Gespräch mit Werner Schulz zum revolutionären Sommer und Herbst 1989 in der DDR

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Werner Schulz zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung. Urheber/in: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

2009 war das Jahr der Erinnerung an die Revolution in der DDR 1989. Auch wir vom Archiv Grünes Gedächtnis haben unsere Zeitzeuginnen- und Zeitzeugengesprächsreihe der Erinnerung an die revolutionäre Zeit von 1989/1990 gewidmet. Wir haben Frauen und Männer zu Gesprächen eingeladen, die sich eingemischt und die Revolution aktiv vorangetrieben haben: im Neuen Forum, in der Grünen Partei in der DDR, im Netzwerk Frauen für den Frieden. Wir haben sie gebeten, sich in einem öffentlichen Interview an ihre damalige politische Arbeit zu erinnern, sie zu reflektieren und mit Interessierten von heute zu diskutieren.

An dieser Stelle nun Auszüge aus dem Interview, das Vera Lorenz am 23.4.2009 mit Werner Schulz zur Dynamik der Bürgerbewegung führte. Werner Schulz kommt aus der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR, hat sich im Neuen Forum engagiert und war von 1990 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2009 bis 2014 Abgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament.

Was war der Pankower Friedenskreis?

Werner Schulz: Also der Pankower Friedenskreis war einerseits eine bewusste Verbindung aus den Eindrücken und Erfahrungen der Charta 77 (ČSSR), also Wohnungsopposition, die es ja auch in der DDR im Prenzlauer Berg in Ostberlin oder Leipzig gab, und der Erfahrung der Solidarność, also Polen, dass eine Gewerkschaftsbewegung entsteht, die den öffentlichen Raum einnimmt und sich im Schutz der katholischen Kirche bewegt und bewegen kann. Bei uns war das in Pankow das glückliche Zusammentreffen, dass mit Ruth Misselwitz eine junge Pastorin nach Pankow gekommen war und wir überlegt hatten, dass jetzt etwas passieren muss in dieser kritischen Situation der Raketenstationierung in Ost und West. Dann gab es im Oktober 1981 eine Veranstaltung in der Pankower Kirche, wo wir gemerkt haben, es gibt ja noch diesen öffentlichen Raum, wo man Veranstaltungen durchführen kann, und das ist die evangelische Kirche.

Etliche von uns waren ja getauft und konfirmiert, obwohl wir mehr im eigentlichen Sinne des Wortes Protestanten waren und uns aus der Kirche entfernt hatten. Aber für diesen Zweck haben wir entdeckt, dass es in der Deutschen Demagogischen Republik mit ihren Verfechtern der Räte-Republik noch einen Rat gab, der nicht in den Händen der SED war, und das war der Gemeinde-Kirchenrat. Deswegen haben wir versucht, diesen Gemeinde-Kirchenrat zu besetzen, uns in den Gemeinde-Kirchenrat wählen lassen, einen evangelischen Kindergarten gegründet und dergleichen, damit unsere Kinder nicht dem staatlichen Erziehungsdruck ausgesetzt sind. Der Pankower Friedenskreis hat dann viele öffentliche Veranstaltungen durchgeführt im Gemeindehaus und in der Kirche. Wir haben uns Friedenskreis genannt, die Staatssicherheit hat uns unter der Rubrik OV-Virus – Operativer Vorgang Virus - eingeordnet. Eine treffende Bezeichnung. Wir waren offensichtlich eine ansteckende und akute Gefahr für das MfS.

Was ist Wohnungsopposition?

Wohnungsopposition waren die Kreise, die sich in Ostberlin im Labyrinth der Altbauten und Hinterhöfe getroffen haben, um kritische Texte auszutauschen, zu diskutieren oder Kultur miteinander zu erleben, also das, was sich im Umfeld von Wolf Biermann, Gerd Poppe, Werner Fischer, Rainer Flügge und anderer ereignet hat. […]
Sie konnten ja kein Kino oder Theater mieten oder so etwas. Das fand eben nicht an den Universitäten und in den Clubs statt, sondern in den Wohnungen, mehr oder weniger im Dickicht des Prenzlauer Bergs.

Was bedeutete oppositionelles Engagement für Sie?

Es geht, glaube ich, um das ganzheitliche Leben, was wir heute auch in der bündnisgrünen Partei versuchen zu erklären und zu skizzieren. Es ging nicht nur darum, uns einmal in der Woche zu versammeln und politisch zu diskutieren, sondern es ging auch um ein anderes Leben, ohne aus der DDR auszusteigen, also ohne Totalverweigerer zu werden. Ich habe etliche Biografien vor Augen, die – Sie hatten es anfangs gesagt – Friedhofsgärtner oder Essensausträger wurden und für sich entschlossen hatten, aus der vermeintlich sozialistischen Menschengemeinschaft auszusteigen. Wir wollten aber innerhalb dieser Gesellschaft eine Veränderung erreichen, das bedeutete, unseren Berufen oder den jeweiligen Tätigkeiten nachzugehen und dennoch sich nicht in die Abhängigkeit des Staates zu begeben.

