Europapolitik

Versammlung von Gegnern des Verfassungsentwurfs in der Nähe des Präsidentenpalastes
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Die Bundesregierung sieht in Ägypten einen Garanten regionaler Stabilität. Gerade die Unterstützung des Regimes as-Sisis erhöht aber die Instabilität in der Region. Es ist Zeit für einen neuen Umgang mit Ägypten.

Syriische und irakische Geflüchtete ereichen Skala Sykamias auf der Insel Lesbos
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Die EU darf nicht versuchen, die Flüchtlingskrise in die Türkei auszulagern. Alle EU-Mitglieder sollen sich beteiligen und eine angemessene Zahl von Flüchtlingen aufnehmen – bemessen an der Einwohnerzahl und der wirtschaftlichen Lage.

KOD-Demonstration in Warschau gegen aktuelle Gesetze der polnischen Regierung
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Anfang Mai demonstrierten in Warschau, Breslau und Posen tausende Menschen gegen die Regierungspolitik. Organisiert wurden die Demonstrationen von der Bewegung KOD (Komitet Obrony Demokracji), dem Komitee zur Verteidigung der Demokratie. Veronika Felder und Michael Álvarez Kalverkamp sprachen mit Aleksandra Śniegocka-Goździk und Jarosław Marciniak, zwei KOD-Mitgliedern, über die Bewegung und die aktuelle Lage in Polen.

Europa-Atlas

Der Atlas liefert Daten, Fakten und Zusammenhänge. Er zeigt ein Europa, das Geburtsort von Aufklärung und Demokratie war und zugleich Schauplatz blutiger Kriege und Diktaturen, das durch seine kulturelle und politische Vielfalt besticht und nach wie vor vielen Menschen als Sehnsuchtsort gilt.

Podcast

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Der Podcast "Fokus Europa" ist eine Serie von Gesprächen über Politik, Kultur und die Gemeinschaft in Europa. In Form von längeren Gesprächen wollen wir uns dem Thema auf eine Art widmen, die mehr Hintergrundinformationen und persönliche Interpretation und Meinungen mitliefert. Durch die Gespräche führt Moderator Tim Pritlove, der in der Podcast-Landschaft eine bekannte Größe ist und mit zahlreichen Produktionen unter dem Label Metaebene Personal Media eine große Bandbreite von Gesprächsformaten anbietet.

Den mehrteiligen Reigen eröffnet Eckart Stratenschulte mit „Geschichte der Europäischen Integration“ gefolgt von  Ulrike Guérot, die über die Rolle Deutschlands Rolle im Europäischen Einigungsprozess erzählt.

Dossiers

Die fehlende Koordination in der Flüchtlingspolitik stellt die Europäische Union vor eine Zerreißprobe. Unser Dossier zeigt die nationalen Perspektiven auf und diskutiert, wie eine gemeinsame Asyl- und Grenzschutzpolitik aussehen könnte.

Woche für Woche flüchten Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Boote geraten in Seenot, Menschen ertrinken. In unserem Logbuch berichtet Frank Dörner vom Einsatz der Crew an Bord des Rettungsschiffs MS Sea-Watch und ihrer Mission.

In diesem fortlaufenden Dossier begleiten wir die Debatte um eine neue Flüchtlingspolitik. Wir beschreiben Fluchtursachen, werfen einen Blick auf die Grenzen Europas und beleuchten die Willkommenskultur in Deutschland.

Publikationen

Seit 2008 verfolgt Joscha Schmierer im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung Monat für Monat das Weltgeschehen und verfasst Zwischenrufe zur Außenpolitik, die auf der Website der Stiftung publiziert werden. Die vorliegende Publikation fasst die bis dato erschienenen Zwischenrufe der vergangenen sechs Jahre zusammen.

In der englischsprachigen Ausgabe der Perspectives werfen afrikanische Intellektuelle, Schriftsteller und Analytikerinnen ein Schlaglicht auf die afrikanisch-europäischen Beziehungen - mit Analysen, Bildern, Erfahrungen, Provokation und Humor.

Der erste Teil der Dossier-Reihe "Welcome to Germany" widmet sich der "Fachkräftemigration" im Kontext der aktuellen Debatten um angebliche "Armutsmigration" und betrachtet zunächst aus wissenschaftlicher Perspektive Diskurse zu Willkommenskultur und Migration nach Deutschland, speziell auch aus anderen EU-Ländern.

Europawahl 2014

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Eine Analyse der Wahlergebnisse zeigt, was Wähler/innen in Europa mobilisiert hat und welche Strategien im Wahlkampf erfolgreich waren.

von

3,8 Prozent bei der Europawahl - Eva van de Rakt sprach mit dem ehemaligen Parteivorsitzenden Ondřej Liška über das Wahlergebnis und die Zukunft der tschechischen Grünen.

Video: Ralf Fücks zu Gast bei der TV-Sendung "Unter den Linden"

Ralf Fücks (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung) und Hans-Gert Pöttering (Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemaliger Präsident Europäisches Parlament) zu bei PHOENIX "Unter den Linden" am 19. Mai 2014. Moderation: Michaela Kolster.

