Dokumentation der Konferenz netz:regeln 2011: Offenheit als Prinzip

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13. September 2011

Beschreibung der Konferenz

Mit netz:regeln 2011 lud die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM) zum zweiten netzpolitischen Dialog ein. Die Plattform diente dem Austausch aller beteiligten und interessierten Internet-Akteure, den Vertreterinnen und Vertretern der Internetwirtschaft, der Politik, der Wissenschaft, und nicht zuletzt den Nutzerinnen und Nutzern.

Die aktuell heftig diskutierten konkreten Gesetzesvorhaben, die Suche nach praktikablen Geschäftsmodellen und die Debatten über technische Mittel zur Regulierung der Infrastruktur und der Nutzung des Internets sind vielfältig und finden auf immer mehr Ebenen statt. Die Fragen nach grundlegenden Werten in der digitalen Welt, nach dem gesellschaftlichen Auftrag der Netzpolitik und ganz allgemein nach gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im und durch das Interent, gehen darüber oft verloren.

Ein Kristallisationspunkt für solche Debatten war das Konzept 'Openness': der freie Zugang zu Wissen, seien es Kulturgüter, wissenschaftliche Erkenntnisse, Verwaltungsdaten oder sensible Geheimdokumente; die Stärkung politischer Partizipation durch digitale Tools, aber auch offene Standards in Betriebssystemen und sozialen Netzwerken.

Wer spricht im Netz, wer für das Netz und wer setzt Regeln? Gibt es ein Recht auf Anonymität oder gar einen Zwang für Klarnamen? Wie können individuelle, gesellschaftliche und demokratische Freiheiten in der digitalen Welt realisiert werden? Wie kann eine Gesellschaft verantwortlich mit offenen Daten umgehen und stärker und breiter an politischen Prozessen (digital) teilhaben?

Detaillierter Eintrag im Kalender


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netz:regeln 2011 by boellstiftung

Fotos der Konferenz