Das war uns besonders wichtig für unsere Kinder. Sie der frühkindlichen Verbiegung im Kindergarten zu entziehen. Der Schule konnte man schlecht ausweichen, obwohl es etliche Vorstellungen über freie Schulen gab, die dann 89/90 in die Tat umgesetzt wurden. Die Alltagsbewältigung betraf mehr als nur Veranstaltungsorganisation. Wir haben uns häufiger getroffen. Gemeinsam Feste gefeiert und uns in kritischen Situationen beraten. Daraus ist ein Freundeskreis gewachsen, der auch heute noch besteht und der sehr feste und stabile Wurzeln geschlagen hat.

Wussten Ihre Arbeitskollegen, was Sie in Ihrer Freizeit machen?

Unterschiedlichst. Ich habe im Institut für Sekundärrohstoffwirtschaft dafür geworben. Ich habe auch Leute gefunden, die mitgekommen sind, gelegentlich zu thematischen Veranstaltungen. Der Institutsdirektor hat mich immer wieder mal vorgeladen und mich verwarnt, dass ich das sein lassen soll, weil er dann nicht mehr seine schützende Hand über mich halten könne. Aber das hat mich nicht sonderlich beeindruckt.

Sie haben es also im Gegenteil nicht geheim gehalten?

Nein, das war für mich sehr wichtig. Ich hatte mich bewusst für diesen Friedenskreis entschieden. Ich hätte auch andere Möglichkeiten gehabt, in der Opposition zu arbeiten, doch weil ich darauf bedacht war, möglichst in einem geschützten Umfeld zu wirken und nicht gleich ins Gefängnis zu kommen, kam für mich dieser Friedenskreis infrage. Wenn man Kinder hat, überlegt man sich das sehr gut, was man tut und wie weit man geht. Es war trotzdem nicht ungefährlich, selbst in diesem evangelischen Friedenskreis. Wir hatten ja auch Verhaftungen und Zuführungen und dergleichen. Aber das, wo später beispielsweise Wolfgang Templin mit dabei war, die Initiative Frieden und Menschenrechte, die sich Mitte der 80er Jahre gegründet hat, das schien mir gefährlich oder zu gefährlich, weil es außerhalb des kirchlichen Raumes war.

Wir hatten immer das Gefühl, im Rahmen der Kirche oder unter dem symbolisch schützenden Dach der Kirche relativ weit gehen zu können und viel veranstalten zu können. Man läuft nicht Gefahr, ins offene Messer zu gehen oder verhaftet zu werden. Es war allerdings auch schwierig, weil wir uns wiederum mit der Kirchenleitung auseinandersetzen mussten, weil die nicht immer das tolerieren wollten, was wir da gemacht haben. Aber wir hatten in Pankow die Mehrheit. Das hat natürlich den Superintendenten Krätschell oft in Bedrängnis gebracht, weil dann etwas ablief, was man in der Berlin-Brandenburgischen Landeskirche – immerhin gab es da den Konsistorialrat Stolpe – nicht unbedingt so wollte. Es war eine permanente Doppel-Auseinandersetzung mit der Kirchenleitung und dem Staat. Wir haben heute den Überblick, dass der Friedenskreis Pankow von 38 IMs durchdrungen war. Das ist eine Quote von etwa 1:3, IM zu Friedenskreismitgliedern.

Erinnern Sie sich gern an die Zeit von 1989?

Ja, das war eine unglaublich spannende, unglaublich aufregende Zeit. Eine rasante Zeit und rasante Abfolge von Ereignissen. Es waren mit die bewegendsten Momente, die man im Leben haben kann. Wenn plötzlich etwas in Aufruhr gerät oder ein Umbruch passiert, den man lange erhofft und sich eigentlich nicht vorstellen konnte, das war ganz schwer sinnlich zu erfassen, der berühmte Waaahnsinn mit drei a.

Hat Sie das Tempo überrascht?

Es hat einen mitgenommen, in doppelter Hinsicht. Man hat sich auf das Tempo eingelassen, natürlich, klar. Wir haben versucht, in überschaubareren Zeitabständen zu planen und sind doch der Entwicklung hinterher gehechelt. Selbst die kühnsten Vorstellungen und weitreichende Reformen waren plötzlich greifbar oder schon am nächsten Tag überholt.

Wieso sind Sie eigentlich nach Leipzig gekommen?