Video: "Europa vor der Wahl - Die EU sucht sich selbst"

Mehr Informationen zur Sendung

Dokumentation

Das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" will die Europäische Union sichtbarer und verständlicher machen sowie neue Visionen für ein starkes, demokratisches Europa entwickeln.

Weitere Artikel aus dem Ressort

Menschen hinter dem Zaun des Asyllagers in Kara Tepe (Lesbos)
von

Wohin gehst Du, Europa? Die Frage ist aktueller denn je. Neu ist sie allerdings nicht. Bemerkungen von Ralf Fücks zur Eröffnung der Konferenz „EU Quo Vadis? Grenzerfahrungen. Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

Eine der wenigen Demonstrationen für Flüchtlinge auf dem Wenzelsplatz in Prag
von

Fast zwei Drittel der tschechischen Bevölkerung lehnen die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen ab. Die Regierung steht unter Druck und fürchtet Stimmverluste, sollte sie der Mehrheitsmeinung widersprechen.

Geflüchtete im Boot auf dem Weg von der türkischen Küste zur nordöstlichen Insel Lesbos in Griechenland, 29. Januar 2016
von

Die Türkei hat allein aus Syrien 2,7 Millionen Menschen aufgenommen, wenn auch nicht offiziell als Flüchtlinge, sondern als „Gäste“. Es gibt keine größeren sozialen Spannungen. Woran liegt das?

Geflüchtete am Grenzübergang Gevgelija, Mazedonien (24.08.2015)
von

In Paris wünscht man sich, dass Flüchtlinge nach Deutschland gehen, während Frankreich in Syrien die Ursachen der Flucht militärisch bekämpft. Kann diese Arbeitsteilung auf Dauer funktionieren?

Syrische Geflüchtete überqueren die Grenze zu Ungarn (6. September 2015)
von

Eine Welle des Populismus und der Xenophobie schwappt über Ostmitteleuropa. Ursache dafür ist nicht die angebliche „Flüchtlingskrise“. Es handelt sich vielmehr um eine Krise gegen die Ideale des Jahres 1989, die liberale Demokratie und europäische Integration.

Mustafa war seit 4 Jahren nicht mehr in der Schule, Libanon
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Pro Kopf hat der Libanon mehr Menschen in Not aufgenommen als alle anderen Nachbarstaaten Syriens. Als Flüchtlinge anerkannt sind sie dort nicht, entsprechenden UN-Konventionen ist das Land nicht beigetreten.

Geflüchtete am Ostbahnhof in Budapest, 2015.09.04
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Sogar moderate Parteien äußerten sich im Wahlkampf 2016 gegen die Migration aus, um Stimmen zu gewinnen. Die Strategie floppte, und rechtsextreme Kräfte zogen zum ersten Mal seit dem Ende des kommunistischen Regimes ins Parlament ein.

FPÖ-Wahlkampf: Kundgebung auf dem Stephansplatz in Wien, April 2016
von

Das Wahlergebnis in Österreich wird ein Signal für ganz Europa sein. Unabhängig vom konkreten Ausgang ist das Gesamtbild, welches Österreich und damit ganz Europa abgibt, besorgniserregend. Ein Kommentar.

Europapolitik

Das Vertrauen in das europäische Projekt schwindet, für viele sind die Vorteile einer vertieften Europäischen Union nicht erkennbar. Dabei liegen sie auf der Hand, zum Beispiel hinsichtlich einer gemeinsamen Energie- oder Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wollen mit unseren Veranstaltungen und Studien die Debatte über die Zukunft der EU befördern, wollen die Bürgerinnen und Bürger informieren und für eine Teilnahme an der Gestaltung der Europäischen Union gewinnen. Auf dieser Themenseite zeigen wir einen bunten und vielfältigen Kontinent mit all seinen Errungenschaften und Widersprüchen – und der allen Krisen zum Trotz gerade jenseits seiner Grenzen nach wie vor vielen als Sehnsuchtsort gilt. Kurz: Ein Europa, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Veranstaltungen

31. Mai.
Berlin
16. Jun.
Die EU und die heißen Konfliktzonen internationaler Politik
Berlin

Green European Journal

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Das englischsprachige Green European Journal ist das Magazin der Green European Foundation (GEF).
Die im Mai 2014 erschienene achte Ausgabe mit dem Titel "The Green European Fights" (PDF) beleuchtet den Zustand der EU rund um die Wahlen zum Europäischen Parlament.
Eine zentrale Schlussfolgerungen lautet: Die Zeiten der "weichen Politik" sind vorbei, die Ära der "harten Politik" hat begonnen.

Dossier: Gleichstellungsprojekt Europa?

Zum Dossier

Die Europawahlen werden zeigen, ob das „Gleichstellungsprojekt Europa“ fortgesetzt und verbessert werden kann oder ob die meist konservativen oder rechtspopulistisch bis rechtsextremen Kräfte, die sich gegen eine emanzipative Gleichstellungspolitik wenden, die Überhand gewinnen.