmal versammelt, um den Blick zurück - aber auch nach vorne zu richten. Daraus ist eine anregende Publikation entstanden, die auch nach über dreißig Jahren den Geist der ersten Stunde spüren läßt.