Also das war ein Zufall. Wir hatten in Berlin beim Neuen Forum damit gerechnet, dass die Ereignisse sich in Berlin zuspitzen werden, und hatten dann durch den Aufruf des Neuen Forums erlebt, dass überall in der DDR das Neue Forum gegründet wurde oder Leute dem Neuen Forum beitreten wollten. Wir hatten beim Neuen Forum nichts außer einem anderthalbseitigen Aufruf für ein Neues Forum. Das Neue Forum hatte ja ganz bewusst kein Programm. Das sollte erst in einem basisdemokratischen Prozess entstehen. Die später gegründeten Organisationen und Parteien waren programmatisch aufgestellt. Das Neue Forum hatte mit diesem Aufruf allerdings den Nerv der Zeit getroffen. Dass es nicht so weitergehen kann, dass darüber öffentlich geredet werden muss, was im Lande schief läuft. Dieser Unmut, dieses Nicht-mehr-mitmachen-Wollen war allenthalben spürbar. Das überwältigende Echo war: Ich möchte da mitmachen; wir wollen, dass das Neue Forum zugelassen wird.

Wir beim Neuen Forum waren überfordert, diesen Ansturm zu kanalisieren, zumal klar war, dass wir an der Programmatik arbeiten müssten. Aus Leipzig gab es Signale, dass es sich dort zuspitzt. Wir hatten das im West-Fernsehen gesehen. Es war Leipziger Messe, und da konnte man sehen, wie dort ein Transparent niedergerissen wurde von der Staatssicherheit. Es gab massive Übergriffe und anschwellenden Protest. Es gab dann in der Initiativgruppe des Neuen Forums die Überlegung, dass jemand als Verbindungsmensch dahin geht. Wir hatten keine Telefone oder diese schicken Handys und Faxgeräte. Die Kommunikation lief noch per Rauchzeichen oder von Mund zu Mund. Alle zogen die Köpfe ein, niemand wollte gehen. Das war klar in dieser spannenden Situation. Bärbel Bohley fragte dann, wer denn den Dialekt da unten versteht. Darauf habe ich mich gemeldet, weil ich ja nun mal gebürtiger Sachse bin und mich auch in Leipzig gut auskenne. Von da an hat es mich nach Leipzig verschlagen.

Hatten Sie Angst?

Ja. Ich hatte Angst am 9. Oktober, das Falsche gemacht zu haben. Ich hatte am 9. Oktober früh morgens damit gerechnet, dass wir verhaftet werden, weil es der letzte Moment war, wo sie die Situation noch in den Griff bekommen konnten. Denn in Berlin gab es am 7. Oktober bereits Prügelorgien auf dem Alexanderplatz. Das hing mit den Protesten zur Kommunalwahl am 7. Mai zusammen, dass an jedem 7. der nachfolgenden Monate Protestveranstaltungen stattfanden. Nun fiel das am 7. Oktober mit dem Republikfeiertag zusammen. Erich Honecker und seine Genossen hatten eine große Party im Palast der Republik mit Swing-Dance-Band und dergleichen. Michail Gorbatschow war gekommen. Draußen standen die Leute, riefen „Gorbi“ und protestierten gegen die gefälschte Kommunalwahl.

Die Polizei griff ein, verprügelte die Leute, die flüchteten in die Gethsemane-Kirche im Prenzlauer Berg. Die Gethsemane-Kirche wurde daraufhin hermetisch abgeriegelt. Es kam zu brutalen Verhaftungen. Ich rechnete damit, dass nach diesen Exzessen am Montag, dem 9. Oktober richtig abgeräumt wird. Heute wissen wir, dass es Internierungslisten und -lager gab, dass alles vorbereitet war. Ich hatte früh meine Papiere und was ich so hatte, von dem ich dachte, dass man es nicht finden sollte, aus dem Haus gebracht, und sah vor dem Haus den üblichen Wartburg, den man kannte, mit zwei jungen Männern drin, die früh morgens nichts anderes zu tun hatten, als im Auto zu sitzen und Zigaretten zu rauchen. Ich ahnte, was jetzt ablaufen würde. Ich bin dann über das Hinterhaus, über die Gärten raus, um nach Leipzig zu fahren.

Als ich vormittags in Leipzig ankam, sah die Stadt aus wie Wallensteins Lager, wie ein Manövergebiet und nicht wie eine Messestadt. Und dann kam mir in den Sinn: Oh Gott, du Idiot, jetzt bist du in Berlin halbwegs davon gekommen und nun gerätst du richtig in den Schlamassel. Wir alle hatten die Furcht, dass es die chinesische Lösung geben könnte. Egon Krenz hatte uns das nach seiner Rückkehr aus China deutlich gemacht, mit seinen langen Zähnen, dass er keine Beißhemmung hat, dass er die brutalen Maßnahmen der chinesischen Genossen gut verstehen konnte. Und er hat deutlich gemacht, wenn wir das nachmachen sollten, Demokratie zu verlangen, dann werden wir erleben, dass sich die Partei das nicht gefallen lässt und mit aller Schärfe dagegen vorgehen wird.

