Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 2013

Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 2013

 

Die Europäische Kommission hat im Jahr 2007 das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" (EU*BB) ins Leben gerufen. Es ist ein Appell an alle europapolitisch aktiven Organisationen, sich mit Engagement, mit Ideen und langem Atem der Aufgabe zu widmen, die Europäische Union und ihre Institutionen und Gremien, ihre Arbeitsweise und ihre Vertreter/innen den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber sichtbarer und verständlicher zu machen. Es geht vor allem darum, das Interesse an der Gestaltung der EU zu wecken, sozusagen ein europaweites bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln. Das sind große, aber lohnenswerte Ziele. Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Projektpartner/innen beteiligen sich von Anfang an diesem Programm.

Die maßgeblichen Akteure des Programms EU*BB 2013

sind die Heinrich-Böll-Stiftung mit ihrer Stiftungszentrale in Berlin, ihre Auslandsbüros in Brüssel, am Standort der EU-Kommission und vieler EU-Institutionen, Thessaloniki/Griechenland, Prag/Tschechien, Warschau/Polen, Zagreb/Kroatien und Sarajewo/Bosnien-Herzegowina sowie die Grüne Bildungswerkstatt in Wien/Österreich. Mit dabei sind die zahlreichen Projektpartner/innen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Schwerpunkte

Wir wollen eine europäische Diskussionskultur voranbringen: unterschiedliche Sichtweisen bekommen ihren Raum, aber ebenso wird das Gemeinsame herausgearbeitet. Wir wollen Menschen dazu anregen, sich aktiv zu beteiligen und sich als Bürger der Europäischen Union zu verstehen.

Gleichstellung, Gender Mainstreaming, Anti-Diskriminierung - in Sachen Gleichberechtigung gehen in den letzten Jahren viele Impulse von der Europäischen Union aus. Doch es bleibt noch viel zu tun.

Durch den Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Mitgliedsstaaten sowie zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft wird ein wesentlicher Beitrag zur gegenseitigen Verständigung, zur Entwicklung von gegenseitiger Toleranz und zum interkulturellen Austausch geleistet.

Europapolitik

Das Vertrauen in das europäische Projekt schwindet, für viele sind die Vorteile einer vertieften Europäischen Union nicht erkennbar. Dabei liegen sie auf der Hand, zum Beispiel hinsichtlich einer gemeinsamen Energie- oder Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen mit unseren Veranstaltungen und Studien die Debatte über die Zukunft der EU befördern, wollen die Bürgerinnen und Bürger informieren und für eine Teilnahme an der Gestaltung der Europäischen Union gewinnen. Auf dieser Themenseite zeigen wir einen bunten und vielfältigen Kontinent mit all seinen Errungenschaften und Widersprüchen – und der allen Krisen zum Trotz gerade jenseits seiner Grenzen nach wie vor vielen als Sehnsuchtsort gilt. Kurz: Ein Europa, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Veranstaltungen

Mär 20
Die Krise der liberalen Demokratie und die Zukunft der EU
Berlin
Mär 24
(Un-)Sicherheiten in der offenen Gesellschaft
Berlin
Es gibt weitere Folgetermine

Green European Journal

Das englischsprachige Green European Journal ist das Magazin der Green European Foundation (GEF).
Die im Mai 2014 erschienene achte Ausgabe mit dem Titel "The Green European Fights" (PDF) beleuchtet den Zustand der EU rund um die Wahlen zum Europäischen Parlament.
Eine zentrale Schlussfolgerungen lautet: Die Zeiten der "weichen Politik" sind vorbei, die Ära der "harten Politik" hat begonnen.

Dossier: Gleichstellungsprojekt Europa?

Zum Dossier

Die Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, die Überhand gewinnen.