Was haben Sie gegen die Angst getan?

Ja, Gott, Voraussicht. Geguckt, wo man eventuell… Leipzig ist ja so eine fantastische Stadt, die so viele Innenhöfe und dergleichen hat, wenn man sich auskennt. Ich habe mir vom Nikolaikirchhof ernsthaft angeguckt, wohin man eventuell flüchten könnte, wenn es ganz schlimm kommen sollte, denn irgendwo in den Kugelhagel zu kommen oder niedergedroschen zu werden, dazu hatte ich keine Lust. Ich war allerdings auch – wie soll ich sagen – beeindruckt, als so viele Menschen kamen und eine unüberschaubare Menschenmenge, später war von 70 000 die Rede, sich den Ring entlang wälzte. Das war unglaublich.

Wobei die meisten Leute Angst hatten und eine enorme Anspannung und gespenstische Atmosphäre über der Stadt lag. Das war nicht die fröhliche Demonstration wie am 4. November auf dem Alexanderplatz, als viele ahnten, dass es in eine andere Richtung geht und die Staatsmacht nicht mehr zu Gewalt greifen würde. Das war in Leipzig auf der Kippe. Das hat man gemerkt. Da gab es keine Transparente. Es war ein kühler Tag, man hat den Atem gesehen. Die Leute haben großen Mut bewiesen dort zu demonstrieren.

Für Sie war 1989 eine Revolution, nicht Wende, nicht Untergang, nicht Zusammenbruch, sondern Revolution. Warum?

Wie definiert man Revolution? Es sind radikale Umwälzungen, radikale Umbrüche. Die Entmachtung der Herrschenden. Die damalige Elite hat komplett die Macht verloren. Sie ist allerdings auf eine demokratische und gewaltlose Weise abgewählt worden. Der Hauptanspruch dieser Revolution waren freie und geheime Wahlen. Das ist etwas, was wir am Runden Tisch auch erreicht und durchgesetzt haben. Das war der entscheidende Punkt. Wir hatten im Neuen Forum eine herzhafte Diskussion mit Rolf Henrich darüber, der der Meinung war, man müsse jetzt richtig Revolution machen. Man müsse den Generalstaatsanwalt stellen bzw. diese Position besetzen, um die Verantwortlichen aus Partei und Staatsführung hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Das fand keine Mehrheit im Neuen Forum, weil die meisten gesagt haben: Um Gottes Willen, wohin soll das führen? Wir haben noch nicht einmal Büros oder Telefone, geschweige denn Waffen – der Staat war ja bis an die Zähne bewaffnet. Diese bewaffneten Organe unterstanden alle noch der Partei bzw. dem Ministerrat oder Staatsratsvorsitzenden, also den bisherigen Entscheidungsträgern. Es war sinnlos, so etwas zu tun; und hätte alles gefährdet. Ich glaube, auf so etwas hat man gewartet, auf so etwas war man eingerichtet. Wir hatten eine Versammlung beim Neuen Forum, da gab es ein Fernschreiben aus der MfS-Bezirksverwaltung Gera, wo die Genossen der Staatssicherheit den Aufruf gestartet hatten, dass man doch jetzt endlich zurückschlagen müsse, um diese Konterrevolution zu unterbinden. Das heißt, wenn es einen Anlass gegeben hätte, wenn auf unserer Seite das gewaltsame Vorgehen erkennbar gewesen wäre, dann hätte es einen anderen Verlauf der Ereignisse gegeben.

Aber so ist man eben nicht auf die Barrikaden gegangen, sondern an die Runden Tische. Man hat keine Erschießungskommandos eingerichtet oder Guillotinen aufgestellt und es gab keinen Wohlfahrtsausschuss, sondern die frei gewählte Volkskammer. Das ist eine enorme Leistung, eine enorme zivilisatorische Leistung. Wenn man bedenkt, dass solche Revolutionen in der Regel gewaltsam abliefen. Das mag mancher als Fehler oder Schwäche sehen, weil die alte Elite überlebt hat. Aber die Liquidation war nie der Anspruch. Wir wussten nur zu gut, wohin Lenins unerbittlicher Revolutionsgeist geführt hat. Die Forderung lautete nicht: Stasi in den Bau, sondern Stasi in den Tagebau. Das heißt, sie sollten resozialisiert und nicht umgebracht werden.

Das Interview erschien im Jahrbuch 2010 des Archivs Grünes Gedächtnis.

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